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  1. #1

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    Fußbodenheizung Aufpreis gerechtfertigt?

    Hallo!

    eine kurze Frage: Bauträger nehmen oftmals ca. 30 Euro "Aufpreis" je qm für die Ausstattung des Hauses mit Fussbodenheizung, wobei viele sagen dies ist nicht gerechtfertigt, eigentlich dürfe der Aufpreis nur minimal sein.

    Sind 30 Euro brutto Aufpreis noch akzeptabel bzw. durchaus angemessen? (Der Boden wird mit und ohne Fbh. sowieso gedämmt)

    Danke!
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  2. Fußbodenheizung Aufpreis gerechtfertigt?

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Definiere *minimal* und definiere die *Gesamtkosten des FBH Aufpreises*.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3
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    es gibt Firmen und angeblich technisch bewanderte Personen im Netz die aussagen, dass Fbh beim Neubau eigentlich nicht teuer sei als eine normale Heizkörperinstallation, ob das stimmt kann ich nicht beurteilen! Daher meine Frage. Sehe nur immer im Bekanntenkreis die hohen Aufpreise (30-40E/qm) wenn Fbh gewünscht wird anstatt der konv. Heizung.
    Dämmung und Estrich werden eh verbaut, es geht mir nur um den Aufpreis für das Verlegen der Schlaufen und Installation der Verteilerkästen. Ist dies wirklich mehr Aufwand als im ganzen Haus Heizungsrohre zu verlegen und Heizkörper anzubauen?
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  5. #4

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    Hi,

    also bei uns war sozusagen der Negativausschluss gegeben. Standardmäßig wurde FBH angeboten, aber es gab keine Reduktion wenn man konventionelle Heizkörper verbaut hätte.

    VG
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  6. #5

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    Ich kann dir sagen dass ich im Einkauf ~ 12€/m² - 25€/m² (je nach Objektgröße) für die FBH komplett (also Material inkl. Verteiler und Verlegung) zahle.
    Als Aufpreis 30€ finde ich daher schon heftig und keineswegs angemessen, hilft dir natürlich leider nicht wenn der Bauträger auf den Mehrpreis besteht.
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  7. #6

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    Ein Aufpreis von 30,- €/m2 ist nicht gerechtfertigt, zumindest so lange die Rohre nicht mit Blattgold belegt sind.

    Die Frage ist aber, was Du dagegen unternehmen willst? Wenn der BT sagt er möchte die 30,- €/m2 sehen, dann bleiben Dir nur 2 Möglichkeiten, annehmen oder ablehnen. Oder willst Du ihm sagen "im Bauexpertenforum sagen die, dass es auch billiger geht"? Das wird ihn schwer beeindrucken.

    Vielleicht kann man vor Unterschrift noch ein bisschen handeln, wie bei anderen Positionen auch, aber meist ist das reine Augenwischerei. Ist die Tinte unter dem Vertrag schon trocken, dann interessiert das sowieso nicht mehr.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Leonard Beitrag anzeigen
    es gibt Firmen und angeblich technisch bewanderte Personen im Netz die aussagen, dass Fbh beim Neubau eigentlich nicht teuer sei als eine normale Heizkörperinstallation, ob das stimmt kann ich nicht beurteilen!
    Solche Personen gibt es auch hier im Forum reichlich.
    Bisher hat man ihnen sachlich begründet noch nicht widersprechen können...

    Daher:
    VOR Vertragsabschluß den Aufpreis wegverhandeln.
    Oder seriösen BT wählen...
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  9. #8
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    @Julius
    Was daran unseriös ist, wenn ein BT einen höheren Aufpreis verlangt als andere, erschliesst sich mir nicht.
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  10. #9
    Bauexpertenforum
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    es gibt Firmen und angeblich technisch bewanderte Personen im Netz die aussagen, dass Fbh beim Neubau eigentlich nicht teuer sei als eine normale Heizkörperinstallation
    Das sehe ich regelmäßig als *Stammtischparole* denn es werden wie üblich Grundvoraussetzungen vorausgesetzt die im realen Leben NIE vorhanden sind und man muss sich zuerst mal ansehen wer da was zu welchen Preisen unkt !

