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Bettungsschicht verdichten oder nicht??

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  1. #1

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    Bettungsschicht verdichten oder nicht??

    Hallo,

    nächstes Jahr will ich mit pflastern anfange. Und mir ist aufgefallen das manche die Bettungsschicht abrütteln und machne nicht!
    Habe vor Brechsans zu nehmen. Ein Straßenbauer meinte wofür gibt es denn schließlich die kleinen rüttler....
    Was ist denn nun sinnvoller?Beim Verdichten sacken die steine nicht mehr so doll ab danach schätze ich
    also besser?
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  2. Bettungsschicht verdichten oder nicht??

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  3. #2

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    na - was sagt denn die/deine Planung.

    Stärke Bettungsschicht / Tragschicht u.a. unter Berücksichtigung der Tragfähigkeit und der Frost- und Störungsempfindlichkeit des Untergrundes ??

    Aber die Tragschicht willst du nicht aus Sand machen - oder ?
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  4. #3
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    Definiere Bettungsschicht: Tragschicht oder Pflasterbett?
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  5. #4

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    Wenn der TE von Brechsand schreibt, wird's wohl keine Tragschicht sein....

    Die 3-5 cm starke Bettungsschicht, in die das Pflaster "eingebettet" wird, sollte natürlich nicht verdichtet werden!
    Erstens wird die Ebenheit der abgezogenen Fläche beim Rütteln wieder zerstört und zweitens besteht dann nicht mehr genug Spielraum, die unterschiedlichen Maßtoleranzen der Pflastersteine beim Abrütteln dieser aufzunehmen und auszugleichen. Daher manchmal auch der Begriff "Ausgleichsschicht".

    Also nur Abziehen, Steine verlegen, Verfugen, Abrütteln, Nachfugen.

    Die Tragschicht (Schottertragschicht, Frostschutzschicht) sollte natürlich vorher ordnungsgemäß verdichtet werden.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von tkoehler78 Beitrag anzeigen
    Die 3-5 cm starke Bettungsschicht, in die das Pflaster "eingebettet" wird, sollte natürlich nicht verdichtet werden!
    Erstens wird die Ebenheit der abgezogenen Fläche beim Rütteln wieder zerstört und zweitens...
    Naja, das Verdichten sollte schon VOR dem Abziehen des Planums geschehen.

    Ich habe bisher noch nirgends eine "Regel" für die heir gestellte Frage gefunden. Daher findet man wohl auch beide Vorgehensweisen in der Praxis.

    Ich gehöre zu denen, die das eingebrachte Bettungsmaterial nach grober Verteilung verdichten, da ich so eine gleichmässigere Verdichtung über die gesamte Fläche des Materials erreiche. Dann wird das Planum erstellt.
    Bei Verwendung von Split als Bettung erübrigt sich die Verdichtung allerdings, da dieser eine ausreichende Selbstverdichtung hat.
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  7. #6

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    Also Brechsand solltest Du als Bettung besser nicht verwenden. Besser Split (2/5) od (3/5), weil dieser keine Feinanteile hat und somit Wasser schlechter halten kann. Dann wird Dein Pflaster weniger leicht veralgen / vermoosen.
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  8. #7

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    viel spannender find ich das Split nicht von Ameisen rausgebuddelt wird sondern drunter bleibt...
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Corinna72 Beitrag anzeigen
    Also Brechsand solltest Du als Bettung besser nicht verwenden. Besser Split (2/5) od (3/5), weil dieser keine Feinanteile hat und somit Wasser schlechter halten kann. Dann wird Dein Pflaster weniger leicht veralgen / vermoosen.
    Aha!
    Deshalb wird bei den öffentlichen Ausschreibungen der Kommunen und Ämter in den letzten Jahren zunehmend 0/5er als Pflasterbettung verlangt....
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    und? warum?
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  11. #10

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    Hier noch mal die Technischen Hinweise eines bekannten Pflasterherstellers.
    Irgendwie kann ich auch hier nix von 2/5er Splitt und 3/5er (diese Regelsieblinie gibt es gar nicht) rauslesen!
    Auch nichts vom Verdichten der Bettungsschicht!
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    das ist keine begründung.
    vielleicht kennt jemand die hintergründe?
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  13. #12
    Avatar von alex2008
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    die Normen und techn. Regelwerke lassen einiges an Interpretationsspielraum zu. Vieles wird eben so und so vorgeschrieben/empfohlen weil es entsprechende Langzeiterfahrungen gibt.

    Straße, Discounterparkplatz, Speditionshöfe, private Garageneinfahrten, Gehwege haben eben recht unterschiedliche Belastungen.
    Bei hohen Belastungen horizontal haben sich eben 2/5 Gemische in der Bettung nicht bewährt. Das bedeutet aber nicht dass diese deswegen gänzlich ungeeignet sind.
    Kleine dünne Steinformate auf einer 2/5 Bettung sind anfälliger gegen Verschiebung welche schließlich auch in Verformungen enden kann als ein dickerer echter Verbundstein auf der gleichen Bettung

    Die Vorverdichtung des Bettungsmaterials kann wenn maschinell verlegt wird auch sinnvoll sein.

    Die meisten Schäden werden aber wohl immer noch durch schlampiges arbeiten verursacht.
    Tragschicht ausreichend eben und verdichtet und ausreichend breite Fugen sind wohl die beiden Punkte wo am meisten geschlampert wird.

    Und bei öffentlichen Auftraggebern frag ich mich sehr oft Wo ist denn beim auschreibenden, überwachenden,und abnehmenden den der Sachverstand geblieben?
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  15. #13
    wasweissich
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    Irgendwie kann ich auch hier nix von 2/5er Splitt rauslesen
    Thomas ,
    es war tatsächlich eine zeitlang nicht regelkonform auf 2/5 oder 2/8 zu pflastern . zum glück hat diese verirrung nicht lange gehalten , nullanteillose bettung wurde wieder in die regeln aufgenommen .

    wie alex richtig ausführt gibt es durch nutzung bedingte unterschiedliche anforderungen . und richtig gebaute pflasterdecke hält auf splitt genauso gut wie auf brechsand .

    und extensivgenutzte garageneinfahrten umd terrassen liegen auf splitt auf jeden fall besser , weil trockener , (spontanvegetation , algenbeläge) ameisensicher , und und und .....

    und eine splittbettung braucht auch bei maschinenverlegung nicht verdichtet werden ...
    Tragschicht ausreichend eben und verdichtet und ausreichend breite Fugen sind wohl die beiden Punkte wo am meisten geschlampert wird.
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  16. #14

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    Hallo Josef,

    mir ging's hauptsächlich um die Pauschalaussage von Corinna! Das kann man nicht so stehen lassen!

    Ich sehe als weiteren Vorteil der 0/x-Körnungen die bessere Verdichtbarkeit beim Abrütteln des Belags, was im Fall von Pflastersteinen mit großen Maßtoleranzen in der Dicke zu einem besseren Ergebnis führt. Außerdem wie schon angesprochen den Vorteil bei Zufahrten mit Steigungen aufgrund der geringeren Verschiebbarkeit des Materials. Hab auch bis 13% Gefälle bei mir und mich deshalb für 0/5er entschieden.

    Auch 2/5er und 1/3er Körnungen haben ihre Daseinsberechtigung - keine Frage!
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