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  1. #1

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    Welcher Verbau?

    Hallo liebe Experten,
    bin Studentin und zur Zeit für eine Projektaufgabe am recherchieren.
    Es geht um die Erstellung einer Grube aus Stahlbetonwänden ca. 3m tief, 6m lang, 5,5m breit, in einer bestehenden Halle.
    Das Problem ist, dass in diesem Gebäudeteil die Decke nur ca. 4,5m hoch ist.
    Die Bodenplatte der Halle besteht aus Stahlbeton (40cm), der Baugrund aus nicht bindigem Boden. Grundwassermäßig gibts keine Probleme. Platz ist wenig vorhanden, dass heißt eine Abböschung kommt wohl nicht in Frage.
    Frage 1: Welche Verbauart? Auch Anker?
    Frage 2: Wie kann eine Unterfangung aussehen?
    Frage 3: Ist es empfehlenswert den Verbau als verlorenen Verbau auszuführen, das heißt die Schalung einhäuptig zu machen?

    Vielen Dank für die Antworten!
    Grüße, Angie
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  2. Welcher Verbau?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Themenstarter

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    Problem fast gelöst

    Bin der Lösung nahe, Thread kann geschlossen werden.

    Gruß, Angie
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  4. #3
    Avatar von susannede
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    Fleißige Maid Angie!
    Sorry, daß keine(r) Zuhilfe kam...aber selbst gefunden ist doppelt schön.
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  5. #4

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    Bin der Lösung nahe, Thread kann geschlossen werden.

    Hallo,

    mich würde mal die "Lösung" interessieren.

    Mit freundlichen Grüßen
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    mich aber auch
    .
    spontan fällt mir wegen der fehlendenden Höhe nur Spritzbeton mit Rückverankerung ein ... ich weiß aber ned ob das in einer geschlossenen Halle so gut ankommt
    .
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  7. #6
    Bauexpertenforum
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    noch mehr Interesse an der Lösung

    wir hatten vor kurzem eine ähnliche Aufgabe. Da ging es drum, unter einem auf einem Pfahlrost aufgeständerten Zeltbau (Musical-Dome in Köln) zwei Kanäle zu erneuern. Also keine Grube, sondern eine linienförmige Unterquerung. Aus mehreren Gründen, aber insbesondere aus der begrenzten Arbeitshöhe (4 m) sind wir bei unterirdischer Bauweise (Kölner Stollen mit Spritzbetonverzug) gelandet.
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    ich würde lösungen mit verbau ausschliessen (bei dieser grubengeometrie drängt sich das auf) bleibt eigentlich die entscheidung zwischen
    - fertigteilen
    - ortbeton
    so eine lösung ist nach meiner erfahrung im wettbewerb um bis zu 40% günstiger als die 3-schritte-strategie (verbauen-ausgraben-betonieren) und reicht optisch für zweckbauten allemal.
    auch bei höheren anforderungen würde ich eher eine beton(halbfertigteil)lösung weiterverfolgen, als mir gedanken über den verbau zu machen.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hallo,

    bin noch ein bißchen am Tüfteln, wird aber wahrscheinlich eine Schlitzwand.

    Gruß, Angie
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    da brauchts aber nen guten Baggerfahrer daß er´s Dach ned abhebt ... 4.50 Höhe sind ned viel ... und bei 3m Gründungstiefe + Einspannung brauchst dafür auch keinen Spielzeugbagger (!)
    .
    http://www.liebherr.com/downloads/EM...4_D_NTB(1).pdf
    .
    seite 25 mal beachten ... bei anderen Herstellern wird´s kaum anderst aussehn
    .
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  11. #10
    Bauexpertenforum
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    Nachdenken kostet extra.
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    Und das ganze ist nur 3 m tief?

    Schlitzwand und ein nicht bindiger Boden? Wieviel m³ Suspension soll denn da reinlaufen? Kreislauf bis zum Rhein?

    Mal eher in Richtung mls denken: Schlitz buddeln mit Bagger, Hohlwände reinstellen, ausbetonieren, entstandene Hohlräume auch ausbetonieren, Loch in der Mitte ausbuddeln.
    So in Kurzfassung.
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  12. #11
    Bauexpertenforum
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    Senkkastenbauweise wäre ne gute Lösung

    Schlitzwand wird nicht klappen, siehe Anmerkung von J.T.
    Fertigteillösung von PeMu gefällt mir auch nicht, das Risiko, dass
    die Schlitze zusammenfallen, ist einfach zu groß.
    Also: Senkkastenbauweise!
    - Sohlplatte der Halle im Bauwerksbereich entfernen
    - Wandumring der Grube oberirdisch erstellen, noch besser als Fertigteil hinstellen.
    - Kleinbagger in den Kasten, der Schritt für Schritt den "gefangenen" Boden aushebt.
    - Kasten absenken
    - Stahlbetonsohle einbetonieren

    Wenn es sorgfältig gemacht wird, wirds keine Auflockerungen des
    Bodens rund um die Grube geben. Würde ich aber nachher durch Künzeln prüfen. Sollten Auflockerungen auftreten, müsste noch eine ZM-Verpressung erfolgen, damit der Hallenboden nicht seine Bettung verliert.

    Wofür dient die Grube eigentlich, als Wasserbauer denke ich ja immer direkt an ein Speicherbecken, dann wäre noch Wert auf die Dichtheit zu legen. Bei Senkkasten kein Problem.
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  13. #12
    Themenstarter

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    Hallo an alle,

    vielen Dank für die Nachrichten. Werds nochmal überdenken. Die Senkkastenbauweise wäre auch ne Möglichkeit.

    Gruß, Angie
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  14. #13
    Bauexpertenforum
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    so beim morgendlichen Duschen

    hab ich mir das nochmal überlegt. Bei meinem Vorschlag mit der Senkkastenbauweise hatte ich ja noch einen Minibagger erwähnt. Da müsste man natürlich nachdenken, wie der in den Kasten rein- und aus dem Loch wieder rauskommt. Wenn das unüberwindlich wird, bieten sich für den Aushub eher Schippemännchen, evtl. aber auch ein Saugbagger an.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    minibagger kann man mit grossem stapler "liften".
    alternativ: kletterbagger und nen guten maschinisten.
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  17. #15
    Bauexpertenforum
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    ja, ja, aber ...

    Zitat Zitat von mls
    minibagger kann man mit grossem stapler "liften".
    alternativ: kletterbagger und nen guten maschinisten.
    Problem beim Einbringen:
    Deckenhöhe: 4,50 m, Fertigteilhöhe mind. 4,00 m, da müsste sich der Bagger schon sehr schlank machen

    Problem beim Ausbau:
    Deckenhöhe: immer noch 4,50 m, Baggerhöhe rd. 2,00 m, Anpackhöhe rd. 2,50, Hubhöhe rd. 3,20 m. 2,5+3,2=5,7 > 4,5, und dann war alles schon knapp gerechnet.

    Aber ich gebe zu, da sind die Unternehmer meist viel pfiffiger als wir Planer.

    Ideal wäre, wenn die Grube unter einer Dachöffnung liegt.
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