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  1. #1

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    Baustrom - mündlich beauftragt

    Hallo,

    siehe oben, der Fehler steckt schon im Titel. Wegen verschiedener Terminprobleme habe ich einen lokalen Elektriker mit der Einrichtung des Anschlusses beauftragt ohne mir vorher ein schriftliches Angebot geben zu lassen. Am Telefon hieß es "... Miete 20-30 € pro Woche ...", trotz mehrfacher Nachfrage habe ich bis heute kein Angebot bekommen. Der gute Mann hat auch flexibel und schnell gearbeitet. Kurzfristig konnte wir eine weiter entfernt gelegene Trafostation nicht nutzen und ich habe einen vorgezogenen Netzanschluss bekommen. D.h. Anschluss Baustrom erfolgte auf dem Grundstück (Netzanschluss rechne ich mit Versorger direkt ab).

    Das Problem sind jetzt - wie jeder ahnen wird - die Kosten, die jetzt in Rechnung gestellt werden:
    • Wöchentlichen Miete 80 Euro (netto, d.h. plus 19% MwSt fast 100 Euro)
    • Aufstellen von HAK-Anschlussschrank, Baustromzähler und Baustromverteiler mit Erder, Kabeln etc) 315 Euro (netto)
    • Bin für jeden weiteren Tipp dankbar. Enttäuschend ist für mich, dass die mündliche Absprache offensichtlich nicht so gemeint war.


    Ich bin damit nicht einverstanden. Ich habe ein vergleichbares Angebot eines anderen Elektrikers vorliegen, der aber weiter weg war, deswegen hatte ich ihn nicht beauftragt. Dieses liegt komplett für die ersten drei Monate bei ca. 750 Euro brutto. Ich komme mit meinem jetztigen Elektriker als locker auf das Doppelte.

    Das Bauvorhaben läuft, d.h. ich könnte jetzt noch wechseln. Ist für mich aber die schlechteste Option.

    Deswegen folgende Fragen:
    1. Kann man den Baustrom wechseln? Vermutlich ziemlich aufwendig?
    2. Ist das ein üblicher Preis, (Nähe Düsseldorf)?


    Werde natürlich das Gespräch führen und will meine Optionen kennen.

    Einmal (ratlos)
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  2. Baustrom - mündlich beauftragt

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Themenstarter

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    Gab keine Antwort, dennoch kurz ein Feedback, wie das ausgegangen ist, falls jemand auch in die Falle "mündliche Beauftragung" tappt.

    Wir haben uns geeinigt, wäre ich bei den obigen Preisen bei locker über 2.000€ gelandet habe ich jetzt einen Festpreis von 850€ für die Position Baustrom installieren und Miete für Verteiler und Zählerkasten.

    Hilfreich für die Diskussion war:
    - eine Telefonnotiz zu dem am Telefon genannten Preis (der deutlich unter dem jetzt berechneten lag)
    - ein Vergleichsangebot, dass ich hatte
    - ein glaubhaftes "Drohszenario": Abbau der Installation durch anderen Elektriker, der dann seinen Baustromzähler installiert. Das aber wirklich worst-case, weil dann Baustellenstillstand, ggf. Rechtsstreit etc.
    - in sachlicher Atmosphäre mit freundlichem aber bestimmten Auftreten (siehe Drohszenario)
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  4. #3

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    So ähnlich sieht es auch die allgemeine Rechtslage:

    Wenn kein Preis nachweislich vereinbart, hat der Ausführende nur Anspruch auf Bezahlung in durchschnittlicher ortsüblicher Höhe.
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