    Das fängt damit an, dass eine nicht gegebene Technikbasis verglichen wird.
    Eine Heizkörperinstallation erfolgt regelmäßig auf einem wesentlich höheren Temperaturniveau als eine FBH, bei der *heute* üblicherweise max. 35°C VL gewüscht werden und die Heizkörpervariante bei 55°C und höher rumgeigt.

    Anschließend ist die Ausführung der FBH genauer anzusehen .... auch da sind Unterschiede alleine beim Rohr von Faktor 3-5 überhaupt kein Problem (alle anderen Positionen mal aussen vor) .... und schon haben wir mal wieder eine vollkommen intransparente Situation.

    Was vergleiche ich mit was ?

    Eine Heizkörperinstallation 70/55, 55/45, 35/30 mit FBH Resterampe, Sparfurzdesign mit Billigstgeraffel oder FBH mit *hochwertigem Standard und allen Regelungskomponenten* nach EnEV ?

    Zwischen FBH *Resterampe* und *hochwertigem Standard* liegen an nem typischen EFH schon mal locker 3 bis 5 kTeuros dazwischen .... und was vergleichen wir nun ?

    Solange man die Details nicht kennt ist jegliche Aussage zum Preis nur Schall und Rauch.

    Anschliesend kommts noch drauf an wen man zu welchem Zeitpunkt unter welchen Bedingungen nach nem Preis fragt .

    Auch der genannte Preis kann *preisweit*, *angemessen oder *überzogen* sein ....
    ist wie beim Auto ... man kriegt son Blecheimer mit 4 Rädchen dran *neu* um 12500 Taler ... man kann auch 125 000 Taler dafür ausgeben ... ist letzterer Preis angemessen ? Der Preis pro Kilo könnte auch differieren ....

    Gruß
    Achim Kaiser
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  11. #10
    Themenstarter

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    danke, somit doch ein komplexes Thema. Da ich schon von höheren Aufpreisen aus 30E brutto gehört habe im Bekanntenkreis, kann man so einen BT keinesfalls als unseriös bezeichnen!
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  12. #11

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    finde 30euro noch ok, ich habe sogar bei einige über 50euro pro qm aufpreis ausgerechnet. Fussbodenheizung ist aber auch teuerer als Heizkörper, aber nicht 30euro pro qm.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    Fussbodenheizung ist aber auch teuerer als Heizkörper, ....
    Das kann man so pauschal nicht sagen. Eine Lösung mit FBH kann theoretisch sogar günstiger werden. Vergleiche mal den Aufwand für eine FBH light mit einer Heizkörpervariante die auch noch mit niedrigeren Vorlauftemperaturen ausreichend Heizleistung liefert. Da kriegt man für 2 Heizkörper 3 lagig schon das FBH Rohr für das gesamte Haus.

    Bei solchen Vergleichen landet man schnell bei Äpfel und Birnen. Ich bleibe aber dabei, 30,- €/m2 Aufpreis sind nicht gerechtfertigt, dazu müsste man schon die lumpigste Heizkörperinstallation mit einer FBH De Luxe vergleichen. Überlegen wir mal, 150m2 FBH, das macht bei 30,- €/m2 Aufpreis schlappe 4.500,- €, und das nur als Aufpreis! Allein für diesen Aufpreis kriegt man schon das komplette FBH Material für ein EFH, und damit meine ich nicht den Billigkram der irgendwo vom Laster gefallen ist.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    Was gerne oft noch vergessen wird:

    Der Fussbodenaufbau mit der FBH wird höher - normalerweise sollte dann sogar noch zusätzlich etwas dicker gedämmt werden, damit die Wärme nicht in die Räume darunter verschwindet.
    Damit ändert sich die Raumhöhe und um das auszugleichen muß dann z.B. rundherum eine Steinreihe mehr gesetzt werden.

