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WW Zirkulationspumpe Laufzeit

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  1. #1

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    WW Zirkulationspumpe Laufzeit

    Hallo zusammen,
    mich würde interessieren, wie lange und wie oft ihr eure Zirkulationspumpe für den WW Betrieb laufen lasst.
    Ich habe ein Zeitprogramm an der Heizung eingestellt, welches von 06.00-09.00 und 18.00h-22.00h warmes Wasser aufbereitet.
    Das passt ganz gut zu unseren Begebenheiten.
    Die Pumpe lasse ich allerdings aktuell von 06.00-22.00h durchlaufen. Ich wollte die zu viele Schalktzyklen vermeiden. Ich denke, der Stromverbrauch ist bei der 4,5 Watt Pumpe zu vernachlässigen.

    Was meinte ihr? Passt das oder könnte ich hier noch optimieren.
    Kühlt das Wasser unnötig ab, wenn es zu viel im Kreis gepumot wird.
    Wir haben ein RMH mit 3 Stockwerken, in jedem Stockwerk ist ein Bad oder Gästetoilette.
    Vielen Dank für die Infos
    Gruß
    TS
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  2. WW Zirkulationspumpe Laufzeit

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Die *offizielle* Ansage zum Betrieb einer WW-Zirkulationsanlage in einer Kleinanlage :
    WW-Temperatur min. 55 °C, max. 8 h Betriebsunterbrechung zur Nachtabsenkung.

    Alles andere befindet sich im Niemandsland der Betreiberentscheidung.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3

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    Wir halten dann wohl auch die Einschaltdauer nicht ein, das wäre ja dann 16 Stunden Dauerbetrieb.

    Bei uns ist eine Mischung aus Zeitsteuerung und Ereignissteuerung: von morgens 6:30 und 7:30 Uhr (Wochenende und Feiertage 8:00- 9:00 Uhr) zeitgesteuert und ansonsten ereignisgesteuert über die Präsenzmelder in den beiden Bädern, Gäste-WC und Küche.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von ralf9000 Beitrag anzeigen
    . und ansonsten ereignisgesteuert über die Präsenzmelder in den beiden Bädern, Gäste-WC und Küche.
    läuft über KNX/EIB o.ä., oder? jeder wie er mag, aber das wär mir dann doch techn. overkill. Allein wenn ich denke, wie oft ich die Küche betrete, ohne W-Wasser zu brauchen, ist das evtl. sogar kontraproduktiv.
    @ TE: der Stromverbrauch ist quasi vernachlässigbar (kleiner 10€/a), die Wärmeverluste selbst mit Rohrdämmung machen da mehr aus. Jetzt könnte man argumentieren, dass während der Heizperiode die Wärmeverluste ja innerhalb der thermischen Hülle bleiben, aber im Keller hilft mir das nix. Trotzdem werden sich die effektiven Verluste insg. sehr in Grenzen halten, aber auch wenns nur um insg. evtl. 40€/a geht, muss das nicht sein, wenn man ohne Komfortverlust das auch anders haben kann.
    Wird die Zirku über die Heizung gesteuert oder extern? Ich würde gerne die Zirku auch nur zu den Hauptzeiten (Morgens und Abends) laufen lassen und innerhalb dieser Zeiten 3 mal pro h für je 5min.
    Mein HB hat mir aber schlauerweise die Zirku auf Dauerstrom in der Therme gelegt, obwohl die GBWT eine intergrierte Steuerung hätte mit der man das sehr komfortabel regeln könnte
    Bis ich den wieder herbekomme wg. so nem Kleinscheiß, kann das dauern...

    Wie es offiziell zu sein hat, hat Achim ja schon geschrieben.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Zellstoff Beitrag anzeigen
    läuft über KNX/EIB o.ä., oder? jeder wie er mag, aber das wär mir dann doch techn. overkill. Allein wenn ich denke, wie oft ich die Küche betrete, ohne W-Wasser zu brauchen, ist das evtl. sogar kontraproduktiv.
    Präsenzmelder über KNX/EIB dann per EIB-Interface auf UVR, die dann die Zirkulationspumpe steuert. Zur "Küchenproblematik", naja, es ist ja nur wenn man dem Waschbecken auf 1-2 Meter zu nahe kommt, nur dieser Sektor vom Präsenzmelder löst aus, dann ist aber die Warmwasserzapfannahme meist gerechtfertigt. Das ist schon Overkill, aber die ganze Hausautomatisierung läßt mich meine bessere Hälfte nur machen, wenn auch etwas für sie herausfällt. Also muss man hier in Win-Win denken.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Die *offizielle* Ansage zum Betrieb einer WW-Zirkulationsanlage in einer Kleinanlage :
    WW-Temperatur min. 55 °C, max. 8 h Betriebsunterbrechung zur Nachtabsenkung.
    Oder ein wenig ausführlicher: WW-Temperatur am Trinkwassererwärmer/Speicheraustritt mind. 60°C.

