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  1. #1

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    Vor-/Nachteile Wandaufbauten: KS/PB/Klinker/Putz

    Hallo,

    wir wollen demnächst ein EFH bauen (lassen) und sind derzeit dabei Angebote von Hausbaufirmen einzuholen. Gleichzeitig informieren wir uns selbst, was vermutlich am Besten unseren Anforderungen entspricht, da wir nicht sicher sind, ob die Hausbaufirmen diesen genügend Aufmerksamkeit schenken oder einfach ihre Standardbauweise bauen wollen.

    Daher würde ich hier gerne mal Meinungen dazu hören, ob die unten von mir Beschriebenen Vor-/Nachteile der einzelnen Bauweisen korrekt sind.

    unsere Anforderungen:
    - guter Schallschutz: Wir bauen lediglich in einer 30er Zone in der Stadt, weshalb Straßengeräusche eher Nebensächlich sind, aber zumindest ist auf dem Nachbargrundstück ein öffentlicher Spielplatz. Das ist sogesehen auch kein Problem, aber die Geräusche sollten nicht so laut ins Hausinnere dringen, dass ich z.B. davon aufwache. Viel mehr geht es mir aber darum den Schall im Inneren zu halten, d.h. ich möchte in meinem Wohnzimmer meine Heimkinoanlage voll ausfahren können ohne dass sich der Nachbar (im Garten) gestört fühlt. Alle Innenwände sind eh KS + Schallschutztür im Wohnzimmer.
    - geringe Wartungskosten der Außenfassade: Wenn wir z.B. den Putz alle 15-20 Jahre streichen müssen ist das OK, aber alle 5 Jahre wegen Algenbefall o.a. ist nicht OK.
    - wenig schädliche Chemie und halbwegs ökologische Materialien (kein EPS, Fungizide)

    Hier die folgenden Wandaufbauten, mit ihren für mich wichtigen Vor-/Nachteilen:
    1. KS (17,5cm) + WDVS (16cm Steinwolle o.a.) + Klinkerriemchen
    + gute Wärmedämmung (u = ca. 0,2)
    + gute Schallisolierung
    + wenig Wartung an Fassade (keine Algen, Streichen, Specht)
    + keine Fungizide, die sich rauswaschen und die Umwelt belasten
    - spricht uns optisch nicht so an

    2. PB (17,5cm) + WDVS (12cm Steinwolle o.a.) + Klinker
    + gute Wärmedämmung (u = ca. 0,21)
    + wenig Wartung an Fassade (keine Algen, Streichen, Specht)
    + keine Fungizide, die sich rauswaschen und die Umwelt belasten
    - mäßige Schallisolierung (verstehe ich nicht ganz, da der Klinker ja ein Stein mit hoher Dichte ist, habe ich aber bereits mehrfach gehört/gelesen)
    - spricht uns optisch nicht so an
    - teuer

    3. KS (17,5cm) + WDVS (16cm Steinwolle o.a.) + Putz
    + gute Wärmedämmung (u = ca. 0,2)
    + gute Schallisolierung
    - WDVS-Specht ;-)
    - Algenbefall
    - Fungizide, die sich rauswaschen und die Umwelt belasten

    4. PB (17,5cm) + WDVS (16cm Steinwolle o.a.) + Putz
    + sehr gute Wärmedämmung (u = ca. 0,18)
    - schlechte Schallisolierung (ich nehme an, dass die guten Eigenschaften der Steinwolle einen massigen Stein nicht ausgleichen können)
    - WDVS-Specht ;-)
    - Algenbefall
    - Fungizide, die sich rauswaschen und die Umwelt belasten

    Wir tendieren gerade zu Variante 1, sind uns aber eben unschlüssig, ob sie unsere Anforderungen wirklich am besten erfüllt (falls wir was falsch verstanden haben) bzw. wiederum andere Nachteile mit sich bringt.

    Vielen Dank schonmal!
    Christian
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  2. Vor-/Nachteile Wandaufbauten: KS/PB/Klinker/Putz

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Wenn ich Deine Anforderungen so lese, dann fällt mir nur ein, dicker hoch wärmedämmender Ziegel und eine Blech- oder Holzfassade davor. Für mich wäre das nichts, aber das würde genau Deine Anforderungen erfüllen. Der Ziegel sorgt für gute Wärmedämmung und eine ordentliche Schalldämmung, und die Blechverkleidung ist quasi wartungsfrei, und es waschen sich auch keine Fungizide o.ä. in den Boden. Der Specht wird damit wohl auch sein Problem haben.

