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  1. #1

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    Eternitdach nach Starkregen hier und da leicht undicht

    Ein nettes Hallo.

    Ich habe ein Haus in gutem Zustand gekauft, Baujahr 1071.

    Mit optischem sehr gutem Eternitdach das bei normalem Regen auch augenscheinlich dicht war..

    Jetzt hat es bei uns 3 Tage lang stark geregnet und an etwa 6 oder 7 Stellen ist eine KLEINE Pfütze am Boden zu sehen, Durchmesser ca. 15 cm.

    Hier und da sind die Eternitplatten entsprechend feucht und man sieht hier und da leichte Verfärbungen an den Dachlatten.

    (a) Ich VERMUTE, das kommt daher, dass einige Schrauben und deren Pilzdichtung nicht mehr 100 % ok sind. Wie kann ich das am besten feststellen und vor allem abdichten?

    (b) Ein Bekannter meint, es könne auch Moos auf dem Dach liegen, das einen Rückstau verursacht und dadurch Tropfwasser

    ( c) Das Dach ist unisoliert. In 2014 wollte ich es isolieren. Mein Gedanke: Wäre es jetzt schon isoliert, hätte ich das Tropfwasser ja gar nicht bemerkt, das Wasser wäre schön innen weitergelaufen und im Lauf der Jahre wäre alles verschnoddert – oder?

    Kann mir jemand bitte mit geschätzten Meinungen und Fachwissen Hinweise geben?

    Vorneweg: Das Dach wird erst mal NICHT komplett erneuert ;-)

    Und: Ja, ich weiß, dass Eternit fachgerecht entsorgt werden muss und die meisten Arbeiten an Eternit verboten sind und das Haltbarkeitsdatum bei den meisten Dächern bei 40-50 Jahren liegt ;-)


    Danke und viele Grüße,
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  2. Eternitdach nach Starkregen hier und da leicht undicht

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    A) und B) können beide korrekt sein.

    Kann man mit 1K-Flüssigkunststoff abdichten...

    Und abkehren kann man die Dächer auch.

    ABER!!! LEBENSGEFAHR auf dem Dach! Durchbrechen, Abrutschen, alles ist hoch warscheinlich!

    Da muß man extrem aufpassen, ich hasse diese Dächer wie die Pest, da gehe ich nur hoch wenn ich mich 100% absichere.
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  4. #3

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    hallo sony,

    ... Holger hat schon alles gesagt...

    Asbest ist als Faser hohl. Hält damit sehr lange Wasser (auch wenns nicht regnet)
    Bewuchs, auch bei steilen Dächern, kommt i.d.R. schnell.
    Reinigen bringt nicht viel, weil der Bewuchs um so schneller wieder auiftritt.

    Umdecken ist die beste Alternative, kostet natürlich...

    mfg
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  5. #4

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    wenn das dach gedämmt wird, muss auch etwas mehr passieren. wieviel grad neigung hat denn das eternitdach?
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  6. #5
    Themenstarter

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    Danke für Eure Antworten.

    Dachneigung? Muss ich messen gehen, habe die PLäne (noch) nicht hier.

    Ich schätze 35 - 40 Grad.

    Leuchtet mir aber ein, dass man unter ein so altes Dach keine Dämmung mehr anbringt, wenn die Einleuchtung auch wehtut ...
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  7. #6

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    Variante A würde ich als Fehlerursache geringer einstufen als B. Geschraubt wurde ja sicherlich oben auf der Welle, da dringt dann seltener Wasser ein, selbst wenn die Verschraubung nicht mehr richtig dicht sein sollte. Variante B ist da schon eher wahrscheinlich.

    Was ich aber noch einwerfen möchte, solche Dächer bekommen mit den Jahren gerne mal feine Risse, die sich mit der Zeit zu echten Problemen entwickeln.

    Man kann solche Dächer durch verschiedene Maßnahmen sicherlich noch ein Weilchen nutzen, aber letztendlich bleibt nur der Austausch. Davon kann ich ein Lied singen.

    Abgesehen davon wäre mir nicht bekannt, wie man so ein Dach sinnvoll noch nachträglich dämmen könnte. Alle Varianten die man mir angeboten hat waren unter´m Strich teurer als eine Neueindeckung mit allem drum und dran.

    Ich würde daher wie folgt vorgehen.

