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Thema: Es ist Wahl

  1. #1

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    Es ist Wahl

    und alle drehen am Rad.

    http://www.t-online.de/wirtschaft/en...er-werden.html

    man beachte, 1,8Ct./kWh, dazu vermutlich noch Schäubles MwSt., dann sind das über 2Ct./kWh die im Geldbeutel fehlen. Wir erinnern uns, Gas kostet aktuell knapp über 6Ct./kWh, Heizöl knapp über 8Ct./kWh. Ein Großteil davon sind bereits heute Steuern und Abgaben.

    Können die alle nicht rechnen oder sind die wirklich so bekloppt?

    Aber Hauptsache wir retten die Welt.

    Spinnen wir den Faden weiter. Was machen diejenigen die bereits heute ihre Bude kaum noch beheizen, geschweige denn mal schnell Unsummen in eine Modernisierung stecken können? Dabei handelt es sich vorwiegend um Häuser mit einem jährlichen Heizenergiebedarf zwischen 30.000 und 40.000kWh, Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Meine Befürchtungen, dass der Immobilienbestand in DE drastisch entwertet wird, scheinen sich leider zu bewahrheiten.

    Gruß
    Ralf
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  2. Es ist Wahl

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  3. #2
    Avatar von alex2008
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    ich habe jetzt in den letzten Monaten, Kandidaten, Energiewendler etc. folgende Frage gestellt:

    "Wir schreiben das Jahr 20xx" die Energiewende ist abgeschlossen.

    Mit welchen Steuern wird der Wegfall der Mineralölsteuer samt der daraufgekloppten MwSt. kompensiert?


    Die Antworten: Man weiß es nicht oder verwirrendes gelabber.
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  4. #3
    Avatar von ars vivendi
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    Da bin ich froh das unser Haus mit Holz geheizt wird. Trotz alledem bringt es wieder eine Mehrbelastung für alle welche auch wieder irgendwie gestemmt werden muß. Die Politiker leben mittlerweile wirklich auf anderen Sternen.
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  5. #4
    MoRüBe
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    Willst Du damit vom neuen Forumsbau ablenken?

    Aber zum Thema: so lange versucht wird, so wenig wie möglich in die Gebäudehülle zu investieren, so lange ist Heizenergie nicht teuer genug. Pasta.

    Das ist genau wie mit dem Benzinpreis. Erst wenn der Liter wirklich 3 Euro kostet, werden sich die Leute überlegen, sich ein sparsameres Auto zuzulegen (bis auf Herrn Kretschmann natürlich, der hat ja nen Dienstwagen )
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  6. #5

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    Ach, wenn genügend Leute mit Holz heizen, wird auch dafür eine Energiesteuer eingeführt werden.
    Jede Wette...!
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  7. #6

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Können die alle nicht rechnen oder sind die wirklich so bekloppt?
    Die, die solche Initiativen anstoßen, sind nicht bekloppt, sondern profitieren in der Regel wirtschaftlich davon.

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Aber Hauptsache wir retten die Welt.
    Nein, wir subventionieren nur bestimmte Branchen. Am einfachsten geht das da, wo viel Geld da ist und abgezogen werden kann - also beim Bau. Eine andere Möglichkeit ist das Erhöhen von Umlagen und Steuern um geringe Summen in der Breite - also bei den Energiekosten.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Ach, wenn genügend Leute mit Holz heizen, wird auch dafür eine Energiesteuer eingeführt werden.
    Jede Wette...!
    Die lässt sich nur schwer eintreiben. Das Resultat wäre die illegale Abholzung in D.
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  9. #8
    Avatar von ars vivendi
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    Ach, die Holzheizungen werden mit anderen Mitteln Stück für Stück zurückgedrängt. Ich sage nur Bimschv
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  10. #9
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von mseppo Beitrag anzeigen
    Die lässt sich nur schwer eintreiben. Das Resultat wäre die illegale Abholzung in D.
    und was wenn hier nutzungsunabhängig "besteuert" wird? Gibt es doch in anderen Bereichen auch. Ich muss die KFZ Steuer bezahlen, egal ob mein Auto in der Garage steht oder ob ich damit herumfahre. Allein schon die Tatsache, dass ich die Möglichkeit hätte damit zu fahren, genügt doch schon.

