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Baugenehmigung ist da, aber wo ist der Rote Punkt?

Diskutiere Baugenehmigung ist da, aber wo ist der Rote Punkt? im Forum Bauüberwachung, Bauleitung auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    stebbele
    Gast

    Baugenehmigung ist da, aber wo ist der Rote Punkt?

    Hallo Profis,
    für den Neubau meines EFH habe ich seit längerem schon die Baugenehmigung vorliegen. Jetzt fiel mir auf, daß beim Genehmigungsschreiben das Blatt mit dem Roten Punkt (Baufreigabe) fehlt, welcher ja für den Beginn der Bauarbeiten notwendig ist.

    Frage: Woher bekomme ich die Baufreigabe und warum wurde mir die nicht mit der Baugenehmigung ausgehändigt?

    Danke im voraus.

    Gruß,
    Stephan
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  2. Baugenehmigung ist da, aber wo ist der Rote Punkt?

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  3. #2

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    Servus,
    steht in der Baugenehmigung im Text irgendwo etwas von bautechnischen Nachweisen oder Unterlagen, die vor Baubeginn noch vorgelegt werden müssen?
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  4. #3

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    das blatt mit dem roten punkt muss man sich mittlerweile selber besorgen.
    wichtig ist daß das schreiben "baufreigabe" vom bauamt kommt
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  5. #4
    Helfer
    Gast

    Baugenehmigung ist da, aber wo ist der Rote Punkt

    Roter Punkt - je nach Bundesland
    Neubau, Umbau?

    In der Baugenehmigung müsste stehen........die Baufreigabe (Roter Punkt) kann erst erteilt werden wenn.........
    z.B. Bauleitererklärung eingereicht ist, oder
    Statik vorliegt, oder
    Wärmeschutznachweis vorliegt.....

    Wenn das aus dem Baugenehmigungsschreiben nicht ersichtlich ist, ganz lieb beim Bauamt nachfragen, was zum Roten Punkt noch fehlt.
    Gruß
    DT
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  6. #5
    stebbele
    Gast
    Zitat Zitat von Helfer
    Roter Punkt - je nach Bundesland
    Neubau, Umbau?

    In der Baugenehmigung müsste stehen........die Baufreigabe (Roter Punkt) kann erst erteilt werden wenn.........
    z.B. Bauleitererklärung eingereicht ist, oder
    Statik vorliegt, oder
    Wärmeschutznachweis vorliegt.....

    Wenn das aus dem Baugenehmigungsschreiben nicht ersichtlich ist, ganz lieb beim Bauamt nachfragen, was zum Roten Punkt noch fehlt.
    Gruß
    DT
    Neubau Hessen (ja mit der Notwendigkeit des Prüfstatikers).

    Meines Wissens gab es in der Baugenehmigung keine Einschränkungen bzgl. des Baubeginns. Nach Aussage meines Architekten (=Bauleiters) sollte ich nach erfolgter Baugenehmigung gleich die Baubeginnsanzeige fertig machen und an das Bauamt schicken. Nachdem ich es dorthin geschickt hatte, wurde ich von der Dame vom Bauamt darauf hingewiese, daß ich noch gleichzeitig den Baubericht vorgelegen müsse (diesen aber nachreichen könne, weil das Bauamt "besseres zu tun hätte, als auf allen Bauplätzen zu prüfen", ich aber mit einem Baustop rechnen müsste, wenn sie (Bauamt) doch prüfen würden).

    Das Fehlen des Prüfberichts legt nahe, daß die Baufreigabe ein zusätzlicher Schritt in Richtung Baubeginnt ist - was mir nicht bewusst war.

    Der augenzwinkernde Hinweis der Dame vom Bauamt, den Prüfbericht nachzureichen, aber trotzdem mit dem Kelleraushub (Beginn nächste Woche!) zu beginnen ist natürlich hinfällig, wenn

    1. sowieso die Baufreigabe noch fehlt (wie lange dauert die Genehmigung i.d.R dann noch, nachdem ich den Prüfbericht vorgelegt habe?)
    2. das Bauamt eine Prüfung vornimmt und ich "einfach Pech" hatte.

