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Baustraße als Unterbau für spätere Zufahrt?

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  1. #1

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    Baustraße als Unterbau für spätere Zufahrt?

    Klingt folgendes für euch sinnvoll?

    Erforderliche Baustraße von ca. 60m2 einschl. Abschieben des Oberbodens und seitlicher Lagerung, Einbringen des RC-Materials mit einer mittleren Stärke von 25cm. Die Baustraße verbleibt auf dem Grundstück und kann als Unterbau für eine spätere Zufahrt genutzt werden.
    (diesmal bei einem Vertrag der die allgemein anerkannten Regeln der Technik mit einschließt )

    Oder sollte der Unterbau einer späteren Zufahrt irgendwie anders gestaltet sein.
    Die Baustraße wäre in der Tat auch an der richtigen Position, vermutlich werden später aber auch die Anschlüsse Gas, Wasser, Strom unter der Straße verlegt.
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  2. Baustraße als Unterbau für spätere Zufahrt?

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  3. #2

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    habe ich mehrfach so gemacht. habe wenig probleme damit gehabt.

    am besten, die medien noch vor der baustrasse alle reinlegen.
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  4. #3

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    Und überlegen/Planen lassen, ob die 25cm RC reichen (siehe Baugrundgutachten mit Gründungsempfehlung ...).
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    am besten, die medien noch vor der baustrasse alle reinlegen.
    Mhmm, wie soll das gehen. Die Baustraße wird doch gebaut, noch bevor der erste Bagger kommt, um den Keller auszuheben? Da dann die exakten Punkte für die Medien noch nicht klar sind, kann ich den Versorgern doch noch keinen Auftrag geben?

    Und überlegen/Planen lassen, ob die 25cm RC reichen (siehe Baugrundgutachten mit Gründungsempfehlung ...).
    Zu Baustraßen wird dort keine Aussage getroffen, worauf soll ich da genau gucken?
    Bis in eine Tiefe von 1,4m gilt der Boden als eingeschränkt tragfähig. Mutterboden geht bis 0.45m, darunter Lehm, Lehm, Lehm, Lehm ...
    Sonst wird nur (für den Einbau einer Bodenplatte) vom Einbau eines Gründungspolsters mit Betonrecycling 0/32 gesprochen.
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  6. #5

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    Die Straße kommt vorm Bagger, die Planung kommt vor der Straße. Ergo können zwischen Planung und Straße die Medien PUNKTGENAU verlegt werden.

    Dass zu der Baustraße in deinem Vertrag(sentwurf) keine Aussage getroffen wird, mag sein. Du solltest Die Baustraße aber so anlegen, dass der Unterbau deine zukünftige Zu/Auffahrt tragen kann. Das ist zu planen und im Vertrag mit aufzunehmen. Gegebenenfalls reisst Du die Baustraße wieder weg um einen ordentlichen Unterbau zu schaffen.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Die Straße kommt vorm Bagger, die Planung kommt vor der Straße. Ergo können zwischen Planung und Straße die Medien PUNKTGENAU verlegt werden.
    Versteh ich nicht. Beispiel Erdgas. Übergabepunkt ist doch im Keller. Wie soll der Versorger die Erdgasleitung unter die Baustraße bauen, wenn der Keller noch nichtmal da ist?

    Dass zu der Baustraße in deinem Vertrag(sentwurf) keine Aussage getroffen wird, mag sein.
    Ich habe mich falsch ausgedrückt. Im Bodengutachten steht nichts konkretes zum nötigen Unterbau für die Zu/Auffahrt und du hast ja angemerkt, dass ich prüfen soll, ob 25cm RC reichen? Welche Aussagen im Bodengutachten muss ich raussuchen für die Bewertung?
    Ansonsten: wenn der AN die Baustraße so baut, dass seine 40-Tonner drauf gut fahren können, wie hoch ist das Risiko, dass es später für die Auffahrt als Unterbau nicht reicht?
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  8. #7

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    Zitat Zitat von berlinerbauer Beitrag anzeigen
    Versteh ich nicht. Beispiel Erdgas. Übergabepunkt ist doch im Keller. Wie soll der Versorger die Erdgasleitung unter die Baustraße bauen, wenn der Keller noch nichtmal da ist?
    Tja ... wie soll ich Dir jetzt Die Planung deines Anschlusses erklären?
    Was hat die Straße mit dem Keller zu tun?

    Ich versuchs: Hauptgasrohr --> Abzweig --> Absperrventil --> Rohr ins Haus (zumindest schon mal das Stück unter der Auffahrt) --> Deckel

    Macht dreifuffzig ...


    Zitat Zitat von berlinerbauer Beitrag anzeigen
    Ich habe mich falsch ausgedrückt. Im Bodengutachten steht nichts konkretes zum nötigen Unterbau für die Zu/Auffahrt und du hast ja angemerkt, dass ich prüfen soll, ob 25cm RC reichen? Welche Aussagen im Bodengutachten muss ich raussuchen für die Bewertung?
    Nein Du hast Dich richtig ausgedrückt. Ich hatte es schon verstanden, bevor Du deine Frage gestellt hast. Du hast ein Baugrundgutachten. Der Baugrundler hatte nicht die Aufgabe Aussagen über eine Zufahrt zu machen. Du hast ein Haus, (hoffentlich) geplant mittels der Angaben des Baugrundgutachtens. Du hast keinen Plan, ob die Baustraße die nächsten 20a als Unterbau für deine Zufahrt geegnet ist. ergo: Planer suchen, der den Baugrundler kostenpflichtig fragt ob das Gelee auf deinem Grundstück mit den 25cm hält und wenn nicht, der dir einen Plan macht, auf dem steht, wies hält.



