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Abrechnung von Erdarbeiten

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  1. #1

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    Abrechnung von Erdarbeiten

    Hallo Forum,

    wir haben einen Galabauer beauftragt, von unserem Grundstück Erde abzufahren und neuen Oberboden aufzubringen. Die Mengen im Angebot erschienen uns zu hoch veranschlagt, da aber ausdrücklich vereinbart war, nach Aufmaß abzurechnen, dachten wir, das klärt sich ja dann.
    Jetzt stehen in der Rechnung haargenau die Mengen an die Erde, die im Angebot standen. Wir haben daraufhin, Entsorgungsscheine und Lieferscheine an gefordert und auch bekommen.
    Auf den Lieferscheinen steht lediglich soundsoviel Tonnen Erde. Als Entsorgungsscheine haben wir Auftragszettel von einem Transportunternehmen erhalten (auch mit Tonnenangaben) aber ohne Nennung des Entsorgungsortes.
    Meine Frage nun: Kann ich auf Wiegekarten bestehen? Und darauf bestehen, dass mir der Entsorgungshof genannt wird, wo diese Erde hingebracht wurde?
    Freue mich auf jede Antwort.
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  2. Abrechnung von Erdarbeiten

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  3. #2

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    Warum ist das wichtig, wo die Erde jetzt liegt? Im Angebot ging es auch um Tonnen?

    Mario
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  4. #3

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    Wiegenoten

    Wenn tatsächlich nach Tonnen abgerechnet wurde (auch von den Nachunternehmern), müsste es Wiegenoten dazu geben oder diese auf dem Lieferschein eingedruckt sein.
    Oder ist nur handschriftlich geschrieben: "16 t geliefert"? Dann wäre es üblicher, über das Wagenraummaß die Kubikmeter und daraus das Gewicht zu ermitteln.
    Ein Entsorgungs-/Liefernachweis der einer Deponie/eines Lieferanten muss nicht zwingend erbracht werden. Der Unternehmer kann ja durchaus den ausgehobenen Boden auf einer anderen Baustelle als Füllboden verwenden oder dort abgeschobenen Oberboden zu Ihnen anliefern.

    Sind die Massen denn so eklatant neben Ihren Vorstellungen? Können Sie das Soll überschlagen? Wenn eine Grundstück von 1000 qm mit 20 cm Oberboden angedeckt werden soll, dann werden 200 cbm, auf die Baustelle geordert und dort einplaniert - da schaut dann keiner, ob nicht vielleicht auch 180 cbm reichen würden.
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  5. #4
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    Laut Rechnung wurden 37,5 qm abtransportiert (allein dafür wurden fast 900 Euro ohne Mwst berechnet. wegen der so teuren Entsorgung) und 65 Tonnen neu aufgebracht. Unser Grundstück ist ca. 200 qm(nur Garten) groß.
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  6. #5

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    20 cm Erde auf 200qm Grundstück abzutragen beim Austausch vom Oberboden erscheint mir nicht so abwegig. Warum misstraut Ihr denn der Menge, wenn man mal von den Kosten absieht?

    Mario
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  7. #6

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    65 t Oberboden bei rd. 1,8 t/cbm = 36,1 cbm / 200 qm = durchschnittlicher Auftrag 18 cm
    Nach DIN 18 915Vegetationstechnik im Landschaftsbau - Bodenarbeiten sind im Regelfall Rasenflächen mit Schichtdicken von 10-20 cm, Pflanzflächen mit 20-40 cm herzustellen. "Übliches" Mittel sind 20 bis 25 cm.
    Somit sehe ich den Oberbodeneinbau als durchaus gerechtfertigt an.
    Die 37,5 cbm (?) kann man ohne Unterlagen nicht nachvollziehen - wenn flächig angeschoben, hätte das Gelände vorher so ziemlich auf Fertigniveau liegen müssen, dann wäre es plausibel.
    24,- EUR ist ein guter Preis, 15-20 EUR sind hier im Norden üblich. Hängt allerdings von der Entfernung zur Deponie (Fahrzeit), den Deponiekosten (Bodenart/-klasse) und der Ladezeit (von Miete geladen oder auch zusammengeschoben?) - somit können auch die 24,- EUR durchaus gerechtfertigt und ortsüblich sein. Aber um den Preis geht es ja auch nicht...
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  8. #7

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    hab' gedacht, ich könnte sparen ;-)

    weil der andere sich vertan hat...

    Nein, ich sehe auf Grund der gemachten Angaben auch keine "groben" Fehler. Wer pokert kann auch verlieren.

    Ich vermute hier eher, dass Sie auf den Ehrlichen "reingefallen" sind. Die Mengen wurden exakt ermittelt und angeboten.
    Die "Vergleichangebote" lagen in den Mengen wahrscheinlich deutlich niedriger, oder ???

    Mit freundlichen Grüßen
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  9. #8
    Themenstarter

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    Ich habe mich bei der Größe des Grundstücks vertan, es sind nur ca. 130 qm. Abgetragen wurde Erde, die von einem anderen Unternehmen aufgebracht wurde. Lange Geschichte. Jedenfalls hatten wir mit div. Erdlieferanten so viel Ärger, dass wir jetzt überall "Betrug" wittern.
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  11. #9
    BauBau
    Gast

    Was wiegt die lose Masse

    Hallo Baufachleute.
    Ich habe den Verdacht, das mein Tiefbauer versucht mich auszutrixen.
    Ich brauche dringend eine verlässliche Anwort.
    Wieviel wiegt mein Bodenaushub ?
    Ich höre immer die Zahl 1,8 t/m3 - ist damit das noch verdichtetete Erdreich gemeint, oder die lose Masse auf dem LKW ?
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  12. #10
    britta
    Gast
    1,8/m3 entspricht dem eingebauten zustand. für die lose masse kann je nach bodenklasse und lagerung (dicht oder locker) ein auflockerungsfaktor angesetzt werden.
    inwiefern sollst du ausgetrickst werden?
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