    Übertragen auf die Heizungen, speziell jetzt die Holzheizungen, bedeutet das, dass der Ofen besteuert wird, vielleicht noch abhängig von seiner Nennleistung, aber unabhängig davon ob er genutzt wird. Der Schorni kommt ja auch min. 1 x jährlich, egal ob der Ofen einmal gebrannt hat oder nicht.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10

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    jetzt ist die Wahl vorbei. Der Deutsche wählt im wesentlichen das, was er schon immer gewählt hat. So schlecht kann die Politik demnach ja gar nicht sein.
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  12. #11

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    die wahl ist vorbei, die prozentpunkte sind verteilt und einige meinen, dass man viel zu wenig bekommen hat und schon wird zurückgetreten, was das zeug hält.

    was mich ziemlich genervt hat, waren teilweise oberpeinliche plakate - zum glück hielt sich die plakatschlacht massenmäßig in grenzen. hier das peinlichste plakat dieses wahlkampfs:

    http://www.ariva.de/rep_a631239
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  13. #12
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Pruefhammer Beitrag anzeigen
    jetzt ist die Wahl vorbei. Der Deutsche wählt im wesentlichen das, was er schon immer gewählt hat. So schlecht kann die Politik demnach ja gar nicht sein.
    Uns geht es auch sehr gut, wir jammern auf extrem hohem Niveau.
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
    Avatar von alex2008
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    allerdings ist zu befürchten, dass diejenigen die mit Ach und Krach über die Runden kommen, vom Aufschwung nichts abbekamen auch weiterhin mit dem zufrieden sein müssen was ihnen die anderen gnädigerweise überlassen
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  16. #14

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    zweifelsohne geht es uns besser als vielen anderen Menschen auf der Welt.
    ABER: die Tatsache, daß es uns besser geht als vielen anderen soll und muss uns ja nicht daran hindern unsere Situation zu verbessern. Da gibt es in Deutschland auch noch genug Baustellen, wir hatten neulich das Thema Pflege. Ich bin oft der Meinung, dass Geld nicht alles ist, wenn es um Verbesserungen geht, oft helfen auch andere Konzepte ohne dass es mehr kostet. Aber bei der Pflege bin ich beispielsweise der Meinung, dass es ohne eine Finanzspritze nicht gehen wird, dieses Geld muss aber auch erstmal verdient werden. Wir tun also m.E. gut daran unsere Produktivität zu erhöhen um uns auch weiter einen solchen Lebensstandard leisten zu können. Wirtschaftlicher Erfolg ist nunmal die Basis vieler Errungenschaften. Ohne wirtschaftlichen Erfolg keine aufwändige Medizin, Pflege, Betreuung oder auch kein Schwimmbad oder Kita oder oder oder. Ich meine man muß nicht alles staatlich finanzieren, aber dann muss halt der Durchschnittsbürger in der Lage sein das aus eigenen Mitteln sich zu finanzieren.
    Und da bin ich wieder beim Wahlergebnis: obwohl es uns gut geht verzichten eigentlich alle etablierten Parteien darauf die wirtschaftliche Kraft Deutschlands zu stärken. Man könnte es auch böse so formulieren: Die deutsche Wirtschaft ist nicht wegen der Politik sondern trotz der Politik noch recht stark. Wer aufgehört hat besser zu sein, hat aufgehört gut zu sein. Und wenn ich diesen Spruch anwende, dann ist meine Meinung, dass die etablierten Parteien gar nicht mehr "besser" sein wollen. Das wird sich irgendwann rächen. Offensichtlich scheinen das aber die meisten Wähler- noch- zu ignorieren.
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