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Dachbegrünung

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  1. #1

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    Dachbegrünung

    Hallo zusammen,

    Habe heute eine interessante Sendung über Fassadenbegrünung bei Hochhäusern gesehen. Ist natürlich nichts für mich, soll ja ein EFH werden...

    Aber: Das bringt mich mal wieder auf die (Schnaps(?)-)Idee mit einem begrünten Dach statt klassischer Dachziegel. Also nicht nur auf der Garage/Carport (da muss es schon so sein), sondern auch auf dem Wohnhaus. Unser Bebauungsplan ist sowieso "etwas grün" angehaucht und vielleicht kann man so ein paar Pluspunkte beim Bauamt für andere Abweichungen sammeln...

    Wir planen einen Massivbau, eventuell auch nur das Obergeschoss in HRB. Haus liegt "etwas" am Hang - Keller, EG und OG nach vorne (Südosten) komplett frei, Keller und EG nach hinten (Nordwesten) komplett im Hang, nur das OG schaut da noch raus...

    Zum Dach:
    Satteldach wegen B-Plan, wahrscheinliche Größe im Moment ca. 100-120 m² (je nachdem ob wir eine Aussparung für die Dachterasse haben werden), Dachneigung erlaubt 16-22°, eventuell ein Durchbruch für einen Kamin, Ausrichtung Dachfläche nach Südost/Nordwest. Wenn möglich auch Solaranlage und/oder Solarkollektoren.

    Aber zurück zur Frage: Macht so ein grünes Dach überhaupt Sinn? Und was sind die Vorteile und was die Nachteile? Anbindung an den Hang auch im OG sinnvoll? Und mit welchen Kosten muss man ca. gegenüber Ziegeln rechnen - wobei wir wahrscheinlich Spezialziegel für flache Dachneigung brauchen?

    Vielen Dank für Eure Ideen/Hilfe
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  2. Dachbegrünung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Dachbegrünung ist schön, bedeutet aber, sobald mahr als Sedum wachsen soll eine stärkere Konstruktion der tragenden Dachbauteile. Die Abdichtung von begrünten Dächern an sich wird auch aufwändiger. Hinzukommen weitere Zusatzmaßnahmen wie Absturzsicherung für den Dachgärtner etc.

    Naturgemäß müssen geneigte Dachflächen gegen Abrutschen gesichert werden, sind also noch teurer zu bauen als waagerechte. "Flachdächer" rufen also eher nach einer Begrünung als geneigte Dächer.

    Unter Kostenaspekten spricht in innerstädtischer Lage einer Großstadt meist mehr für ein begehbares Gründach (Gartenersatz) als beim freistehenden EFH auf dem Lande.

    Zum gesamten Entwurf des Hauses und der Umgebung sollte das Gründach natürlich auch passen und dabei spielt auch die Art der Bepflanzung zwischen einfachen Bodendeckern und einem Dachgarten mit Sträuchern oder einem Nutzgarten eine große Rolle.

    Recht umfassend stellen die beiden großen Systemanbieter von Dachbegrünungszubehör die unterschiedlichen Aufbauten mit allen wesentlichen Aspekten dar: Optigrün und Zinco. Beide haben für (fast) alle Begrünungsfälle geeignete Komponenten im Programm.

    Generell gilt: Je höher die Pflanzen, desto grüner und schöner das Dach, desto dicker der Schichtaufbau, desto teurer die Begrünung, desto mehr Aufwand in der Tragkonstruktion.
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  4. #3

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    Allerdings die Pflege des Daches :-)

    Gruß helge 2
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