    Die Frage die ich mir stelle ist: Begebe ich mich auf dünnes Eis, wenn ich nächste Woche den Bagger rollen lasse (und handle mir damit eine Bauverzögerung und u.U. eine Strafe ein) oder verlass ich mich darauf, daß das Nachreichen der Prüfstatik ausreichend ist?

    Soviele Fragen am Sonntag abend ....

    Danke nochmal im voraus.

    Gruß,
    Stephan
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  7. #6

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    Servus,
    Sie begeben sich auf sehr dünnes Eis.
    Zusätzlich zur geprüften oder der von einem Berechtigten erstellten Statik brauchen Sie auch noch die Bescheinigung über die Schnurgerüsteinmessung von einem vereidigten Vermesser oder dem Katasteramt
    Vorsicht in der HBO ist einiges anders als in anderen Bundesländern!
    Ihr Architekt ist aus Hessen? Dann müsste er das alles wissen.
    Über den Zeitraum bis zur Herausgabe des roten Punktes kann ich nur für meine BV´s in Hessen sagen:
    Ich sammel alle Unterlagen ein, fahr damit auf´s Amt und hol das Ding ab, in Absprache mit dem zuständigen Sachbearbeiter. Schneller geht es normal micht.
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  8. #7
    stebbele
    Gast
    Zitat Zitat von MLiebler
    Servus,
    Sie begeben sich auf sehr dünnes Eis.
    Zusätzlich zur geprüften oder der von einem Berechtigten erstellten Statik brauchen Sie auch noch die Bescheinigung über die Schnurgerüsteinmessung von einem vereidigten Vermesser oder dem Katasteramt
    Vorsicht in der HBO ist einiges anders als in anderen Bundesländern!
    Ihr Architekt ist aus Hessen? Dann müsste er das alles wissen.
    Über den Zeitraum bis zur Herausgabe des roten Punktes kann ich nur für meine BV´s in Hessen sagen:
    Ich sammel alle Unterlagen ein, fahr damit auf´s Amt und hol das Ding ab, in Absprache mit dem zuständigen Sachbearbeiter. Schneller geht es normal micht.
    Hallo MLiebler,
    danke für das Update. Lt. Prüfstatiker wird das Prüfprotokoll am kommenden Donnerstag fertig sein, die Grobabsteckung des Vermessers ist bereits seit 2 Wochen eingepflockt. Die wurde vom Bauleiter veranlasst, damit der Tiefbauer mit dem Aushub anfangen kann. Die Feinabsteckung wurde aus diesem Grund noch nicht vorgenommen. Eine Bescheinigung über die Schnurgerüsteinmessung wurde mir nicht ausgehändigt.

    Zwei Fragen:
    - Ist diese Bescheinigung das Resultat der Feinabsteckung?
    - Wenn ja, dann verstehe ich die Reihenfolge nicht: Die Feinabsteckung erfolgt doch meines Wissens erst, nachdem der Aushub/ Sauberkeitsschicht fertig sind, damit der Kellerbauer seine Bodenplatte anfangen kann (nachdem der Prüfstatiker den Aushub vor Ort abgenommen hat), oder?
    Wenn das tatsächlich so wäre, würde sich die Katze ja in den eigenen Schwanz beissen: Ohne Prüfstatik und der Bescheinung vom Vermesser - kein GO für den Tiefbauer, Schnurgerüst geht aber erst, wenn der Tiefbauer fertig ist *verwirrt dreinblick*

    Nochmals vielen Dank

    Gruß,
    Stephan
    Geändert von stebbele (20.11.2005 um 21:40 Uhr)
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  9. #8

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    Servus,
    das ist eine der kleinen Problemchen beim Bauen in Hessen.... :-))
    Vom Ablauf unlogisch, weiß ich. Geht aber kaum anders.
    Sie brauchen die Bestätigung des Vermessers über die Schnurgerüsteinmessung (Feinabsteckung).
    Bis dahin herrscht eine geduldete Grauzone.
    Um sicher zu gehen, empfehle ich mit dem Bauamt die Vorgehensweise abzustimmen.
    Ist normalerweise dann problemlos
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  10. #9
    stebbele
    Gast
    Hallo zusammen,

    ich werde mich heute ernsthaft mit meinem Bauleiter unterhalten, um herauszufinden, welche *Leichen* ich noch auf dem Weg zum Haus zu erwarten habe. Anschliessend werde ich mich nochmals mit der Dame vom Bauamt zusammensetzen, um einen Weg aus dem Dilemma zu finden.

