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FBH-Rohre beschädigt

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  1. #1

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    FBH-Rohre beschädigt

    Hallo an alle,

    wir hatten einen Wasserschaden und zwecks Estrichtrocknung musste dieser angebohrt werden.
    Leider haben die FBH-Rohre auch Kratzer bekommen.
    Der Hersteller sagt, die Rohre sind noch wasserdicht, aber nicht mehr sauerstoffdicht.

    Welche Konsequenzen hat das, wenn man die Rohre einfach wieder zuschüttet und keine Verbindungskupplungen setzt?

    Gruß und Danke
    Wicki
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  2. FBH-Rohre beschädigt

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  3. #2

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    ... in so einem Fall würde ich mich strikt an die Vorgaben des Herstellers halten.
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  4. #3

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    Mal interessehalber: Bild?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Wicki Beitrag anzeigen
    Welche Konsequenzen hat das, wenn man die Rohre einfach wieder zuschüttet und keine Verbindungskupplungen setzt?
    Du hast die Wahl zwischen Pest und Cholera. Verbindungsstellen im Estrich sind nicht gut, ein beschädigtes Rohr aber auch nicht.
    Was für FBH Rohre hast Du denn? Wenn ich die Aussage des Herstellers betrachte, dann müsste die Beschädigung schon erheblich sein, denn ob das Rohr sauerstoffdicht ist, das wird durch eine innenliegende Sperrschicht (Alu) sichergestellt. Wenn diese aber schon beschädigt ist (Zitat "nicht mehr sauerstoffdicht") dann dürfte an dieser Stelle ein größerer Teil der Rohrwandung fehlen, und dann frage ich mich, wie man hier noch behaupten kann, dass das Rohr wasserdicht ist.

    Mag ja sein, dass es im Moment augenscheinlich noch wasserdicht ist, aber was passiert wenn das Rohr unter Nenndruck steht? Wie sieht´s in 5 oder 10 Jahren aus?

    Wäre das Rohr nur angekratzt, dann wäre es kein Problem, und das Rohr wäre auch weiterhin sauerstoffdicht. In so einem Fall hätte ich keine Bedenken wenn die Bohrstellen einfach wieder geschlossen werden. Sollte die Beschädigung jedoch so stark sein, dass selbst die innenliegende Sperrschicht zerstört ist, dann fehlt an dieser Stelle locke die Hälfte der Wandung, da würde ich mir schon Gedanken machen, nicht nur hinsichtlich sauerstoffdicht.

    Was hat der Hersteller noch dazu geschrieben? Wie alt sind die Rohre?

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Ich kann dem Eingangspost nicht entnehmen, dass es sich um Mehrschicht-Verbundrohr handelt.

    Auch würde ich die Alternativen nicht in Pest oder Cholera sehen.
    Um beim Krankheitsbild zu bleiben eher in Pest oder Sommerschnupfen.
    Pest wäre dann, die angekratzten Leitungen unbehandelt drinnen zu lassen.

    Eine fachgerechte Verbindung, ordentlich dokumentiert, wäre mein Mittel der Wahl.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Ich kann dem Eingangspost nicht entnehmen, dass es sich um Mehrschicht-Verbundrohr handelt.
    .
    War eine Vermutung meinerseits, entnommen aus der Argumentation des Herstellers, dass das Rohr nun nicht mehr sauerstoffdicht wäre. Bei einem normalen PE Rohr hätte er wohl anders argumentiert. Diese Rohre sind nur per Definition sauerstoffdicht....ob die Atome das wissen?

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hallo und vielen Dank an alle für die zahlreichen Antworten.

    Die FBH-Rohre sind 2007 verlegt worden. Es handelt sich um PE-Xc Klimapex 17 x 2 Rohre.
    Der Hersteller sagt, die EVOH-Schicht (ist zwischen 30 und 50 hundertstel mm dick) sei beschädigt und empfiehlt, den Estrich noch etwas weiter aufklopfen zu lassen und an den beschädigten Stellen eine Verbindungskupplung zu setzen.
    Er meint auch, dass der Sauerstoffeintrag in einigen Jahren zu kostspieligen Folgeschäden an der Wärmepumpe führen könnte.

    Hier noch ein paar Fotos:

    130905_11_SW_L1 k.jpg130905_12_SW_L2 k.jpg130905_13_SW_L3 k.jpg130905_22_NW_L1 k.jpg130905_23_NW_L2 k.jpg
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  10. #8
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    Na ich kann mir die Bilder anschauen wie ich will ... ich kann da keine gravierende Beschädigung erkennen, zumindestens nichts worüber ich mir nun wirklich Sorgen machen würde.

    Sorgen würden mir Riefen und Kerben bereiten - die kann ich auf den Bildern allerdings nicht erkennen.

    Auch beim aufklopfen und Kupplung setzen kriegt das Rohr *was ab*.

    Wegen dem minimalen Sauerstoffeintrag der an nem Kratzer möglich ist würde ich mir den Kopf nicht wirklich zerbrechen. Wenn es an Schäden in der Anlage kommt so lässt sich das NIE auf so ne minimale Beschädigung am Rohr zurückführen, dazu reicht die beschädigte Fläche einfach nicht aus.

    Wenn sowas tatsächlich auftritt, dann liegt die Ursache regelmäßig an der Druckhaltung des Heizungssystems, die über Jahre nicht mehr ordentlich funktioniert.
    Ich hab erst letzte Woche ne FBH gespült aus ner Zeit als bei den FBH Rohren *sauerstoffdicht* ein Fremdwort war.
    In 38 Jahren haben es die *bitterbitterbösen* sauerstoff*UN*dichten FBH Rohre nicht geschafft die Anlage so zu ruinieren dass ein Bauteil versagt hätte. Sicherlich gabs Korrosionsprodukte reichlich .... aber in der Anlage liegen auch einige hundert Meter Rohr ....

    Und bei dir soll eine Minimalbeschädigung von nicht mal nen cm² für nen Totalausfall sorgen .....
    Die Aussage ist einfach hoffnungslos überzogen.

    Wenn Kupplung dann wegen der Kerbe ... aber never wegen der EVOH Schicht.
    Vor Ort siehts ja vielleicht anders aus als man auf den Bildern erkennen kann.

    Nur meine Meinung ... keine Handlungsempfehlung.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  11. #9

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    Zitat Zitat von Wicki Beitrag anzeigen
    Der Hersteller sagt, die EVOH-Schicht (ist zwischen 30 und 50 hundertstel mm dick) sei beschädigt und empfiehlt, den Estrich noch etwas weiter aufklopfen zu lassen und an den beschädigten Stellen eine Verbindungskupplung zu setzen.
    hat der Hersteller andere Bilder bekommen als wir hier? Hast Du die tatsächlich dem Hersteller geschickt oder irgendeinem Verkäufer oder was weiß ich?

    Ich möchte mal behaupten, mit Kupplungen steigerst Du das Risiko im Vergleich zu den in den Bildern gezeigten Stellen. Irgendwie beschleicht mich das Gefühl von Panikmache, und das würde einem Hersteller gar nicht ähnlich sehen.

    Gruß
    Ralf
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