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Aufzug oder Treppenlift über zwei Etagen

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  1. #1

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    Aufzug oder Treppenlift über zwei Etagen

    Hallo Leute,

    ich hoffe, dass ich jetzt im richtigen Forum gelandet bin. Wir nehmen im nächsten Jahr meine Eltern in unser Haus und müssen dieses bis dahin umbauen lassen. Es muss ein Aufzug über zwei Etagen (1. Obergeschoss und Dachgeschoss) errichtet werden.

    Kann man ungefähr sagen, was es Kostet einen Personenaufzug oder alternativ einen Treppenlift zu installieren?

    Über Tipps und Anregungen würde ich mich sehr freuen.

    Liebe Grüße
    Gabi
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  2. Aufzug oder Treppenlift über zwei Etagen

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  3. #2

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    ja ist es denn so ohne weiteres möglich einen
    aufzug nachträglich zu installieren? (grundriß, statik?)

    was denn für eine treppe? kann man da einen treppenlift installieren?

    ein treppenlift wird immer preiswerter als der
    personenaufzug sein, es sei denn, die treppe funktioniert nicht... fragen über fragen.
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  4. #3
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    Die Treppe wäre nach meiner Ansicht breit genug, um dort einen Treppenlift zu installieren. Schöne fänden wir es jedoch wenn ein Aufzug in die Etagen führen würde. Ich glaube, wenn überhaupt ein Personenaufzug infrage kommt, dann muss dieser außerhalb des Gebäudes angebracht werden. Wobei wir im Gebäude Holzbalkendecken haben, die man evtl. einfach öffnen könnte, um dort einen Schacht für einen Fahrstuhl einzubauen.

    Alles in allem wird es doch eine große Baustelle befürchte ich. Hat jemand eine Idee, wo ich kostenmäßig in etwa landen werde?
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  5. #4

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    30 Sek. gegoogled: €15-30,000 für einen Außenlift
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Gabi01 Beitrag anzeigen
    Wobei wir im Gebäude Holzbalkendecken haben, die man evtl. einfach öffnen könnte, um dort einen Schacht für einen Fahrstuhl einzubauen.
    Einfach "öffnen" kann man die schon, aber das bedeutet noch nicht, dass man da auch einen Aufzug einbauen kann.

    Zu den Kosten kann man nicht viel schreiben, denn niemand kennt die Verhältnisse vor Ort, die maßgeblich die Kosten beeinflussen. Der Aufzug selbst ist nicht das Problem, das wird sich wohl irgendwo in der 20T€ Klasse abspielen, aber die Montage und Umbauarbeiten, die sind der Knackpunkt. Es ist daher problemlos möglich, die Kosten zu vervielfachen.

    Hier gab´s mal ein ähnliches Thema:

    http://www.bauexpertenforum.de/showt...n-f%FCr-Aufzug

    Denke auch an Kosten für die regelmäßige Prüfung und Wartung.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    Bevor Du Dir Gedanken um Kosten machst, sollten erstmaldie Voraussetzungen geprüft werden.
    Sprich - geht ein Aussenaufzug überhaupt (Statik, Baurecht,Grundrisse) und geht ein Treppenlifter
    (Statik Baurecht)

    Wenn dann beides geht, ermitteln, welcher Aufwand für den (Aussen)Aufzug anfällt, dann weitersehen)
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  8. #7

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    Naja, wenn ich weiß, dass ein Außenlift mind. €20k kostet und ich nur €10k hab, weiß ich recht schnell, dass ich mir über die Voraussetzungen eines Außenlifts keine Gedanken machen muss ...
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  9. #8

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    Zitat Zitat von lastdrop Beitrag anzeigen
    30 Sek. gegoogled: €15-30,000 für einen Außenlift
    Das ist deutlich am unteren Ende kalkuliert. Sowas kostet einschließlich der Nebenkosten (Bauantrag, Fundament, Verkabelung, Umbau der Fassade ...) eher das Doppelte, gerne auch noch mehr.

    Ich schätze die Differenz eher auf den Faktor 10.
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  10. #9
    kappradl
    Gast
    Die Kosten bekommt man heraus, indem man mit den entsprechenden Herstellern einen Termin vor Ort vereinbart.
    Alles andere führt doch zu nichts. Treppenlift ist aber deutlich billiger.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von lastdrop Beitrag anzeigen
    Naja, wenn ich weiß, dass ein Außenlift mind. €20k kostet und ich nur €10k hab, weiß ich recht schnell, dass ich mir über die Voraussetzungen eines Außenlifts keine Gedanken machen muss ...
    Genau.

    Ok, wir sind jetzt schon einen Schritt weiter. Ich glaube das mit dem Personenaufzug kommt für uns nicht infrage, da zum Einen die Kosten doch recht hoch sein können aber auch der Aufwand eine zu hohe Belastung für uns darstellt. Es kann unter Umständen mehere Zehntausend Euro kosten (Quelle: und http://www.tuev-nord.de/de/aufzuege-103285.htm), wenn die baulichen Voraussetzungen noch nicht erfüllt sind (z.B. Fundament etc.) und wir haben da doch keine Nerven für.

    Höchst wahrscheinlich werden wir jetzt einen "normalen Sitzlift" einbauen lassen, der uns jedoch vor ein neues Problem stellt, da bei uns viel mit Trockenbauplatten verkleidet wurde. Jetzt wird erstmal ein Treppenlift-Fachmann vorbeikommen und sich ein Bild machen.

