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  1. #1

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    Spitzboden-> Dachfenster ->Tauwasser

    Hallo,

    -wie bereits hier im Forum beschrieben, hat unser EFH Aufdachdämmung.

    - wie hier ebenfalls geschrieben, ist für unseren "tollen" Durchbruch der SAT-Anlage eine Dachfenster ( Velux ) eingebaut.

    Jetzt zum Prob.


    Bei kalten Temperaturen draußen ist am Fenster sehr hoher Tauwasserausfall zu verzeichnen. Erste Schimmelkulturen haben sich auch schon breit gemacht.
    Der Rest des Bodens ist f..ztrocken :-).

    Ich habe schon - wie man auf dem Bild erkennen kann, versucht mit einer Styro-Platte das Fenster zu dämmen,so dass sich die Raumluft nicht direkt an die Scheibe kann.

    Der Rahmen liegt jedoch auch in der "kalten Seite" außerhalb der Dämmung, sodass auch hier Tauwasser ausfällt.

    Wir bekomme ich das Prob in Griff? Ist der Einbau /Ausführung überhaupt so OK?


    ecco
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  2. Spitzboden-> Dachfenster ->Tauwasser

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von JDB
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  4. #3

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    Um welches Velux Dachfenster

    handelt es sich denn überhaupt - schaut verdächtig nach einem Dachausstieg für nicht beheizte Speicherräume aus. Wer hat den den Murks rund um die PU-Aufdachdämmung, samt PU-Ortschaum gemacht ? - da ist doch rundum nichts fertig - keine luft- und winddichte Ausführung! Mit der raumseitigen Dämmstoffauflage gibt es noch mehr Schwitzwasser!
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  5. #4

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    Dat Ding..

    hat doch garantiert bloss ne Einfach-Verglasung, oder. Und liegt innerhalb der gedämmten Gebäudehülle. Keine vernüfte Dämmung (Sch... PU), keine Dampfbremse/-sperre, kein gedämmter Rahmen.
    Das Bild kopiert sich Stefan bestimmt.
    ***
    Fenster raus, alles auf Anfang und nochmal neu.
    MfG
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  6. #5
    Avatar von susannede
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    Forums-Uhr läuft noch auf Sommerzeit!!!
    Grüße
    Susanne
    (Dachfenster-Einbau = Murks hoch drei)
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  7. #6
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    Danke für die Antworten - jetzt brauch erst mal nen Kaffee...

    Es müßte sich um das Velux GVT 059. Ich schau heute abend aber nochmals auf die Rechnung von Velux.

    Wie sollte ich jetzt gegenüber meinem Architekt/ Dachdeckermeister argumentieren ( Richtlinien, DIN
    etc. ).


    ecco
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  8. #7
    Avatar von susannede
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    "Wie sollte ich jetzt gegenüber meinem Architekt/ Dachdeckermeister argumentieren ( Richtlinien, DIN etc. )."

    Wieso - ham die etwa was damit zu tun???

    Schreck lass nach!

    Bei Velux gibt's doch gute Einbauanleitungen - hier mal IST mit SOLL vergleichen!
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  9. #8
    Themenstarter

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    Ich hab mir die Einbauanleitung von der Velux-HP mal angeschaut.

    Soweit ich - als Laie - erkennen und noch sehen kann, ist das einzigste was fehlt die Innenverkleidung und dadurch die wind- und luftdichtigkeit.

    Das richtige Dachfenster für unseren unbeheizten Spitzboden scheint es ja zu sein ??!

    Mal abgesehen von der Unfertigkeit der Konstruktion -> Mängelanzeige an DDM + cc Archi:

    Kann der erhöhte Tauwasserausfall mit der generellen Raumfeuchte in Zusammenhang stehen? Wir sind nämlich erst vor 3 Monaten eingezogen ( nach 5 Monaten Schnellbauzeit:-)) und haben noch eine durchschnittl. Luftfeuchtigkeit von 60- 70 % im Haus ( bei entsprechender Lüftung)

    Den Spitzboden habe ich dabei etwas stiefmütterlich behandelt = selten gelüftet.

    ecco
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  10. #9
    Avatar von susannede
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    "Kann der erhöhte Tauwasserausfall mit der generellen Raumfeuchte in Zusammenhang stehen? Wir sind nämlich erst vor 3 Monaten eingezogen ( nach 5 Monaten Schnellbauzeit:-)) und haben noch eine durchschnittl. Luftfeuchtigkeit von 60- 70 % im Haus ( bei entsprechender Lüftung)"

    Ohja!

