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  1. #1

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    Bettungsschicht bei Terrassenplatten zu dick ? Dringend Hilfe erbeten !

    Gestern hat der Pflasterleger den Splitt für unsere Terrasse aufgetragen und abgezogen. Heute sollen die Platten (80 x 80 x 4 cm) verlegt werden.
    Uns kam die Bettungsschicht sehr hoch vor und ein nachmessen ergab 8-10 cm
    Was kann da passieren ? Muß der ganze Splitt wieder runter und mehr RCL aufgetragen werden ?
    Wir werden noch wahnsinnig ! Wir hatten bisher schon einige Meinungsverschiedenheiten mit Ihm und nun das noch...
    Gleich wird er hier auf der Matte stehen, daher bräuchten wir schnell einen fachmännischen Rat...
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  2. Bettungsschicht bei Terrassenplatten zu dick ? Dringend Hilfe erbeten !

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  3. #2

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    Din 18318
    3.6.1 bettung
    vor dem verlegen der platten ist ein plattenbett aus bettungsmaterial nach abschnitt 2.9 aufzubringen. Die dicke des plattenbettes muss 3 cm bis 5 cm betragen.
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  4. #3
    wasweissich
    Gast
    bei der unsinnigen plattengrösse schadet eine etwas dickere bettungsschicht nicht unbedingt , vor allem wenn es sich tatsächlich um splitt handelt .

    vor allem wenn diese schichtstärke von einem ungeübten gemessen wird ..........

    keiner verbrät ohne not zu viel splitt , weil das zeug dreimal so teuer ist wie rc .
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  5. #4

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    bei der unsinnigen plattengrösse schadet eine etwas dickere bettungsschicht nicht unbedingt
    die Kritik verstehe ich als Planer (komme auch aus dem Galabau) nicht. Das Plattenformat ist, auch wenn unangenehm zu verarbeiten, reine Gestaltung/Geschmacksache. Wie kann man da von Sinn oder Unsinn sprechen?

    Die 8 -10 cm Bettung sind unüblich und nicht DIN konform. Z.B. auf Dachterrassen, wenn wegen zu geringer Aufbauhöhe kein Raum für eine Tragschicht war, habe ich selbst aber auch schon mit Bettungen in dieser Stärke gearbeitet. Die Flächen liegen auch nach mehreren Jahren noch sauber da.

    Bei der Auflagefläche dieser Großformatplatten und der zu erwartenden Belastung, glaube ich nicht, dass Probleme auftreten werden.
    Welches Material meinst Du, wenn Du von Splitt sprichst (Körnung, Nullanteil)? Werden die Platten verfugt?
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  6. #5
    Themenstarter

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    Die Körnung ist 2/5 wenn ich das richtig beurteile, ohne Nullanteil. Die Platten sollten nicht fest verfugt werden. Man sagte uns die Fugen würden reißen bei dieser Plattengröße.
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  7. #6

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    Ist zwar nicht DIN Norm konform, dürfte aber keine Probleme verursachen.
    Fest verfugte Platten sind nur am Anfang schön. NAch ein paar JAhren reissen und bröckeln immer mehr Fugen. Dann wirst Du bereuen, nicht mit Brechsand verfugt zu haben.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von landscape Beitrag anzeigen
    Die 8 -10 cm Bettung sind unüblich und nicht DIN konform.
    Zitat Zitat von Corinna72 Beitrag anzeigen
    Ist zwar nicht DIN Norm konform, ....
    Von welcher DIN sprecht Ihr hier???

    Der, die thk zitiert hat?? Das Zitat ist Bullshit, denn es entstammt einer alten Fassung der DIN!
    Die aktuelle DIN sagt bis 50 mm im verdichteten Zustand.
    Und 8 cm vom Laien gemessen beim Rütteln entsprechend zu verdichten, sollte schon hinkommen!
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  9. #8

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    Die Frage des Erstellers ist wohl beantwortet. Der Vollständigkeit halber, die zitierte DIN im Wortlaut:

    DIN DIN 18318:2010-04
    3.7 Plattenbeläge
    3.7.1 Bettung

    Die Dicke der Bettung muss im verdichteten Zustand 30 bis 50 mm betragen. Bei Platten mit einer Nenndicke ab 12 cm kann sie auch 40 bis 60 mm betragen. Als Bettungsstoffe sind Gemische aus Gesteinskörnungen 0/4, 0/5 oder 0/8 mm zu verwenden, bei Platten mit einer Nenndicke ab 12 cm und einer Bettungsdicke größer als 40 mm Gemische aus Gesteinskörnungen 0/11 mm.

    FLL- Empfehlung zu Planung und Bau von Verkehrsflächen auf Bauwerken (hier kein Geltungsbereich)

    ...Geeignet sind Gemische aus gebrochenen oder ungebrochenen Gesteinskörnungen 0/4 mm, 0/5 mm und 0/8 mm. Bei Steindicken ab 12 cm und einer Bettungsdicke größer als 4 cm sind Gemische aus Gesteinskörnungen 0/11 mm zu verwenden.

    Die Verwendung von Sanden 0/2 bzw. Splitten 1/3 und 2/5 oder von Kiesen muss ausdrücklich vereinbart werden...

    5.8 Ausgleichsschicht
    Abweichend von ATV DIN 18318 ist bei begehbaren Flächen (BK1) ein Gefälleausgleich als Tragschichtersatz und bei gleichzeitiger eignung als Bettung für die Deckschicht möglich. Die Dicke dieser Schicht muss mindestens 5 cm und darf höchstens 15 cm betragen....
    Die FLL habe ich nur zitiert, da sie, meines Wissens nach, als einzige eine Situation erhöhter Bettung/Ausgleichsschicht eingeht.

    Ich würde die Platten auch mit einer Mischung aus Sand und Bettungsmaterial verfugen.
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  10. #9

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    Mal ne ganz blöde Frage - was passiert eigentlich, wenn die Bettungsschicht einer Terrasse zu dick ist?
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  11. #10

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    im schlechtesten Fall fängt die Decke an zu "schwimmen". Der Verbund verschiebt sich und es gibt unregelmäßige Setzungen.
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11
    wasweissich
    Gast
    im schlechtesten Fall fängt die Decke an zu "schwimmen". Der Verbund verschiebt sich und es gibt unregelmäßige Setzungen.
    noch gut , dass plattenbeläge nicht im BEF lesen können ;

    sonst würden sie noch versuchen auf einer splittbettung den freischwimmer zu üben ..........

    und die zitierte norm gilt so auch nicht mehr .

    Mal ne ganz blöde Frage - was passiert eigentlich, wenn die Bettungsschicht einer Terrasse zu dick ist?
    so blöd ist die frage nicht .

    die richtige antwort ist aber: bei einer terrasse , so lange sie nicht befahren wird ausser mit bobbycar , so ziemlich garnichts ...........
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  14. #12

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    Ah danke für die Info. Dann kann ich ja beruhigt aufstocken
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