    1. Ursache ermitteln lassen (nicht selbst auf´s Dach gehen, solche vermutlich defekten Platten sind heimtückisch, da liegt man schnell ein paar Meter tiefer)
    2. Maßnahmen prüfen wie man das Dach noch ein Weilchen kostengünstig am Leben erhalten kann (Holger hat Flüssigkunststoff genannt, für größere Fehlstellen gibt es auch noch andere Möglichkeiten)
    3. Geld sparen für eine komplette Neueindeckung
    4. Dach runter und komplett neu, mit Dämmung und allem drum und dran

    Und gleich noch ein Tipp. Im Frühjahr ziehen Jungs durch die Lande die Dir mit Sicherheit anbieten werden, das Dach kostengünstig zu "sanieren". Im Prinzip läuft das auf eine Beschichtung hinaus. Damit kannst Du das Dach zwar noch ein paar Tage am Leben erhalten, aber unter´Strich rechnet sich das nicht. Also spare Dir das Geld und mach´s richtig.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    mal abgesehen davon, dass die ganzen angesprochenen Reinigungs- und Beschichtungsarbeiten an unbeschichteten Asbestzementdächern verboten sind.
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  9. #8

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    Ich vermute mal, das hier wohl auch die Kitschnürre, sofern überhaupt benutzt, zum erliegen kommen. Wie man aber ein Asbest belastetes Dach nicht sanieren will ist mir unbegreiflich... Runter mit dem Scheiß, die einzige Lösung. Das rumgeschmiere mit Flüssigkunststoff ist die Risiken, die man da eingeht garnicht Wert. Auch wenn es ein Tipp ist der "erstmal" Abhilfe schafft...
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    . Runter mit dem Scheiß, die einzige Lösung. Das rumgeschmiere mit Flüssigkunststoff ist die Risiken, die man da eingeht garnicht Wert. Auch wenn es ein Tipp ist der "erstmal" Abhilfe schafft...
    Sehe ich ja auch so, aber wenn halt keine Kohle mehr da ist...Haus frisch gekauft, budget erschöpft, und jetzt kommen Überraschungen. Da soll er halt jemanden holen der ihm die Stellen wieder dicht macht, bevor ihm die Suppe in den Dachstuhl läuft und dort noch mehr Schaden anrichtet. Die Dämmaktion fällt halt flach, die Kohle kann er schon mal für eine neue Eindeckung beiseite legen. Dann schauen, dass er möglichst zügig den Rest zusammenkriegt und danach dann neu machen lassen.

    Hier gilt, der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach. Wenn er sich nicht schleunigst darum kümmert, wird´s eng. Der Winter kommt schneller als man denkt, und wenn bis dahin die Stellen nicht repariert sind, erwartet ihn im Frühjahr mit Sicherheit eine Überraschung. Dann kann er vielleicht richtig viel Geld in die Hand nehmen (das er anscheinend nicht hat).

    Nebenbei bemerkt, bin ich gespannt, ob er überhaupt noch vor dem Winter einen Dachdecker findet...Osterburken ist ja nicht so weit weg von hier, und wenn ich daran denke, was hier derzeit abgeht.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10

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    Wer ein über 900 Jahre altes Haus kauft, sollte mit Überraschungen rechnen...

    Stell fürs Erste Wannen auf!
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  12. #11

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Nebenbei bemerkt, bin ich gespannt, ob er überhaupt noch vor dem Winter einen Dachdecker findet...Osterburken ist ja nicht so weit weg von hier, und wenn ich daran denke, was hier derzeit abgeht.

    Gruß
    Ralf
    Also wir hätten bestimmt noch was frei im Dezember 2 Wochen Montage, geht los Spass bei Seite, es muss ja auch erstmal einer gefunden werden der nach TRGS §19 den Kram auch runterschupsen darf. Oder er machts in Eigenregie, wobei durchs Dach stiefeln und aufm Frühstückstisch landen echt nicht so cool ist....
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Oder er machts in Eigenregie, wobei durchs Dach stiefeln und aufm Frühstückstisch landen echt nicht so cool ist....
    Sehe ich auch so, zumal bei dem Wetter, und 35-40° DN, dann noch auf augenscheinlich defekten Platten, da würde ich zuerst einen Kran stellen an dem ich die Sicherheitsgurte befestigen kann.
    Ein Bungee Seil könnte auch ganz lustig sein.

    Für mich wäre das nichts, da bleibt meiner Einer lieber auf dem Boden, schaut zu, und sorgt für Kaffeenachschub. Meine Schmerzgrenze ist hier beim Hallendach, 9° DN, 3,5m Traufhöhe, und sehr großen Flächen schon erreicht.

    Meine Devise, wenn ich etwas nicht kann, oder mich dabei nicht wohl fühle, dann Finger weg.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    Ralf, der Tod stellt nur die Erlösung da Bei 30° Grad und trockenen Platten würde ich da wohl noch so raufhüppen. So lang du auf der Schraublinie läufst und nicht ins rutschen kommst geht das alles. Ich sag mir immer, wo ich Gurt und das andere Gedöns brauch, da geh ich halt nicht drauf Meißt stimmt mein Vorhaben aber nicht mit der Haltung meines Chefs überein.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von ars vivendi
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    Da sind doch alle paar cm die Schraubenköpfe als Stopper da
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  17. #15
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Wer ein über 900 Jahre altes Haus kauft, sollte mit Überraschungen rechnen...!
    Tippfehler - Baujahr ist 1971 (nicht 1071)
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