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  1. #1

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    Schallschutz Ytong vs. Dachfäche

    Hallo liebe Forenmitglieder,

    ich hoffe ich bin im richtigen Unterverzeichnis gelandet.

    Wir wollen ein EFH bauen, 1,5 geschossig (ca. 1m Drempel), mit Klinker ohne Keller aber ausgebautem Spitzboden, Satteldach, kfw 70.

    Ein Bauunternehmer, mit dem wir gesprochen haben, möchte für die Außenwände Ytong verwenden, für die Innenwände Kalksandstein. Jetzt habe ich gelesen, dass die Schalldämmung von Ytong nicht so gut sein soll. Schalldämmung ist natürlich auch wichtig, selbst, wenn wir eher ruhig wohnen werden (Anliegerstraße mit 30er Zone). Allerdings frage ich mich, ob der Schallschutz von so einer Ytong Wand (zumal noch mit Klinker) überhaupt schlechter ist, als der Schallschutz des Daches. So ein Dach besteht ja nur aus Tonziegel, einer dicken "luftigen" Dämmung und etwas Gibs (grob gesagt). Im EG werden wir vermutlich keine Wohnräume direkt an der Straße haben und im OG ein Schlafzimmer.

    Kurz gefasst: Muss ich mir wegen den Schalldämmwerten von Ytong wirklich den Kopf zerbrechen?

    maffie
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  2. Schallschutz Ytong vs. Dachfäche

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Richtig erkannt. Wenn Schallschutz ein Thema ist, dann muss man alle Bauteile betrachten. Es hilft auch nichts wenn man eine Innenwand mit schwerem KS baut, während in der Wand eine billige Zimmertür steckt, deren Schalldämmung unterirdisch ist.

    Daten zur Schalldämmung finden sich in den technischen Unterlagen zum PB. Hier spielt die Rohdichte und Dicke der Wand eine Rolle. Sie wird aber deutlich besser als die Fenster oder gar das Dach sein.

    Ob Porenbeton für Deine sonstigen Anforderungen (kfW etc.) geeignet ist, das lässt sich rechnen. Wird eine hohe Wärmedämmung gewünscht, dann erreicht man das ohne WDVS nur mit entsprechend dicken Wänden, denn selbst der beste Ziegel/Stein dämmt schlechter als das schlechteste WDVS.

    Mit PB kann man sicherlich gute Häuser bauen, genau so wie mit anderen Baustoffen (Ziegel etc.) auch. Ob die Variante genau Deine Anforderungen trifft, das sagt mir meine Glaskugel nicht.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Hihi,

    schreibe doch mal den ganzen Aufbau der Außenwand. Wahrscheinlich spielt es aber in eurer Lage und mit zusätzlicher Verklinkerung keine so große Rolle. Innenwände aus KS finde ich aber super. Speichern gut die Wärme und der Schallschutz ist auch gut.
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  5. #4
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    Über den genauen Wandaufbau kann ich nicht viel sagen. Bisher hatten wir nur ein Gespräch mit dem Bauunternehmer. Ich weiß nur, dass zwischen Klinker und PB noch 14cm Dämmung soll. Aber auch nicht welche.

    KS mag ich auch ganz gerne.

    Wenn es nicht überhand nimmt, bin ich auch nicht so schallempfindlich. Wohne jetzt in einem relativ hellhörigen Mehrfamilienhaus in der Stadt. Das EFH wäre eher in einem ländlichen Vorort.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von maffie Beitrag anzeigen
    Das EFH wäre eher in einem ländlichen Vorort.
    Sag mal was über die zu erwartenden Schallpegel. Ich kenne ländliche Gegenden, in denen die 85dB(A) regelmäßig überschritten werden und Gegenden, die grade mal 35dB(A) erreichen, wenn Nachbars Kuh rülpst.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Sag mal was über die zu erwartenden Schallpegel.
    Genaues kann ich auch hier wieder nicht sagen. Vor dem Haus ist eine Straße, vor allem mit Anliegerverkehr für die Straße und eine dahinter liegende Siedlung (30 Zone). Gegenüber ist ein Wald (Naherholungsgebiet). Am Ende der Straße gibt es nur noch Felder. Industrie gibt es nicht im näheren Umkreis. Zumindest nicht, dass ich das wüsste. Zu der Straße sagte uns eine ältere Nachbarin, dass die nicht störend wäre. Durch die Straße fährt werktags vier mal täglich ein Linienbus. Leise wie Nachbars Kuh ist es dort nicht, aber vermutlich nah dran.

    Kann natürlich sein, dass einem irgendwann das Rauschen der Bäume auf die Nerven geht oder irgendein Nachbar von morgens bis abends eine Kreissäge im Garten laufen lässt :-D
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  8. #7

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    Wenn ich Deine Beschreibung so lese, dann würde ich mir über Schalldämmung keine so große Sorgen machen.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
    Themenstarter

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    Wenn ich Deine Beschreibung so lese, dann würde ich mir über Schalldämmung keine so große Sorgen machen.
    Da hast du wohl recht, aber wenn man keine Ahnung hat von sowas wie ich, dann macht man sich um alles erstmal 'nen Kopp.
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  10. #9

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    Hallo,

    wir haben auch Außenwände aus Porenbeton (36,5) und hatten Anfangs auch Bedenken bezüglich Schallschutz.
    Fazit:
    - Kein Problem beim normalen Wohnen (wohnen in einer Sackgasse (30 km/h)
    - Autos sind kein Problem, fährt jedoch ein schwerer LKW durch die Siedlung dann ist ein leichtes tieffrequentes Brummen im Haus wahrnehmbar.
    - Für unsere Wohnlage ist Porenbeton kein Nachteil, wir fühlen uns wohl! Bei einem Bekannten der in ca. 300m Entfernung zu einer dicht befahrenen Strasse wohnt (Ortausgang, ca. 500-1000 LKW/Tag) ist das tieffrequente Brummen auf Dauer schon wahrnehmbar und wäre für mich auch störend!

    Viele Grüße
    Thomas
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Denke das die Dämmung 14 cm mit Miwo ausgeführt wird. Davor Klinker. Schallschutz sollte also in deiner Lage kein großes Problem sein. Wenn du allerdings nur 17,5er tragendes Mauerwerk bekommst dann schau zu das sie dir wenigstens nicht Porenbeton mit Festigkeit 2 verbauen. 6er bzw. mind. 4 wäre hier schon anzuraten.
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  13. #11

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    Die Steinfestigkeit sollte aus den Angaben der Tragwerksplanung (Statik) hervorgehen
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