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  1. #1

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    typische U-Werte Neuabau Wohnungn EnEV 2002

    Hallo zusammen,

    nachfolgend eine Frage an die "alten Hasen" im Geschäft.

    Welchen typsichen U-Wert/K-Wert hatte eine Außenwand eines Neubaus (Wohnen) gemäß der EnEV 2002?

    Hat jemand hier Erfahrungswerte?

    Danke für Infos,
    Gruß
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  2. typische U-Werte Neuabau Wohnungn EnEV 2002

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  3. #2

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    Nimm mal Hilfweise die Werte aus EnEV2002 Anlage 3 Tabelle 1 mal 1,2. Das sollte den Durchschittswert ziemlich gut abbbilden.

    Suchhilfe: http://www.zukunft-haus.info/gesetze...-und-2004.html
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  4. #3

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    zwischen 0,12 und 0,40. All dies hatte ich in der Zeit. Einmal hatte ich sogar einen Wandabschnitt mit U=0,7 W/m²K. War aber sehr speziell und nur ein kleiner Abschnitt von rund 10 - 15m².
    Und jede Wand war für sich typisch.

    die meisten Wohnhäuser, welche ich gerechnet habe, hatten Außenwand-U-Werte von 0,28 - 0,32

    Was ist der Hintergrund dieser Frage?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo,

    vielen Dank für die Antworten.
    Der Hintergrund ist, dass ich die Entwicklung der U-Werte seit Einführung der EnEV 2002 darstellen möchte. Sprich was waren die Ansprüche damals, was sind diese heute?

    0,12 W/m²K ist aber ein ausgesprochener guter Wert für das Jahr 2002, oder?

    Danke für weitere Infos,
    Gruß
    --
    Blumenschein
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Blumenschein Beitrag anzeigen
    0,12 W/m²K ist aber ein ausgesprochener guter Wert für das Jahr 2002, oder?
    Das ist selbst heute ein verdammt guter Wert.

    Wenn man so schaut was in der Praxis gebaut wird, dann dürften die meisten Häuser wohl gerade so die EnEV 2009 einhalten oder evtl. noch in Richtung KfW70 gehen, aber alles anderes ist schon exotisch. Ich wette, wenn es kein billiges Geld von der KfW gäbe, wüssten 99,99999% der Bauherren nicht einmal, dass man auch Wände mit U-Werten unter 0,2W/m2K bauen kann, geschweige denn würden sie sich für so einen Wandaufbau entscheiden.

    Das war vor 10 Jahren nicht anders, auch da wurde vorwiegend nur das gebaut was erforderlich war. WDVS mit 8cm in WLG045 waren da gar nicht so selten, oder monolithisch mit Ziegel λ = 0,12 W/mK usw.

    Das bedeutet, in den letzten 10 Jahren wurde die Transmission durch die Außenwände bestenfalls in etwa halbiert.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    klar, 0,12 war schon exotisch. Ein Passivhaus.

    die allermeisten Nachweise hatten als Anspruch, die gültige EnEV 2002 "gerade so" einzuhalten. Ziel war oftmals eine "Punktlandung".
    Und da wurde dann halt 36,5 Ziegel T12 (U=ca. 0,31W/m²K) oder 30cm Porenbeton 0,10 (U=ca. 0,31W/m²K) gebaut. Oder mal ein 36,5er Porenbeton 0,10, wenn's ein bisschen mehr sein durfte (U=ca. 0,26W/m²K)

    als es dann mal in Richtung EnEV 2007 ging, habe ich schon häufiger die EnEV mit komfortablen Abstand unterschreiten können, weil die Bauherrn in Zeiten von KfW40 und KfW60 etwas mehr wollten.
    Dann im Jahr 2009, als die EnEV 2009 raus kam, gings wieder los mit den Punktlandungen. Davon sind wir jetzt nach ein paar Jahren schon wieder abgekommen.

    Immer, wenn eine neue EnEV rauskam, wurde mit aller Kraft versucht, den gesetzlichen Mindestanspruch einzuhalten. Dann, nach ein paar Jahren wurde das durchschnittliche Wohnhaus dann schon ein bisschen besser gebaut.
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