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  1. #1

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    Isolierung Garagenboden wegen darunterliegendem Wohnraum

    Hallo zusammen,

    ich habe eine lange Doppelgarage, unter der ein Raum liegt, den wir als Wellness-Bereich ausbauen wollen. Der Boden in der Garage wird in dem Bereich des Raumes (ca. halbe Garage) ordentlich erwärmt, was die Garage zwar gleich mit heizt aber meinen Geldbeutel nicht schont. Nun ist mir in den Sinn gekommen, den Boden in der Hälfte der Garage, also den Bereich über dem Raum, zu isolieren. Der Boden besteht aus einer Betonplatte mit einem Estrich drauf. Die Deckenhöhe in dem Raum ist recht niedrig (ca. 2,15), sonst hätte ich auch über eine Innendämmung nachgedacht..

    Wie kann ich das am besten machen? Über gute Tipps wäre ich sehr dankbar.

    Grüße
    Thorsten
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  2. Isolierung Garagenboden wegen darunterliegendem Wohnraum

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  3. #2

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    Entweder Du schließt die Garage in die Thermische Hülle des Gebäudes mit ein. D.h. gedämmte Fassade, gedämmtes Garagentor und Tür und von oben genauso.

    Oder du Dämmst von unten die Kellerdecke, was dir aber auch Kältebrücken mit der Gefahr von Schimmel und Kondenswasser an den entsprechenden Teilen einbringen dürfte.

    Nicht ganz leicht und nicht ganz billig. Selbst wenn Du nichts machst, hast du warscheinlich kondensiertes Wasser an deiner Kellerdecke, weil die ja kalt ist.
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  4. #3

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    Estrich raus, Dämmung auf den Boden aufbringen, Estrich drauf... Alles Andere sehe ich bei der Raumhöhe als nicht Zielführend an.
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  5. #4

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    hat mal was vernünftiges gelernt
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    sollte man nicht mal über die Frage der Wirtschaftlichkeit so einer Aktion (Estrich raus) nachdenken?
    Kommt auf die Dauer der Nutzung des Wellnessbereichs an (ich gehe davon aus, er wird bei Bedarf durch Zusatzheizungen für wenige h auf echte Wellnestemp. von 28° gebracht, und dann wieder normal oder gar nicht beheizt), aber die Rechnung wird voraussichtlich eine sehr sehr lange Amortisationszeit haben.
    Wenn überhaupt, würde ich trotzdem von innen dämmen (Vakuumpaneele).

    btw.: Wellnessbereich und Energie(Geld)sparen passen halt allg. nur schwer zusammen
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  6. #5

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Estrich raus, Dämmung auf den Boden aufbringen, Estrich drauf... Alles Andere sehe ich bei der Raumhöhe als nicht Zielführend an.
    Da werden auch keine 20cm Estrich auf dem Garagenboden sein. In einer Garage vielleicht auch mal ein Auto stehen soll brauchst Du ja mind. 7cm Estrichstärke, für eine richtige Dämmung drunter sehe ich da keinen Spielraum.
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  7. #6

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    Mal zu diesem Raum unter der Garage, was ist mit dessen Wänden? Boden?
    Wie soll der Raum genutzt werden (Zeiträume)?
    Was ist mit Wellness gemeint? Darunter versteht jeder was Anderes. Angefangen von einem Liegestuhl bis hin zu Pool und Sauna ist da ja alles denkbar.
    Wie soll der Raum beheizt werden? Belüftung?

    Bitte daran denken, dass hier niemand sieht, was da vor Ort wirklich vorhanden ist. Da kann man schnell zu einer falschen Einschätzung kommen.

    Wenn ich mir das so vorstelle, dass der Raum quasi auf Kellerniveau liegt, Haus evtl. noch Hanglage, eine Außenwand dieses "Kellerraums" vielleicht noch an Außenluft angrenzend, dann gestaltet sich die Dämmerei ganz anders als bei einem Raum der zig Meter im Erdboden versenkt ist.

