Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1

    Registriert seit
    09.2013
    Ort
    Hamburg
    Beruf
    Kaufmann
    Beiträge
    9

    Mehr Dämmung sinnvoll um KfW55 zu erreichen?

    Hallo Experten!

    Bei uns ist eine 18cm Dämmung WLG 035 STO Therm Vario und unterm Dach 16cm Mineralwolle vorgesehen. Mit Gasbrennwert und KWL wird KfW70 auf jeden Fall erreicht.
    Um KfW55 zu erlangen, sollen überall 4cm mehr Dämmerung aufgebracht werden. Ein Preis lässt immer noch auf sich warten.
    Was meint ihr wäre berechtigt für ca. 220m² Außenwand und 140 m² Dachfläche?
    Könnten so um die 2000€ dafür ausreichen? Der Aufwand selbst ändert sich doch damit nicht oder sehe ich das falsch?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Mehr Dämmung sinnvoll um KfW55 zu erreichen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von bsbauen Beitrag anzeigen
    Der Aufwand selbst ändert sich doch damit nicht oder sehe ich das falsch?
    Das siehst Du fast richtig. Ob wirklich Mehraufwand anfällt, das zeigen die Verhältnisse vor Ort. Kann man beispielsweise die Zwischensparrendämmung einfach um 4cm dicker wählen (Sparrenhöhe), oder wird eine weitere Dämmlage unterhalb der Sparren erforderlich? Der Aufwand ist unterschiedlich, wenn auch die Unterschiede nicht riesig sind.

    Ob Deine Abschätzung der Mehrkosten ausreicht, das kann man nicht sagen. Das hängt vor allen Dingen davon ab, was für Material verarbeitet wird. Ob 16cm MiWo oder 20cm, das macht vielleicht 2,- €/m2 aus. Beim WDVS reden wir von vielleicht 5,- € Aufpreis bei den Dämmplatten, aber das ist nur die halbe Miete. Kann man überhaupt so einfach die Dämmstärke erhöhen? Was ist mit den Fensterleibungen? Sockelschienen, Dübel, etc. das alles wird ein bisschen teurer.
    Und dann kommt noch hinzu, wie der ausführende Betrieb die Mehrkosten kalkuliert.

    Warte mal ab was Dir angeboten wird. Theoretisch wäre Deine Schätzung denkbar, es würde mich aber nicht wundern, wenn es teurer wird.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    02.2012
    Ort
    NS
    Beruf
    Informatiker
    Beiträge
    316
    Ich denke 16cm unterm Dach sind generell nicht gerade üppig...
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4

    Registriert seit
    06.2013
    Ort
    München
    Beruf
    IT
    Beiträge
    133
    Und wenn du auf den KfW 55 Tilgungszuschuss spekulierst, schau vorher, welche Gutachten dafür nötig sind.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    03.2009
    Ort
    Sarstedt
    Beruf
    Fachinformatiker
    Beiträge
    2,847
    Zitat Zitat von bsbauen Beitrag anzeigen
    Hallo Experten!

    Bei uns ist eine 18cm Dämmung WLG 035 STO Therm Vario und unterm Dach 16cm Mineralwolle vorgesehen. Mit Gasbrennwert und KWL wird KfW70 auf jeden Fall erreicht.
    Um KfW55 zu erlangen, sollen überall 4cm mehr Dämmerung aufgebracht werden. Ein Preis lässt immer noch auf sich warten.
    Was meint ihr wäre berechtigt für ca. 220m² Außenwand und 140 m² Dachfläche?
    Könnten so um die 2000€ dafür ausreichen? Der Aufwand selbst ändert sich doch damit nicht oder sehe ich das falsch?
    mit der Dämmung schafft ihr mit Gasbrennwert und KWL KfW70? Ohne Solar? Man hätte ich doch kein Bungalow planen sollen

    Nur soweit ich weiß braucht man für Kfw55 einen neutralen Energieberater und den bezahlt dein Bauunternehmen bestimmt nicht. Ich glaube es werden mehr als 2000 euro werden. Die 2000 euro gehen allein für dei Fassade drauf. Für Bodenplatte und Dach wird es nicht reichen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    12.2010
    Ort
    Niedersachsen
    Beruf
    Software-Entwickler
    Beiträge
    3,936
    Ich staune auch, wie einfach der TE KfW-70 erreicht. Wenn man mit so einfachen Mitteln KfW-55 schaffen kann, würde ich es auf jeden Fall machen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7

    Registriert seit
    08.2013
    Ort
    Berlin
    Beruf
    Dachdecker/ Kaufmann
    Beiträge
    6,160
    Mir kommen die 16cm unterm Dach ohne weitere Maßnahmen auch irgendwie "spanisch" vor. Aber scheint ja seine Richtigkeit zu haben, offenbar.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  10. #8
    Themenstarter

    Registriert seit
    09.2013
    Ort
    Hamburg
    Beruf
    Kaufmann
    Beiträge
    9
    Bei den 16cm habe ich mich vertan. Es sind 26cm unterm Dach. Dann macht das sicher auch mehr Sinn.

    Die Aufpreise für die jeweils 4 cm sind da: beim WDVS 6,20 €/m² und beim Dach 15,35€/m² jeweils brutto. Beim Dach muss dafür wohl eine zusätzliche Lattung angebracht werden. Gerade die Dachfläche ist dann doch ein ganzes Ende teurer...
    Macht dann also in Summe 3500€. Nach Abzug des KfW-Zuschusses könnte sich die Sache nach 10 Jahren o.ä. rechnen, oder?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #9

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Wird sich irgendwann rechnen. Wenn Dir die 3.500,- € nicht wh tun, dann mach´ es. Wer weiß, was in 10 oder 20 Jahren sein wird.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen