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  1. #1

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    Neubau - Gas mit Solar

    Hallo Leute,

    wir planen ein EFH Neubau im kommenden Jahr mit 123 m² Wohnfläche für 4 Personen.
    Welche Art von Gasheizung mit Solarunterstützung würdet ihr wählen.

    Brennwerttechnik mit Solarunterstützte Warmwasseraufbereitung

    oder

    Brennwerttechnik mit solarunterstützte Heizung + Warmwasseraufbereitung

    Wie groß müsste der Speicher eurer Meinung nach sein. Gibt es hier Leute, die das eine oder andere System haben, und Ihre Erfahrungen dazu berichten können.

    Schon mal vielen Dank im Voraus.
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  2. Neubau - Gas mit Solar

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  3. #2

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    Unser Haus ist von der Größe in etwa wie Eures.

    Wir haben Brennwert + Warmwasserunterstützung durch Solar. Auf dem Dach 3 Panels mit Pufferspeicher 400l. Kleiner macht eher keinen Sinn, im Sommer kann ein kleiner Speicher die Wärme nicht aufnehmen, und im Winter bringen 2 Panels zu wenig Leistung, sofern überhaupt mal die Sonne scheint.

    Meine Erfahrung nach 1 Jahr: Im Sommer meistens warmes Wasser, ohne dass die Heizung angeht. Im Winter, ja, wenn Sonne, dann wird der untere Speicherbereich von 15 auf 25-30 Grad angeheizt. mehr nicht.

    Heizungsunterstützung kostet m.E. zuviel in der Investition, die Regelung ist komplizierter und Nutzen tut es wenn dann nur in den Übergangszeiten.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von marc75 Beitrag anzeigen
    Welche Art von Gasheizung mit Solarunterstützung würdet ihr wählen.
    Das hängt doch von Deinen Prioritäten ab. Spielen Geld und Wirtschaftlichkeit auch eine Rolle?
    Wird das Haus ausschließlich mit FBH beheizt oder sind auch noch Heizkörper im Spiel? Wenn Heizkörper, wie werden diese dimensioniert (Temperatur)?

    Wirklich "rechnen" werden sich wohl beide Varianten nicht, es kann aber sein, dass Solar notwendig wird, egal ob es sich "rechnet" (EnEV, EEWärmeG).

    Wie groß müsste der Speicher eurer Meinung nach sein.
    Die Speichergröße ergibt sich aus der Planung, sprich Deinen Anforderungen und dem Konzept das umgesetzt werden soll. Soll nur ein bisschen WW abgedeckt werden, dann genügen für eine typ. Familie die oft genannten 5-6m2 Kollektofläche und ein 300-400 Liter Speicher. Einsparpotenzial irgendwas um 50,- bis bestenfalls 100,- € p.a.

    Um hier genauere Zahlen zu bekommen, muss man die Anlage planen und dann Anlagenkonzepte simulieren. Ansonsten halt 08/15.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Haus etwas größer (135m²), auch 4 Personen. GBWT mit WW Solar ohne Heizungsunterstützung.
    300l WW Speicher, davon 2/3 Volumen für Solar reserviert 1/3 Volumen über Therme bei Bedarf. Bisher kein Problem bzw. immer ausreichend WW auch mit Badewanne und Dusche etc..
    Solar 5,5m² (2 Panele). Die erforderliche Größe gibt Dir die ENEV vor.
    Solar-Heizungsunterstützung sehe ich ebenso als nicht sinnvoll an.
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  6. #5
    Baufuchs
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    Zitat Zitat von Zellstoff Beitrag anzeigen
    Die erforderliche Größe gibt Dir die ENEV vor.
    .
    Mindestgröße wird nicht durch EnEv, sondern durch EEWärmegesetz vorgegeben.

    Aus Anlage zu EEWärmeG:

    Sofern solare Strahlungsenergie durch solarthermische Anlagen genutzt wird, gilt
    a) der Mindestanteil nach § 5 Abs. 1 als erfüllt, wenn
    aa) bei Wohngebäuden mit höchstens zwei Wohnungen solarthermische Anlagen mit einer
    Fläche von mindestens 0,04 Quadratmetern Aperturfläche je Quadratmeter Nutzfläche .....
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Baufuchs Beitrag anzeigen
    Mindestgröße wird nicht durch EnEv, sondern durch EEWärmegesetz vorgegeben.
    Verzeihung, das stimmt natürlich...EEWG gibt vor, in ENEV Online stehts (auch) drin
    http://www.enev-online.de/eewaermeg/...ngsenergie.htm
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  8. #7

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    Bei unserem Haus (150m²) war eine GBWT mit WW Solar inkl. 150 Liter Speicher vorgegeben. Ich hätte gedacht, das ist deutlich zu wenig. Nach dem Sommer jetzt kann ich sagen, dass das für unseren Haushalt (2 Erw. - 3 Kleinkinder) gereicht hat. Unser Gasverbrauch von Mitte April bis Anfang Oktober lag bei ca. 3m³ pro Monat.