    Nach Optik war ja nicht gefragt.

    Eine Holzfassade sollte man zwar pflegen, aber die hält auch ohne Pflege einige Zeit. Sieht dann zwar nach ein paar Jahren heftig aus, aber es soll Leute geben, denen sogar das gefällt. Ob Deine Nachbarn dazu gehören? Keine Ahnung.

    Zur Schalldämmung, was machst Du mit den Fenstern? Es hilft nicht viel wenn die Wand selbst eine hohe Schalldämmung aufweist, während die "Löcher" (Fenster) den Schall fast ungehindert durch lassen.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    zu 1: Wusste garnicht das Klinkerriemchen für Steinwolle gibt. Klinkerriemchen würde ich nicht machen, weil es früher oder später kleiner risse in den Fugen geben wird und sich mit wasser voll saugen und die Dämmung beschädigen. U-Wert von 0,2 ist nicht besonder sehr guter U-Wert sonder eher standard.
    Kann genau so von Algen befallen werden.

    zu 2: Material mischung .... außen Porenbeton und innen KS ... würde ich nicht machen. In Momemt haben alle Häuser mit Klinker ein Problem, weil man diese nachträglich schlecht dämmen kann. Wenn ich bauen würde, dann mit mehr Dämmung. Meine Meinung zu Glaswollen (nicht bestätigt): Die Dämmeigenschaft nimmt blei Glaswolle ab. Nach 30 Jahr kann sein, dass diese zusammensackt. Kann man oft bei Fertighäuser beobachten. Man kommt auch bei Wasserschaden an die Dämmung nicht ran. Man muss den Klinker komplett entfernen.

    zu 3: In meinen Augen die beste Variante, aber zu wenig Dämmung. Aber statt Steinwollen würde ich hier ESP nehmen

    zu 4: der einzige Vorteil einwenig bessere Wärmedämmung, aber man nehme einfach bei 3 einwenig mehr Dämmung und das wars.

    Poroton gar nicht dabei?
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  5. #4

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    Wenn ihr Klinker nicht leiden mögt und Putz wegen der Pflege nicht wollt, dann bleibt euch wie Ralf schon sagte nur noch eine Blechfassade...
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  6. #5
    feelfree
    Gast
    Da klinke ich mich mal ein:
    3. KS (17,5cm) + WDVS (16cm Steinwolle o.a.) + Putz
    + gute Wärmedämmung (u = ca. 0,2)
    + gute Schallisolierung
    - WDVS-Specht ;-)
    - Algenbefall
    - Fungizide, die sich rauswaschen und die Umwelt belasten
    Unsere DHH besteht aus 20cm KS plus demnächst 20cm WDVS. Es gibt die Option, einen dickschichtigeren Mineralputz (ca. 20mm) druafzumachen, um es dem Specht etwas schwerer zu machen. Außerdem soll wohl auch die Feuchteregulierung besser funktionieren (gibt es so etwas überhaupt am Außenputz)?
    Gibt es damit Erfahrungen?
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  7. #6
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    Naja, an Klinkeroptik könnte ich mich gewöhnen, an Algen und Fungizide eher nicht... Das wäre dann eben der Kompromiss, wenn Klinker(-riemchen) wirklich die genannten Vorteile bringt.
    Danke für den Tipp mit der Blechfassade, aber trifft auch nicht so meinen Geschmack. :-)

    Warum keine Materialmischung (KS + PB)? Bisher wurde mir gesagt, dass es "weiß-weiß" keine Probleme gibt. Etwa doch?
    Ziegel habe ich aus genau diesem Grund bisher nicht in Betracht gezogen, da "rot-weiß" eben problematisch sein soll und hochdämmende (Poroton-)Ziegel vom Schallschutz her eigentlich auch nicht besser als Porenbeton sein sollen. Bin ich da falsch informiert?

    Warum gibt es Risse in den Fugen bei Klinkerriemchen? Müsste es die nicht bei Klinker genauso geben?

    Um passende Fenster mache ich mir Gedanken, wenn ich den Wandaufbau geklärt habe. Dort ist die Auswahl aber nicht so groß. Halt 3-fach verglaste Kunststofffenster mit zusätzlichem Schallschutz. Es geht nicht alles auf einmal.
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  8. #7

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    Wenn ich deine Anforderungen so lese warum keine hinterlüftete Fassade???

