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Heizung und Trinkwasserleitung im Frostbereich

Diskutiere Heizung und Trinkwasserleitung im Frostbereich im Forum Sanitär auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Heizung und Trinkwasserleitung im Frostbereich

    Hallo!
    Ich will ein Nebengebäude mit Heizung, Trinkwasser und Strom versorgen. Will das ganze in ein Rohr legen was ca. 40cm unter der Erde liegt.

    Das Rohr ist ca. 6m lang und dazu brauche ich natürlich eine Rohrbegleitheizung. In dem Rohr liegt Außerdem eine Elektro-Zuleitung und eine Internetleitung.

    Zudem will ich für die Sanitärleitungen Plastikleitungen verwenden und bei manchen Rohrbegleitheizungen steht dabei nur für Metallrohr geeignet, wie kommt das?
    Geht es wenn ich die Plastikrohre mit Alufolie umwickle für eine bessere Wärmeleitfähigkeit?

    http://www.amazon.de/Rohrbegleitheiz...begleitheizung

    http://www.amazon.de/Steckerfertige-...ung+thermostat

    Wäre eine dieser 2 Heizungen geeignet?

    Gruß und Danke
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  2. Heizung und Trinkwasserleitung im Frostbereich

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  3. #2

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    Zitat Zitat von WLanracer Beitrag anzeigen
    Zudem will ich für die Sanitärleitungen Plastikleitungen verwenden und bei manchen Rohrbegleitheizungen steht dabei nur für Metallrohr geeignet, wie kommt das?
    Das steht dann dabei, wenn jene Heizungen Temperaturen erreichen können, welche das Kunststoff-(bzw. Verbund-)Rohr nicht schadlos verträgt.

    Laß das Ganze vom Fachmann planen.
    Gerade die Mischung vonm Heizung und Trinkwasser ist (in Bezug auf die Hygiene - unzulässige Erwärmung des Frischwassers) nicht trivial.
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  4. #3

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    Wenn das Nebengebäude im Winter "in Betrieb" ist, wird die Heizung doch mindestens auf Frostschutzstufe weiterbetrieben. In dem Fall das Heizung und Trinkwasser in einem gemeinsamen Rohr liegen, hast du doch eine Rohrheizung durch das Heizungswasser.
    Wenn das Nebengebäude im Winter "ausser Betrieb" ist, würde ich Wasserleitung und Heizkreislauf komplett entleeren und gut ist es.

    Ob in der Region um Heidelberg im Winter der Boden 40cm tief gefriert?
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  5. #4
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    Zitat Zitat von karo1170 Beitrag anzeigen
    Wenn das Nebengebäude im Winter "in Betrieb" ist, wird die Heizung doch mindestens auf Frostschutzstufe weiterbetrieben. In dem Fall das Heizung und Trinkwasser in einem gemeinsamen Rohr liegen, hast du doch eine Rohrheizung durch das Heizungswasser.
    Wenn das Nebengebäude im Winter "ausser Betrieb" ist, würde ich Wasserleitung und Heizkreislauf komplett entleeren und gut ist es.

    Ob in der Region um Heidelberg im Winter der Boden 40cm tief gefriert?

    Stimmt die Heizleitung wärmt das ganze ja selbst! Gute Idee! Es handelt sich allerdings nur um ein 6 Meter langes Rohr in dem alles verlegt wird, ob da die Erwärmung des Trinkwassers was ausmacht? Wahrscheinlich erst sobald das ganze ein paar Wochen in der Leitung steht oder?
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  6. #5

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    Die Rohre für die Heizung liefern nur dann Wärme wenn die Heizfläche auch genutzt wird. Ansonsten kühlt das Wasser in den Rohren ebenso aus. Der Wasserinhalt ist ja gering.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    Und ob es wo wie tief vielleicht durchfriert ist relativ irrelevant, dafür gibt es eindeutige Vorgaben.
    Ich denke mal in HD 80 cm.
    Also gleich frostfrei verlegen. Eine ausgefallene Begleitheizung bemerkt man daran, daß die Rohre bereits eingefroren sind und ggf. schon zerstört.
    Ich denke auch, daß die Festlegung auf metallische Rohre in der geringen Heizleistung der Kabel liegt und nur bei Metall ein ausreichender Übergang der Heizleistung ins Wasser stattfindet.
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  8. #7
    Avatar von saarplaner
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Das steht dann dabei, wenn jene Heizungen Temperaturen erreichen können, welche das Kunststoff-(bzw. Verbund-)Rohr nicht schadlos verträgt.

    Laß das Ganze vom Fachmann planen.
    Gerade die Mischung vonm Heizung und Trinkwasser ist (in Bezug auf die Hygiene - unzulässige Erwärmung des Frischwassers) nicht trivial.
    Ich muss hier den Einwand von Julius mal wieder etwas pushen!

