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  1. #1

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    Brettschichtholz (BSH) oder Konstruktionsvollholz (KVH)

    Hallo Ihr Holzfachleute,

    Wo liegen die Anwendungsunterschiede zwischen KVH und BSH im Holzbau (Dachbalken, Holzständerwerk und Deckenbalken).

    Oder ist BSH grundsätzlich zu bevorzugen?

    Danke

    Grüße Guenter
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  2. Brettschichtholz (BSH) oder Konstruktionsvollholz (KVH)

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  3. #2
    Avatar von Flocke
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    BSH kann höhere Kräfte übertragen und verformt sich weniger. KVH ist für die meisten Anwendungen mehr als ausreichend
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  4. #3

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    BSH = Bei Materialien die keine hohe Oberflächenspannung vertragen. (Glas, Doppelstegplatten usw.) Oder wie Flocke schon sagte, bei höheren Belastungen. Ist grundsätzlich auch ne Querschnittsfrage. KVH (Konstruktionsvollholz) wird aus Baumstämmen geschnitten. Man selber weiß ja wie lange es brauch bis ein Baum richtig dick ist und wie viele davon herumstehen. Im Grunde ist es nur gehobeltes, gefastes und technisch runter getrocknetes Holz. BSH Brettschichtholz wird aus 4cm dicken Brettern, ich glaube um die 1 Meter (bitte nicht festnageln) mit wasserfestem Leim unter druck zusammen geleimt. Dadurch verwindungs ärmer und vom Querschnitt quasi nicht begrenzt. Optisch sieht BSH natürlich auch schöner aus, wie ich finde. Spätestens in der statischen Berechnung steht eh welches Holz man zu benutzen hat.
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    kvh (oder gleichwertiges massivholz) in den damit möglichen querschnitten ist eine gute und
    wirtschaftliche lösung. unabhängig von teils exotischen liefermöglichkeiten versuchen wir,
    grössere querschnitte als 240 cm2 (bis zu 13m lang) zu vermeiden - was dicker/länger ist,
    ist aus bsh, gebogene bauteile sowieso. sowohl bei kvh, mh wie auch bei bsh sind weitere
    qualitätsangaben (zul. massabweichungen, "optik", festigkeit etc.) zur eindeutigen beschreibung
    erforderlich, deshalb

    http://www.kvh.eu/nc/quicklinks/down...%5Bcid%5D=1014

    http://www.mh-massivholz.de/easyrun/...ur-2008-12.pdf

    http://www.brettschichtholz.de/publi...rsion2_opt.pdf
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo,

    danke für die Antworten.

    Wie sieht es mit den Leimstellen bei BSH Holz aus. Sind das die schwächsten Punkten im Holz?

    Haben die Richtung der Leimbretter Einfluss auf die Anwendung?

    Ist das Verbinden von BSH anderst als bei KVH?

    Danke mal

    Grüße
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  7. #6
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    BSH ist nicht immer waserfest verleimt
    Schwachstellen sind die Äste, Unregelmäßigkeiten im Holz, nicht die Leimfugen.
    Die Bretter sind immer in Längsrichtung. quer gäbe es nur eine geringe Festigkeit
    Bei Verbidungen gibt es mehr Möglichkeiten - Ingenieurholzbau.
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  8. #7

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    Hi,

    ich hab mal eine Frage zu KVH, die vllt am Rande mit dem Thema auch zu tun hat. KVH ist ja runtergetrocknet. Darf das dann trotzdem noch reissen? Mein Vater (auch Laie) meint nein, Holz verzieht sich nur beim Trocknen - ich bin mir unsicher.

    Gruß Ganse
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  10. #8

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    Manchmal sind da auch Spannungen drin und irgendwann später reißt es... KVH ist halt immer noch Holz...
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  11. #9

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    zu BSH/KVH: ich würde aus preisgründen immer KVH bevorzugen, wenn ich nicht die besonderen Eigenschaften (wie oben schon erwähnt) von BSH benötige.

    zum Reißen von KVH: auch KVH kann geringfügig reißen. Wie jedes Holz reißen kann. Aber nicht so stark, wie nicht getrocknetes Holz. Und zwar reißt es vor allem dann, wenn die Einbaufeuchte nicht der späteren Ausgleichsfeuchte entspricht.
    Beispiel: Sie bauen KVH in einem später beheizten Raum ein:
    Einbaufeuchte 15+-3%, Ausgleichsfeuchte im beheizten Raum 9+-2% --> Nachtrocknung und damit Formänderungen. Ob nur der Querschnitt schwindet oder es Risse gibt, kann man nicht prognostizieren.
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