    Also z.B. KS 17,5cm oder Porenbeton (PB6)
    davor Vorsatzschale vollgedämmt mit Steinwolle oder Neopor (16-20cm)
    Hinterlüftung
    z.B. Schiefer in moderner Deckung (schaut gut aus und hält lange)

    Nachteil nur der Preis...
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  9. #8

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    Zitat Zitat von noname84 Beitrag anzeigen
    Warum keine Materialmischung (KS + PB)? Bisher wurde mir gesagt, dass es "weiß-weiß" keine Probleme gibt. Etwa doch?
    Ziegel habe ich aus genau diesem Grund bisher nicht in Betracht gezogen, da "rot-weiß" eben problematisch sein soll und hochdämmende (Poroton-)Ziegel vom Schallschutz her eigentlich auch nicht besser als Porenbeton sein sollen. Bin ich da falsch informiert?

    Warum gibt es Risse in den Fugen bei Klinkerriemchen? Müsste es die nicht bei Klinker genauso geben?
    Ich bin Laie genau so wie du nur habe viel über Wandaufbau gelesen, weil ich von der gleichen Situation stand wie du.

    KS + PB sind immer noch total unterschiedliche Matrialien und arbeiten unterschiedlich. Da für mich PB nicht in frage kam, wegen anderen Gründen, weiß ich gar nicht ob die Kombination so gut ist. Machen aber viele trotzdem. Ich bin der Meinung, dass für das gesamte Mauerwerk das selbe Material benutzt werden sollte, wenn es geht.

    Klinkerriemchen sind so dünn wie Fliesen und kleben in der Regel direkt auf Styropor. Ich habe öfter gelesen, dass kleine Risse in den Fugen entstehen und Wasser eindringen kann. Da gibt es mehrere System und einige sind besser und andere schlechter. Ich kenne nur nciht alle.
    Bei Klinker ist es ganz was anderes. Da wird 8-12 cm Starker aus Kanksandstein genommen und richtig gemauert. Da entstehen keine risse. Außerdem ist hinter dem Klinker eine Luftschicht und das Wasser kann abfliesen. Sowas gibt es bei Klinkerriemchen nicht.
    Wenn man aber Klinkerriemchen direkt auf z.B. auf 36,5 cm Porotonwand klebt, dann kann die Sache wieder anders aussehen. Trotzdem würde ich einen echten Klinker immer vorziehen, aber nur mit verbindung Steinwollen oder Neopor.

    Die Fachleute haben nur keien Lust zu schreiben, weil das Thema bestimmt 1000mal durch genommen wurde und es gibt keine perfekten Wandaufbau, sonst würde man nur diesen bauen
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  10. #9

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    42,5er PB monolithisch,vielleicht auch nur 36,5 cm
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  11. #10

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    Zitat Zitat von noname84 Beitrag anzeigen
    Naja, an Klinkeroptik könnte ich mich gewöhnen, an Algen und Fungizide eher nicht... Das wäre dann eben der Kompromiss, wenn Klinker(-riemchen) wirklich die genannten Vorteile bringt.
    Danke für den Tipp mit der Blechfassade, aber trifft auch nicht so meinen Geschmack. :-)
    und Du glaubst ernsthaft, dass eine Klinkerfassade von Algen verschont bleibt? Frage mal Tante Google, die liefert auch noch Bilder dazu.

    Jede Fassade produziert Wartungsaufwand, die eine halt etwas mehr, die andere etwas weniger. Du schreibst beispielsweise von einer 30er Zone in der Stadt. Das sagt aber noch nicht viel über das Verkehrsaufkommen aus. je nach Anzahl der Fahrzeuge die hier durch die 30er Zone fahren und dem Abstand Deiner Fassade zur Straße, kannst Du die sowieso regelmäßig reinigen, weil sich schlichtweg grau wird. Befinden sich Bäume in der Nähe zur Fassade, dann ist die nach 5-10 Jahren (spätestens) reif für eine Komplettreinigung weil sich Algen ansiedeln werden (völlig egal ob die Fassade aus Putz, Klinker, Holz oder Blech besteht).
    Gibt es viele Holzheizer in der Nachbarschaft, dann hast Du in kürzester Zeit mehr Ruß an der Fassade hängen als die Heizer in ihren Schornsteinen.

    d.h. wie Deine Fassade in sagen wir mal 10 Jahre aussehen wird, hängt weniger von der Art der Fassade ab, sondern vielmehr von den Umgebungsbedingungen. Mit Chemie kann man das ein bisschen ausbremsen, aber so lange die Ursache nicht beseitigt wird, was in den meisten Fällen nicht möglich ist, muss man einfach damit leben.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11
    Themenstarter

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    Mir ist klar, dass jede Fassade in irgendeiner Form Wartung erfordert. Mir geht es darum die (Gesamt-)Kosten und den Aufwand relativ niedrig zu halten. Ich habe eben gelesen, dass eine Putzfassade alle 10-15 Jahre neu gestrichen werden muss. Dazu habe ich Preise um die 5000EUR (Malerbetrieb) gefunden. Da hätte sich eine Klinkerfassade für ca. 10.000EUR über 20 Jahre schon amortisiert.
    In der Art versuche ich das gerade abzuschätzen.