    Ich werde dann berichten. Und vielen Dank für die Hinweise!!!
    Geändert von R.B. (24.10.2013 um 10:48 Uhr) Grund: link entfernt
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  12. #11
    kappradl
    Gast
    Die Treppenlifte werden ohnehin meist auf den Stufen bzw an den Enden auf dem Boden befestigt. Da machen die GK Konstruktionen nichts. Nachteil sind die Löcher in den Stufen (die man aber schließen kann, wenn der Lift mal wieder rauskommen sollte).
    Fussbodenheizung könnte eher ein Problem werden aber das ist das tägliche Geschäft der Lifteinbauer. Aber Vorsicht, die Vertreter, die zu den Terminen ins Haus kommen sind Verkäufer und keine Techniker. Wir wollten z.B. eine reine Wandbefestigung, der Verteter meinte "kein Problem" beim Einbau ging das aber dann aus Stabilitätsgründen doch nicht.
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  13. #12
    Themenstarter

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    Danke für den Hinweis.
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  14. #13

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    Hier wurde etwas von Holzbalkendecken geschrieben.
    Bitte erstmal klären,ob das überhaupt für Treppenlifter taugt! Und nicht mit dem Klinkenputzer des Vertriebs!, sondern mit einem Statiker!

    Dann - da war mal was, dass zum Benutzen eines solchen Aufzugs eine Prüfung der Person durch den TÜV (Fahrstuhlführerprüfung) und ebenfalls eine Turnusprüfung erforderlich sei!
    PS - gilt wohl bei einer "Förderhöhe" von 3,00m und mehr.Also Maßvon OK Fußboden bis OK Fußboden)

    Ausserdem - ein Personenaufzug muss einen Notruf und einen Notablass haben! Ein Treppenlift bleibt bei Defekt/Stromausfall einfach stehen!
    Wer dann absolut immobil ist und ausserdem (Kevin) allein zu Haus - !
    Geändert von Ralf Dühlmeyer (24.10.2013 um 11:16 Uhr) Grund: PS
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    kappradl
    Gast
    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Dann - da war mal was, dass zum Benutzen eines solchen Aufzugs eine Prüfung der Person durch den TÜV (Fahrstuhlführerprüfung) und ebenfalls eine Turnusprüfung erforderlich sei!
    PS - gilt wohl bei einer "Förderhöhe" von 3,00m und mehr.Also Maßvon OK Fußboden bis OK Fußboden)

    Ausserdem - ein Personenaufzug muss einen Notruf und einen Notablass haben! Ein Treppenlift bleibt bei Defekt/Stromausfall einfach stehen!
    Wer dann absolut immobil ist und ausserdem (Kevin) allein zu Haus - !
    Für den privaten Treppenlift in einem Eigenheim braucht man keine Fahrstuhlführerprüfung.
    Ein Treppenlift läuft mit Akku und bleibt bei Stromausfall nicht stehen. Außerdem hat ein Treppenlift für den Defektfall einen Notablass (den der Fahrer selbst aber meist nicht betätigen kann, weil er nicht drankommt). Einen nicht nur in dieser Situation sinnvollen Notruf kann man sich z.B. von der Caritas ins Haus legen lassen.
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  17. #15
    Daniel WT
    Gast
    Ein kurzes "Hallo" in die Runde :-)

    Ich würde erstmal grundsätzlich klären, ob ein Personenaufzug oder ein Treppenlift überhaupt schon nötig ist, bevor drauf los gebaut wird. Inwiefern sind die Eltern denn eingeschränkt oder womit rechnest du die nächsten Jahre? Wenn du von leichten bis "normalen" Einschränkungen ausgehst, dann können auch kostengünstige Steighilfen für Treppen, Senkrechtlifte und die aus der Werbung bekannten Sitzlifte aushelfen. Rechnest du damit, das man später auf einen Rollstuhl angewiesen ist, dann wird es natürlich teuer.

    Kleine Höhenunterschiede kann man mit einem Plattformlift überwinden. In einem Einfamilienhaus über 2 Etagen sehe ich das aber geringe Chancen.

    Dann wären wir beim Rollstuhl Szenario und dann kommt man an einem Personenaufzug wohl nicht vorbei. Die Kosten wurden schon genannt. Dann muss man sich aber auch gleich noch Gedanken über breitere Türen, Absätze, Bad und Co. machen und das komplette Haus barrierefrei zu machen...eieiei da bin ich jetzt auch nicht der Experte aber das geht dann richtig ins Geld.

    Sind wir also wieder beim Thema Treppenlift und das ist auch nicht ohne. Neben den oben genannten Varianten kommt es natürlich noch darauf an, ob die Treppe gerade oder kurvig ist. Da verdoppeln sich die Preise gerne. Mein Tipp: informiere dich ausgiebig im Netz und lass dir Informationen von den Herstellern geben. Manche Verbraucherzentralen kennen sich mit dem Thema auch gut aus, aber das ist wohl ortsabhängig.

    Ich hoffe ich konnte etwas helfen.

    Beste Grüße,
    Daniel von isdochegal
    Geändert von R.B. (25.10.2013 um 12:24 Uhr) Grund: link entfernt
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