    Sofern der Betreiber auf die damit verbundenen Risiken einer niedrigeren Temperatur hingewiesen wird und ein vollständiger Wasseraustausch innerhalb von 3 Tagen sichergestellt wird kann die o.g. Temperatur am Trinkwassererwärmer/Speicheraustritt auf mind. 50°C reduziert werden.

    In beiden Fällen darf die Temperaturdifferenz zwischen Speicheraustritt und Wiedereintritt der Zirkulationsleitung nicht höher als 5K sein.

    Max. 8h Betriebsunterbrechung der Zirkulation bei hygienisch einwandfreien Verhältnissen.

    Grüße kike
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  8. #7

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    Zitat Zitat von ralf9000 Beitrag anzeigen
    Zur "Küchenproblematik", naja, es ist ja nur wenn man dem Waschbecken auf 1-2 Meter zu nahe kommt, nur dieser Sektor vom Präsenzmelder löst aus, dann ist aber die Warmwasserzapfannahme meist gerechtfertigt.
    Reicht die kurze Zeit aus, um tatsächlich warmes Wasser am Hahn zu haben?

    Ich habe bei meiner Zirkulation auf einer Spar-Pumpe (4,5 Watt) bestanden. Diese braucht aber leider 5 Minuten, um das warme Wasser vom Dachboden ins EG zu pumpen.

    Zur Steuerung:

    Die Zirkulationspumpe wird für jeweils 15 Minuten angeworfen:
    1. nach dem Aufstehen
    2. dem Öffnen der Haustür oder des Garagentores
    3. dem Drücken eines Tasters im Bad, Gäste-WC oder Küche
    4. wenn sie 8 Stunden nicht lief

    Punkt 3 hatte ich anders erhofft, praktisch drückt man beim Betreten des Bades den Taster und muss dann nach dem Geschäft nicht mehr so lange warten

    Punkt 4 war wohl eine falsche Interpretation der 8-Stunden-Regelung.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Reicht die kurze Zeit aus, um tatsächlich warmes Wasser am Hahn zu haben?
    Ja, sind ca. 15-20 Sekunden, danach ist Warmwasser mit konstanter Temperatur verfügbar.

    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Ich habe bei meiner Zirkulation auf einer Spar-Pumpe (4,5 Watt) bestanden. Diese braucht aber leider 5 Minuten, um das warme Wasser vom Dachboden ins EG zu pumpen.
    Hocheffizienzpumpe ist bei uns auch verbaut. Deine 5 Minuten müssen aber an etwas anderes liegen: vielleicht zu große Querschnitte und/oder zu große Wärmekapazität des Rohrs. Mit Metallverbundrohren ist es deutlich besser als mit Cu, mit Cu ist es deutlich besser als mit alten verzinkten Eisenrohren. Oder FWS mit schlechter Anlaufphase order ... und ...
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  10. #9

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    Zitat Zitat von ralf9000 Beitrag anzeigen
    Ja, sind ca. 15-20 Sekunden, danach ist Warmwasser mit konstanter Temperatur verfügbar.
    Auch nach stundenlangem Stillstand der Pumpe? Wie lang ist die Leitung?
    Deine 5 Minuten müssen aber an etwas anderes liegen: vielleicht zu große Querschnitte und/oder zu große Wärmekapazität des Rohrs. Mit Metallverbundrohren ist es deutlich besser als mit Cu, mit Cu ist es deutlich besser als mit alten verzinkten Eisenrohren.
    Die Rohre sind aus einem Verbundstoff und die Querschnitte auch nicht auffallend groß (genaue Angaben sind das natürlich nicht). Die Leitungslänge vom Speicher zur Zapfstelle in der Küche liegt bei ca. 15 Metern.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von ralf9000 Beitrag anzeigen
    Zur "Küchenproblematik", naja, es ist ja nur wenn man dem Waschbecken auf 1-2 Meter zu nahe kommt, nur dieser Sektor vom Präsenzmelder löst aus, dann ist aber die Warmwasserzapfannahme meist gerechtfertigt.
    . ich überleg grad, welcher Punkt in meiner (offenen) Küche 2m von der Spüle entfernt ist...nicht mal den Kühlschrank könnt ich öffnen..
    irgendwas hab ich falsch gemacht im Leben und dadurch bei der Größe des Hausbaus
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  13. #11

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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Auch nach stundenlangem Stillstand der Pumpe? Wie lang ist die Leitung?
    Ja, die Leitung ist ca. 10 Meter (2m 25er, 2m 20er und 6m 16er Rohr).
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  14. #12

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    Zitat Zitat von Zellstoff Beitrag anzeigen
    irgendwas hab ich falsch gemacht im Leben und dadurch bei der Größe des Hausbaus
    Ne, wahrscheinlich nicht Du, sondern ich mit dem Ja-Wort (man weiß ja noch nicht 100% was alles auf einen zukommt): Frau hat die Küche planerisch immer größer und offener gestaltet und ab einem gewissen Punkt durfte ich einfach nicht mehr schrumpfen ...
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