    Ich denke auch, die Klinkerfassade wird man selbst ganz gut reinigen können, wobei die Putzfassade reinigen/streichen wohl schon schwieriger sein soll. Oder geht das auch ganz gut alleine bei einer 2 geschössigen Stadtvilla?

    Das Haus wird übrigens in einem B-Plan-Gebiet im Stadtgebiet errichtet, d.h. die Straße sollte nur von Anwohnern benutzt werden und dort werden in den nä. 1-3 Jahren jede Menge Baustellen sein.
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  13. #12

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    Pflegeleichter ist definitiv eine Klinkerfassade. Dann sollten es aber auch keine Riemchen sein sondern richtig gemauerte Klinker.
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  14. #13
    feelfree
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    Zitat Zitat von noname84 Beitrag anzeigen
    Ich habe eben gelesen, dass eine Putzfassade alle 10-15 Jahre neu gestrichen werden muss. Dazu habe ich Preise um die 5000EUR (Malerbetrieb) gefunden. Da hätte sich eine Klinkerfassade für ca. 10.000EUR über 20 Jahre schon amortisiert.
    Also alle 10 Jahre halte ich für übertrieben, aber sei's drum.
    Deine Rechnung stimmt nicht! Wenn Du heute 10k€ für Klinker ausgibst, kannst Du nach deinen Zahlen in 10 und in 20 Jahren 2mal stattdessen deine Fassade streichen.
    Die Fassade wird also erst nach 30 Jahren teurer als Klinker. Aber vielleicht sieht sie frisch gestrichen dann auch besser aus?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von feelfree Beitrag anzeigen
    Also alle 10 Jahre halte ich für übertrieben, aber sei's drum.
    Deine Rechnung stimmt nicht! Wenn Du heute 10k€ für Klinker ausgibst, kannst Du nach deinen Zahlen in 10 und in 20 Jahren 2mal stattdessen deine Fassade streichen.
    Die Fassade wird also erst nach 30 Jahren teurer als Klinker. Aber vielleicht sieht sie frisch gestrichen dann auch besser aus?
    und man darf nicht vergessen, dass das Streichen der Fassade in 10 bzw. 20 Jahren sicherlich teurer wird als heute.

    Zitat Zitat von DerBjoern
    Pflegeleichter ist definitiv eine Klinkerfassade.
    Ach ja? Das solltest Du mal begründen. Ich kenne keinen Grund warum eine Klinkerfassade "definitiv" pflegeleichter sein sollte. In meinen Augen gibt es hinsichtlich Aufwand keine großen Unterschiede, die "Wartung" sieht halt nur etwas anders aus. In beiden Fällen muss die Fassade regelmäßig gereinigt werden. Bei der Putzfassade wird irgendwann ein Neuanstrich fällig, bei der Klinkerfassade hat man irgendwann mit den Fugen zu kämpfen. Also ich sehe keinen großen Unterschied.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15

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    Ich wohne in einer Region in der es mehrheitlich Klinker gibt. Mein Haus welches sich grad im Bau befindet wird einer der wenigen sein die Putz bekommen. Ich selber habe bis jetzt auch nur in Klinkerbauten gewohnt. Es stimmt, es kann bei Klinker auch zu Algenbildung kommen bzw. sich eine gewisse Patina bilden. Bei Klinker stört diese jedoch nicht so extrem wie bei Putzbauten mit ihrem einheitlichen Farbton. Da Klinker oft ein Naturstoff ist gibt es hier auch natürliche Farbnuancen. Somit stört eine natürlich Patina die meisten Leute garnicht. Und wenn es einen doch stört kann man dem ganz einfach mit einem Hochdruckreiniger zu Leibe rücken. Und das bekommen die meisten Leute noch selber hin. Fugen halten wenn nicht gepfuscht wurde locker 50 Jahre...
    Im Gegensatz zu den Putzbauten hier geht keiner alle 10 Jahre an seine Klinkerfassade...

    Ich selber habe mich wissentlich des Mehraufwandes für einen Putzbau entschieden, weil ich es persönlich schöner finde. Preislich gab es hier nicht mal einen Vorteil...
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