    Diese Mehrkosten werden gerne in der Rechnung FBH gegen Heizkörper vergessen.



    Cu KyleFL
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  16. #14

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    Für 4500 euor bekommt man FBH mit ERR und angeschlossen an die Heizung?
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    Für 4500 euor bekommt man FBH mit ERR und angeschlossen an die Heizung?
    Ich hatte vom Material geschrieben.

    Man muss einfach mal überlegen, was braucht man für die Heizkörper, und was braucht man für eine FBH?

    Bei FBH bleibt die Dämmung, Folie, Randstreifen etc. gleich. Es werden im einfachsten Fall Rohre auf die Dämmlage getackert, bei 150m2 und VA10 sind das 1.500m FBH Rohr, vermutlich etwas weniger (Verlegung beachten). FBH Rohr 16x2 kostet < 1,- €/m, also hätten wir 1.500,- € für das Rohr. Tackernadeln sagen wir mal 5.000Stck. macht 100,- €. Dazu HKV, sagen wir mal 2 Stck. (EG + OG) macht zusammen vielleicht 400,- €. 10 Raumthermostate einfache Ausführung und 15 Stellantriebe zusammen noch einmal 500,- €.
    So, dann nehmen wir noch ein paar Meter zwischen den HKV und zum Wärmeerzeuger, Kleinteile, zusammen vielleicht 500,- €. Wenn ich richtig gezählt habe, dann bin ich jetzt bei 3.000,- €.

    Jetzt muss ich mich aber schon anstrengen, dass ich Material finde das ausschließlich für die FBH benötigt würde um auf 4.500,- € zu kommen. Vielleicht noch ein schöner Kasten um den HKV, UP oder AP, sagen wir mal 100,- €/Stck. für den Blechkasten.

    So Dinge wie Anbindung an den Wärmeerzeuger mit allem drum und dran benötigt man ja bei Heizkörpern auch, und auch die Heizkörper müssen untereinander bzw. mit dem Wärmeerzeuger verbunden werden. Die o.g. 500,- € könnte man also auch hier ansetzen.

    So, was kosten mich 10 Heizkörper 3 lagig mit Ventilen, Thermostatkopf, Montageset, und dann die ganzen Rohre zum Wärmeerzeuger? Grob gepeilt gehen da 2.000,- bis 2.500,- € über die Ladentheke, evtl. auch mehr.

    Wo ist nun der Preisunterschied? Und ich habe bereits bei der FBH mit 10cm VA gerechnet, wer mit 20cm zufrieden ist spart allein Beim Rohr und den Tackernadeln die Hälfte ein, die HKV können auch eine Nummer kleiner werden, und man braucht auch entsprechend weniger Stellantriebe.

    Also ich sehe noch keinen gewaltigen Unterschied, schon gar nicht 4.500,- €. Oder liegt´s vielleicht am Arbeitsaufwand? Wie lange benötigt man für die FBH? Wie lange für die Montage der Heizkörper?

    Nehme ich mal 50,- € Stundenlohn, dann wären das bei 4.500,- € sage und schreibe 90 Arbeitsstunden. Glaubt ernsthaft jemand, dass man für die Verlegung der FBH 90h länger braucht als bei einer Heizkörpervariante? Nie und nimmer. Die 150m2 verlegt ein Mann gemütlich in 2 Arbeitstagen, macht also 16h. Bleiben immer noch 74 Stunden übrig. Die beiden HKV und die paar Meter zum Wärmeerzeuger können das auch nicht sein.

    Also, wo bitteschön sollen sich die 30,- €/m2 Aufpreis oder bei 150m2 FBH schlappe 4.500,- € verstecken? Ich finde nichts das diesen Aufpreis rechtfertigen würde.

    Meine Meinung, Aufpreise bei FBH sind gemacht um noch schnell ein paar Euro zu verdienen. Logisch erklären lassen sich diese Aufpreise nicht.

    Gruß
    Ralf
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