    Klar, dass der kleine Speicher mehrere Tage Schlechtwetter nicht überbrückt. Klar auch, dass sich die Anlage finanziell gesehen vermutlich nie rentieren wird. Aber es ist auch nicht übel, wenn man jetzt im Sommer kaum einen Verbrauch feststellt und auch mal mehr Warmwasser verbrauchen kann.

    Sinnvoll wird solch eine Anlage, natürlich grösser, dann, wenn man eine Wasch- und Spülmaschine hat, die direkt mir dem Warmwasser benutzt werden kann, dann spart man dort auch entsprechend Strom ein.

    Heizungsunterstützung lohnt sich wohl nur in seltenen Fällen, wenn auch im Winter ausreichend Sonne vorhanden ist und die Anlage perfekt ausgerichtet werden kann.

    Marty
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  9. #8

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    Ich persönlcih wohl ohne Solar bauen. Also nur Gasheizung mit ca. 120-150l Speicher (3 Personen), weil ich denke, dass Solar sich nicht in den nächsten 25 Jahren rentieren wird.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    Ich persönlcih wohl ohne Solar bauen. Also nur Gasheizung mit ca. 120-150l Speicher (3 Personen), weil ich denke, dass Solar sich nicht in den nächsten 25 Jahren rentieren wird.
    da hat aber meist die ENEV was dagegen. Die Ersatzmassnahmen kosten auch Geld und das meist mehr, als ST kostet.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    Ich persönlcih wohl ohne Solar bauen. Also nur Gasheizung mit ca. 120-150l Speicher (3 Personen), weil ich denke, dass Solar sich nicht in den nächsten 25 Jahren rentieren wird.
    Deswegen hatte ich oben nach den Prioritäten gefragt, und auch die Themen EEWärmeG und EnEV Berechnung in´s Spiel gebracht. Bisher wissen wir ja noch nicht, was da überhaupt geplant war/ist. Vielleicht landen wir noch bei KfW xx und brauchen jedes Register das man ziehen kann.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    Ich persönlcih wohl ohne Solar bauen. Also nur Gasheizung mit ca. 120-150l Speicher (3 Personen) ...
    Das darfst Du aber nur, wenn das Haus 15 % besser ist als die EnEV (Ersatzmaßnahme). Ansonsten ist zwingend ein regenerativer Anteil der Wärmeerzeugung vorgeschrieben.

    Es gibt auch Hybridheizungen aus Gasbrennwerttherme und einer kleinen Luftwärmepumpe. Die habe ich aber noch nicht live erlebt. Die Herstellungskosten sollen wohl ähnlich wie Gas+solare TW-Erwärmung liegen. Vielleicht weiß Ralf da mehr.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Thomas Traut Beitrag anzeigen
    Vielleicht weiß Ralf da mehr.
    Was ich da bisher gelesen habe, hat mich nicht wirklich überzeugt. Praxiserfahrung kann ich damit nicht vorweisen.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Zellstoff Beitrag anzeigen
    da hat aber meist die ENEV was dagegen. Die Ersatzmassnahmen kosten auch Geld und das meist mehr, als ST kostet.
    Die Ersatzmassnahmen ist in meinem Fall Dämmung und klar ist teuerer als Solartherme aber diese hat eine längere Lebensdauer als 25 Jahre. Außerdem dämmt man meistens sowieso besser als die Enev 2009 vorschreib und deswegen ist der Preisunterschied am Ende nicht so hoch wie man denkt.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ich baue zur Zeit auch nur mit Gasbrennwert ohne solare Unterstützung. Ich find die Kollektoren auf dem Dach einfach hässlich. Und dank guter Dämmung und KWL mit WRG brauchten wir nicht darauf setzen und erreich trotzdem KFW70.
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  17. #15

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    Es gibt Berechnungstools dafür beim heizungsbauer, zumindest hatte mein Vater eines und es hat sich mit Heizunterstützung nicht gerechnet bzw. war ungünstig. Im Sommer wärs dann zuviel gewesen (irgendwo muss ja die Wärme hin)
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