    Hier gilt die neue Trinkwasserverordnung!!
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  9. #8
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    Ja aber wenn wie gesagt die Heizung über den Winter genutzt wird auf mindestens Frostschutzstufe hat dies ja den gleichen Effekt wie die Begleitheizung oder?
    Was sagt die neue Trinkwasserverordnung zur Erwärmung? Habe es leider nicht finden können
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  10. #9

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    AW: Heizung und Trinkwasserleitung im Frostbereich

    Die Trinkwasserverordnung verlangt eine TW-Temperatur kleiner 25°C .
    Damit scheidet Deine Heizung als Frostschutzmaßnahme aus.

    Auf den Einwand, dass die WW-Heizungsrohre nur durchströmt werden, wenn das HK-Ventil geöffnet ist, bist Du übrigens noch nicht eingegangen...

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  11. #10

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    Zitat Zitat von PeterB Beitrag anzeigen
    Ich denke auch, daß die Festlegung auf metallische Rohre in der geringen Heizleistung der Kabel liegt und nur bei Metall ein ausreichender Übergang der Heizleistung ins Wasser stattfindet.
    Ich vermute hier einen anderen Grund. Diese Leitungen können sehr heiß werden, und der Kunststoff mag das aber gar nicht. Man darf nicht vergessen, dass die Heizleiter ihre Leistung über eine kleine "Drahtoberfläche" abgeben müssen. Das geht nur mit entsprechender Temperatur. Man kann so einen Draht ganz einfach zum Glühen bringen, und hat trotzdem nur eine geringe Leistung.

    Bei Metallrohren hat man den Vorteil, dass diese unempfindlich gegenüber hohen Temperaturen sind und gleichzeitig die konzentrierte Wärme des Drahts gleichmäßig verteilen.

    Aber bei der Aktion gibt es noch andere Fragezeichen, unter anderem TW Temperaturen, Entkopplung KW zu WW und zu den Heizrohren, usw. usw.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11
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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen

    Auf den Einwand, dass die WW-Heizungsrohre nur durchströmt werden, wenn das HK-Ventil geöffnet ist, bist Du übrigens noch nicht eingegangen...

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    Ja doch, die Heizung wird ja auch im Winter mindestens auf Frostschutzstufe betrieben!

    Ich versteh aber nicht: Warum gibt es Begleitheizungen wenn diese nicht mit der Trinkwasserverordnung vereinbar sind?



    Leistung: 10W pro Meter
    Schaltet bei 5°C Ein, bei 15°C Aus
    nur ca. 9mm Durchmesser
    mit Schukostecker
    2m langes Anschlusskabel (Verlängerung möglich)


    Das müsste doch passen oder? Hält sich an die Verordnung und schützt gegen Frost
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  13. #12

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    Zitat Zitat von WLanracer Beitrag anzeigen
    J
    Ich versteh aber nicht: Warum gibt es Begleitheizungen wenn diese nicht mit der Trinkwasserverordnung vereinbar sind?
    Wer sagt das? Alles eine Frage der Betriebsweise. Eine Begleitheizung wird das KW niemals auf über 25°C erwärmen, ansonsten stimmt was nicht. Deswegen werden Begleitheizungen grundsätzlich temperaturgesteuert betrieben.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    Zitat Zitat von WLanracer Beitrag anzeigen
    Ja doch, die Heizung wird ja auch im Winter mindestens auf Frostschutzstufe betrieben!
    Nun stampf mal nicht gleich mit dem Fuß auf.

    Deine Argumentation zieht nämlich nicht.
    Frostschutz bedeutet, dass genau an dem Punkt, wo das Thermostatventil hängt, die Temperatur überwacht wird.

    Ist es dort aus Gründen des Fremdwärmeanfalls oder der Speicherfähigkeit des Gebäudes wärmer als 3-7°C friert zwei Meter weiter die Leitung trotzdem kaputt, weil das Wasser steht und dort die Sonne nicht hinscheint.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Verstehe den TE nicht so ganz. Wenn er eh 40 cm tief buddelt und es eh "nur" 6m Länge sind, was spricht dagegen, es gleich auf vorgegebene Frosttiefe einzubuddeln? Ist zwar beim Verlegen etwas mehr Arbeit, aber er ist auf der sicheren Seite.

    LG - Gisela
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Wachtlerhof Beitrag anzeigen
    Verstehe den TE nicht so ganz. Wenn er eh 40 cm tief buddelt und es eh "nur" 6m Länge sind, was spricht dagegen, es gleich auf vorgegebene Frosttiefe einzubuddeln? Ist zwar beim Verlegen etwas mehr Arbeit, aber er ist auf der sicheren Seite.

    LG - Gisela
    In Bezug auf das Trinkwasser, werfe ich hier mal das Wort "Stagnation" ein und dann noch beheizt, die Legionellen freuen sich.
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