    Zitat Zitat von berlinerbauer Beitrag anzeigen
    Ansonsten: wenn der AN die Baustraße so baut, dass seine 40-Tonner drauf gut fahren können, wie hoch ist das Risiko, dass es später für die Auffahrt als Unterbau nicht reicht?
    Irgendwo zischen null und eins. Ziemlich genau sogar.
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  9. #8
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    AW: Baustraße als Unterbau für spätere Zufahrt?

    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Tja ... wie soll ich Dir jetzt Die Planung deines Anschlusses erklären?
    Was hat die Straße mit dem Keller zu tun?

    Ich versuchs: Hauptgasrohr --> Abzweig --> Absperrventil --> Rohr ins Haus (zumindest schon mal das Stück unter der Auffahrt) --> Deckel
    .
    Am besten, so, dass es ein Laie versteht ;-)
    Dass man Rohre auch vorher möglichst nah zum Zielort verlegen kann und sollte ist ja klar.

    Ich weiß nur nicht, ob das in der Praxis so hinhaut, denn genau diese Rohre verlegt ja z. B. der Erdgaslieferant und nicht irgendjemand sonst von uns beauftragtes, der clever mitdenken könnte.

    Mit dem Lieferant haben wir sogar schon telefoniert, nur kennen die nur ihren Srandardpreiskatalog. Die doppelt anrücken lassen, für einmal 15m zum Haus und dann später quasi nurvfür 2m ins Haus rein wenn es steht, sind für die 2* saftiger Standardpreis für die 15m Strecke (der das aufruppen der Straße immer inklusive hat).
    Das traurige ist: gerade wird eine 20m Stichstraße zum Grundstück gebaut, um es zu erschließen. Boden ist 1-2m tief offen, Abwasser und Strom wird gerade verlegt (vom Grundstücksverkäufer). Unser Versuch dass der Gaslieferant von der Hauptstraße unter der Stichstraße zu nem günstigen Preis schonmal die ersten 20m näher ans Haus kommt, ist zumindest gescheitert.
    Das war für ihn viel zu viel nachdenken und organisieren, wo er doch später sowieso Pauschalpreis bekommt.
    Vielleicht haben wir ja auch nur den falschen Sachbearbeiter erwischt.

    Gelingt es in der Praxis also tatsächlich, die Versorger zu überreden, schonmal Leitungen unter der Baustraße zu verlegen, obwohl noch nichtmal der Keller ausgehoben ist?
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  10. #9
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    AW: Baustraße als Unterbau für spätere Zufahrt?

    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Der Baugrundler hatte nicht die Aufgabe Aussagen über eine Zufahrt zu machen. Du hast ein Haus, (hoffentlich) geplant mittels der Angaben des Baugrundgutachtens. Du hast keinen Plan, ob die Baustraße die nächsten 20a als Unterbau für deine Zufahrt geegnet ist. ergo: Planer suchen, der den Baugrundler kostenpflichtig fragt ob das Gelee auf deinem Grundstück mit den 25cm hält und wenn nicht, der dir einen Plan macht, auf dem steht, wies hält..
    Aber es wird sich doch irgendwie auf Basis des vorhandenen Bodengutachtens mit einer Bohrung quasi direkt an einem Ende der Straße plausibilieren lassen, ob die aktuelle Kalkulation in die Kategorie 'passt mit hoher Sicherheit' oder 'total abwegig' geht?
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  11. #10
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    Zitat Zitat von berlinerbauer Beitrag anzeigen
    Bis in eine Tiefe von 1,4m gilt der Boden als eingeschränkt tragfähig. Mutterboden geht bis 0.45m, darunter Lehm, Lehm, Lehm, Lehm ...
    Sonst wird nur (für den Einbau einer Bodenplatte) vom Einbau eines Gründungspolsters mit Betonrecycling 0/32 gesprochen.
    Na Bravo...45cm Mutterboden wovon 25cm durch Recyklat ausgetauscht werden. Wie bekommt man nun den Mutterboden derart verdichtet das sich 90-95% DPr einstellen? Ich schätze mal gar nicht.
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  12. #11

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    du musst dann gegenrechnen, was mehr kostet, die baustrasse 2 mal machen oder die versorger 2 mal anrücken lassen.
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  13. #12

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    Bei Versorgern brauchst nicht rechnen die sind immer teurer
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  14. #13

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    na klar - du hast ja die genauen zahlen von diesem obekt!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Planung 2: Leerrohre einbauen, durch die der Versorger ziehen kann.

    macht 7achtzig.
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  17. #15
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    OK, ich mach mich wieder auf den Gang nach Canossa zu den Versorgern, ob das dann was (preislich) bringen würde.
    Solange die an ihrem Standardpreis für Aufbuddeln, Rohr, Zubuddeln hängen bleiben, machts ja keinen Sinn, wenn ich versuche ihre Arbeit zu optimieren.
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