    Heizen, Lüften, Heizen, Lüften usw. ist angesagt.
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  11. #10
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    @susannede

    Der Spitzboden wird nur indirekt ( beim öffnen der Luke ) beheizt. Ich werde heute mal einen Luftentfeuchter/ Bauentfeuchter aufstellen. Der hält die Raumfeuchte - wenn gewünscht - bei 50%.

    ecco
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  12. #11

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    Hier tritt die Problematik deutlich zu Tage,welche man bei Aufsparrendämmung mit "unbeheiztem" Spitzboden erhält. Ihr Spitzboden ist nämlich eigentlich nicht unbeheizt, sondern eher indirekt beheizt, da die Dämmebene ja auf dem Dach liegt. Ist die Spitzbodendecke denn auch noch gedämmt?

    In meinen Augen gehört somit hier ein ordentliches Wohnraumfenster rein mit entsprechender Isolierglasscheibe.
    Von der Einbaumurks-situation mal ganz abgesehen.
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  13. #12
    Themenstarter

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    @carpe
    Das Dach ist vollflächig gedämmt, die die Decke zum Spitzboden ist mit 180mm WLG 040 von Isover gedämmt. Die Treppe/ Luke zum Spitzboden ist auch gedämmt und luftdicht( von Wellhöfer ). Der Spitzboden ist schon kalt, aber eben kein Kaltdach.

    Das Fenster wurde mir von Velux empfohlen, ist eigentl. wärmegedämmt mit einfacher Isolierverglasung.

    Ich werde, wie oben beschrieben, erstmal den DDM zur Beseitigung des Einbaumurks ( -> Einbau nach Einbauanleitung Velux) auffordern.

    Dann werde ich mir das zugehörige Innenfutter von Velux holen, ordentlich einbauen. Dann kann dort die Luft ordentlich zirkulieren ggf. anfallendes Tauwasser ordentlich verdunsten/ oder abfließen. Und vor allen Dingen dringt es mir nicht in die Konstrukzion ein
    Mal sehen..

    An die Experten: Ist die Verfahrensweise so OK bzw. führt es zu einer Veringerung des Tauwasserausfalles

    So ein M..t. Bisher hatte ich keine wesentlichen Mängel.


    ecco
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  14. #13

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    "Beheizung"

    durch die Bodenklappe ist genau das Problem.
    Mit der Wärme kommt auch Feuchte in den Spitzboden. Die Wärme verflüchtigt sich nach draussen, die Feuchte nicht. Die kondensiert am kältesten Bauteil, dem Fenster.
    MfG
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    @Ralf Dühlmeyer:

    Also heißt das Ziel Minimierung des Tauwasserausfalls durch

    1. Richtiger Einbau des Fensters
    1.1. Minimierung der Luftfeuchtigkeit im Haus

    2. Schaffung eines dichten "Innenfutters"

    3. "Ablaufrinne" für ggf. anfallendes Tauwasser + Gefäß zum Auffangen+ manuelles Entleeren

    RICHTIG ?

    ... und das bei einem Architektenhaus -> erst Tauwasser durch SAT-Anlage; jetzt durch nichtbenötigtes Dachfenster - einfach toll

    ecco

    ( der übergangsweise auf Luftentfeuchter setzt )
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  17. #15

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    Wieso ...

    nicht benötigt. Wenn ihn keiner braucht, warum gibts dann diesen Dachausstieg. Oder warum wird er nicht sauber geschlossen????? Mit Aufsparrendämmung + Ziegeln.
    ***
    Andererseits würde das nichts am eigentlichen Problem ändern; dem Eintrag von Feuchte bei Nutzung des Dachbodens. Diese müsste eigentlich durch Lüften entfernt werden.
    Problem beim manuellen Lüften: Man/frau muss durch die Bodenluke hoch, ums Fenster zu schliessen - und bringt den nächsten Schwung feuchte Luft mit hoch. .
    Bleiben entweder mech. Lüften über Feuchtemesser oder eben eine kontrollierte Kondesstelle. Nicht prall - aber besser als unkontrolliertes Kondensat irgendwo.
    MfG
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