    Ich befürchte, das wird komplizierter als sich der TE das gedacht hat. Holgers Vorschlag mit "Estrich raus" kann ich auch noch nicht folgen, weil der Raum ja nicht nur eine Decke (Garagenboden) hat, und man auf jeden Fall auch über die Wände des Raums und dessen Boden nachdenken muss. Eine Mischung (Innen- und Außendämmung) macht die ganze Sache aber noch umständlicher und schadensträchtiger.

    Es würde mich nicht wundern, wenn sich später herausstellt, dass der besagte Raum für die gewünschte Nutzung schlichtweg ungeeignet ist. Wer weiß, vielleicht spricht auch der Geldbeutel vorher schon ein Machtwort.
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  8. #7
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    Ich sehe ein, die Kombination aus Wellness und Garage ist nicht glücklich;-)

    Aber ich werde mal prüfen, wie dick der Estrich ist. Kann man dabei eigentlich etwas kaputtmachen (Abdichtung oder Ähnliches), wenn man den Estrich rauskloppt??

    In jedem Fall vielen Dank für die Antworten!!
    Grüße, Thorsten
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  9. #8
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    Hallo R.B.,
    Bislang war der Raum schon als Saunabereich mit Whirlpool und Dusche vom Vorbesitzer genutzt (70er Jahre). Wir wollen nun alles etwas schöner machen aber Sauna, Dusche, WC usw. kommt wieder rein. Der Vorbesitzer war halt energetisch schmerzfrei. Der hatte in der Garage auch zwei große Heizkörper - quasi als Luxusergänzung zu dem "beheizten Garagenboden". ;-))
    Es gibt ein Kellerfenster, das in einen Lichtschacht entlüftet. 2 Wände grenzen direkt ans Erdreich, eine Wand zum Öltankraum (die ich auf Seite des Tanks noch isoliere) und die 4. Wand grenzt an einen Wohnraum.
    Aber ich befürchte auch, dass die Geschichte nicht so einfach wird. Bei einer Innendämmung habe ich immer größte Sorge bzgl. Schimmelbildung.
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  11. #9

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    Du schreibst von einer langen Garage, ich nehme an der Kellerraum drunter ist im hinteren Teil. Wie ist die Höhe in der Garage? Läßt die Höhe es zu in der Garage im hinteren Teil ein wenig hoch zu fahren?

    Wenn alles ja, dann klopp dort den Estrich raus, Parkdachdämmplatten (gibt es auch in PU und für Gußasphalt geeignet) auf den Boden und Gußaspaltestrich drüber ... allerdings wird das 15-20cm Höhe zum Hochfahren (kleine Rampe im Vorfeld einbauen), wenn der heutige Estrich 3-4cm Verbundestrich ist, dann fährst Du später 12-17cm hoch.
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  12. #10

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    Zitat Zitat von twe2013 Beitrag anzeigen
    Aber ich befürchte auch, dass die Geschichte nicht so einfach wird. Bei einer Innendämmung habe ich immer größte Sorge bzgl. Schimmelbildung.
    Schimmelbildung ist weniger das Ergebnis einer Innen- oder Außendämmung, sondern vereinfacht gesagt von Feuchtigkeit und Temperaturen. Wenn dort Sauna, Dusche etc. geplant ist, dann muss sowieso ein Lüftungskonzept her, sonst wirst Du nicht glücklich damit, egal wie gut gedämmt wird.

    Nach Deiner Beschreibung sehe ich nur die Möglichkeit eine Innendämmung zu realisieren. Wenn Du auf der Garagenseite die Decke (Garagenboden) dämmst (sofern überhaupt sinnvoll machbar), dann bleiben immer noch die kalten Außenwände gegen Erdreich und der Boden. Wird Innen- und Außendämmung gemischt, dann wird´s an den Übergangsstellen aber richtig knackig.

    Klar kann man jedes Problem lösen, aber mit ein bisschen Dämmplatten ist das nicht getan, das kann ich Dir jetzt schon versprechen.

    Gruß
    Ralf
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