    Vielen Dank für alle Tips, die ich in diesem Thread bekommen habe.

    Gruß,
    Stephan
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  11. #10

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    Servus,

    nur mal so am Rand gefragt. Hat seltsamerweise noch keiner.
    Wie bauen sie?
    - mit selbst bestelltem Archi, BL?
    - mit Bauträger oder ähnlich?
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  12. #11
    stebbele
    Gast
    Besser spät, als nie :-)

    Ich baue mit Bien-Zenker (=Fertighaus mit Fertigkeller von Otto Knecht), die auch meine *alleinigen* Vertragspartner ist, also sowohl für Keller, als auch für das Haus selbst.

    Der Architekt (der auch lt. Baubeginnsanzeige der Bauleiter ist) wurde von BZ benannt, der hat auch alle Unterlagen für den Bauantrag fertig gemacht, sodaß der auch genehmigt wurde.

    Leider hab ich vom Bauleiter bisher nicht viel gesehen, weil ich mich sowohl um Terminplanung für Aushub, Baustrom/Wasser, wie auch um den Prüfstatiker selbst kümmern durfte. Ich habe nicht den Eindruck, daß der Bauleiter sehr 'engagiert' seine Arbeit macht - vielmehr ist seine Unterschrift auf der Baubeginnsanzeige bisher seine einzige Aktion, die mit meinem Haus zu tun hatte - ich habe den Eindruck, daß das auch so bleiben wird :/

    Zitat Zitat von MLiebler
    Servus,

    nur mal so am Rand gefragt. Hat seltsamerweise noch keiner.
    Wie bauen sie?
    - mit selbst bestelltem Archi, BL?
    - mit Bauträger oder ähnlich?
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  13. #12

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    Ja, was dachten Sie denn...

    wie oft der tätig wird???
    Der hat wahrscheinlich so 30 - 40 Häuser am Hacken, verteilt über vier Landkreise + Papierkram + nörgelnde und mängelmahnende Bauherren + + +
    Und pro Baustelle gibts Pauschal ein paar Tausender.
    Und wenn er nicht so oft da ist, sieht er nicht so viele Mängel und braucht sich darüber nicht mit den Suppi´s streiten.
    Ja mein Gott, der Mann will doch auch leben.
    ***
    OK, war eine Karikatur - aber sooo weit nicht weg von der Realität.
    ***
    MfG
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  14. #13

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    Watt denn für 'ne Karikatur ???

    ..Tach auch.

    Tja Ralf...das glaube ich dann doch nicht. Von wegen Karikatur meine ich.

    Es sind vielleicht nicht 30 - 40 Baustellen, aber wir alle wissen doch was wir von Bauleitern eines BT zu erwarten haben: Nichts.

    Schönes Wochenede allerseits.

    Thomas
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  16. #14
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    aber wir alle wissen doch was wir von Bauleitern eines BT zu erwarten haben: Nichts.
    Nen bischen böswillig, aber nun mal:

    Was ist die wichtigste Aufgabe von dem Bauleiter?


    Den Baufortschritt für die Abschlagsrechnungen anzutreiben.
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  17. #15

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    ...so isses !

    ...eben,...so isses!

    Der Bauleiter attestiert dem BT, dass nun mal zügig endlich wieder eine Abschlagszahlung fällig sei. Vor allem weil keinerlei Mängel, fehlnde Leistungen und so weiter festzustellen waren.

    Meine Rede: Man kann nichts erwarten (aus Sicht der Bauherren!)

    Aber: Ich lese und sinniere immer wieder über das Für und Wider von Archi vs. BT. Fazit: Die Meisten wollen partout mit BT bauen (weil Archi so sackteuer ist.....diese Beutelschneider). In der Tat ist's mir langsam Banane. 99,85 % sind leider beratungsresitent und ich bin's leid dagegen anzureden.

    Wer Qualität will wird zum Archi gehen, wer einen Prozess/Bauschadengutachter/Beauftragten z. Suizidabwendung wünscht wird sich vielleicht anders entscheiden....auch gut....

    Thomas
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