Werbepartner

Ergebnis 1 bis 11 von 11
  1. #1

    Registriert seit
    06.2012
    Ort
    Winsen
    Beruf
    Fachinformatiker
    Beiträge
    4

    L-Steine zur Stellplatzbegrenzung nur in Kies (nicht in Beton)!?

    Hallo allerseits!

    Normalerweise bin ich hier stiller Mitleser, aber nun benötige ich euren Rat bzw. eure Meinung.

    Es geht um die Herstellung des Untergrundes für unseren Auto-Stellplatz. Da das Nachbarhaus etwas niedriger liegt und vermutlich der Boden nicht so hoch aufgeschüttet werden wird, wie unser Stellplatz, hat uns unser Garten-Landschaftsbauer dazu geraten, die Stellplatzumrandung an der Grundstücksgrenze mit L-Steinen zu befestigen. Diese werden nun gesetzt und zwar nicht (wie ursprünglich besprochen) in ein Betonbett sondern nur direkt in den Kies. Zur Veranschaulichung hänge ich ein paar Bilder an

    Meine Frage ist nun: Ist das so ok, kann man das so ohne Betonbett machen? Ist dies auch langfristig stabil genug? Oder könnten sich einzelne L-Steine verschieben? Vielleicht durch Frost?
    Die zweite, aber für mich nachrangige Sache ist, dass er sich meiner Meinung nach nicht an die Absprache gehalten hat, sich am Angebotspreis (nicht schriftlich) sich aber wohl nichts ändern wird.

    P1080803_13.jpgP1080808_18.jpgP1080811_21.jpgP1080814_24.jpgP1080806_16.jpg

    Nach dem Vor-Ort-Vorgespräch war es klar, dass die Steine in Beton gelegt werden sollen. Der GaLa-Bauer hat extra drauf hingewiesen, dass es im Oktober noch gemacht werden sollte, wegen den Betonarbeiten und dass dieser erst 3 Tage abbinden sollte. Heute Abend stellte ich dann mit Schrecken fest, dass er sich den Beton gespart hat.
    Es ist so, dass der Unterboden ziemlich verdichtet und hart ist. Dementsprechend läuft bei Regen das Wasser auch schlecht ab und es entstehen schnell überall Pfützen.
    Ich habe ihm heute Abend telefonisch meine Bedenken geäußert, die er aber von sich wies. Der Boden wäre so hart, da ginge das dann auch ohne Beton (Kies ist natürlich festgerüttelt). Und er würde ja sauber arbeiten und man hätte ja 5 Jahre Gewährleistung und ich solle mir keine Sorgen machen. Ich habe aber nun ein ungutes Gefühl bei der Sache.
    Was sagt ihr dazu?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. L-Steine zur Stellplatzbegrenzung nur in Kies (nicht in Beton)!?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    12.2005
    Ort
    Hückeswagen
    Beruf
    Baufachberater + Staatl. geprüfter Hochbau
    Benutzertitelzusatz
    Dachdecker+Hochbautechniker
    Beiträge
    11,917
    Hatten wir hier letztens: Beton ist Pflicht... Musst mal die suchfunktion quälen, Wassweißich hat da glaub ich was zu geschrieben
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    wasweissich
    Gast
    Beton ist Pflicht.
    habe ich so nicht geschrieben . (auf jeden fall wäre das b und p klein geschrieben gewesen )

    aaaaaaber

    erstens ist bei mir kein ß im nick .

    zweitens würde ich L-steine nie ohne beton aufstellen . und nicht nur ich . jeder vernünftige L-steine-aufsteller nimmt beton . vor allem ist die ersparnis bei den paar winkeln und einem m³preis um die 80-90€ sowas von verschwindend gering ....
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    06.2012
    Ort
    Winsen
    Beruf
    Fachinformatiker
    Beiträge
    4
    So eine Antwort hatte ich schon erwartet (vielen Dank dafür).
    Und nun? Soll ich nun morgen sagen, nimm die Steine wieder hoch und machs mit Beton nochmal? Ich stell mir die Diskussion schwierig vor. Bin etwas ratlos.

    Aber könnt ihr mich vielleicht etwas mehr über die Folgen aufklären, was passieren würde, wenn es so ohne Beton bleiben würde?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Avatar von ars vivendi
    Registriert seit
    07.2012
    Ort
    Erzgebirge
    Beruf
    Techniker Garten Landschaftsbau, Forstwirt
    Beiträge
    1,521
    Es ist eh nich so schlimm das diese nochmal neu gesetzt werden, wenn mich nicht alles täuscht war da wohl ein Bier zuviel im Spiel.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    Avatar von meisterLars
    Registriert seit
    03.2008
    Ort
    Kreis Soest
    Beruf
    Straßenbauermeister
    Beiträge
    439
    Pfusch...

    mal abgesehen davon, dass, wie weiter oben schon erläutert, der Beton fehlt, empfinde ich die "Eckausbildung" grausam. Es gibt (von jedem) L-Stein-Hersteller passende Innen und auch Außenecken um so ne Bastelei, wie im Bild zu sehen ist, zu vermeiden.

    Des weiteren wünsche ich dem Galabauer mal ein Besuch der BG. Wer so, ohne Lasthaken am Bagger und ohne geeignetes Hebezeug (nein, Schlupp und 2 Eisenpinne sind nicht geeignet...) L-Steine versetzt, dem gehört mal die Baustelle zugemacht und ein empfindliches Bußgeld aufgebrummt...
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7
    Themenstarter

    Registriert seit
    06.2012
    Ort
    Winsen
    Beruf
    Fachinformatiker
    Beiträge
    4
    Also am liebsten würde ich dem GaLa-Bauer, wenn er gleich kommt, sagen, dass er es entweder mit Beton macht, oder das Material so stehen lässt und wir den Auftrag an dieser Stelle abbrechen.

    Nur, könntet ihr mir noch ein Argument an die Hand geben, warum der Beton zwingend notwendig ist? Ist der Kies wirklich ein Grund, das abzubrechen? Wäre für einen schnellen Tipp echt dankbar.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    34,325
    Das Argument findest Du in Bild 1! Da sitzt der erste Winkel schon und der Rest ist nicht aufgefüllt, geschweige denn verdichtet. Wenn die den Rest ordentlich verdichtet hätten, säße Winkel Nr. 1 nicht mehr an Ort & Stelle!
    Des weiteren die Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers
    z.B.: http://www.ehl.de/index2.php?TplId=33&MainPNId=162
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9
    Avatar von ars vivendi
    Registriert seit
    07.2012
    Ort
    Erzgebirge
    Beruf
    Techniker Garten Landschaftsbau, Forstwirt
    Beiträge
    1,521
    Weil der Hersteller es unter anderem so vorgibt. Die gehören auf Beton gesetzt und nicht auf Sand.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  12. #10
    Themenstarter

    Registriert seit
    06.2012
    Ort
    Winsen
    Beruf
    Fachinformatiker
    Beiträge
    4
    Also verdichtet haben die wohl den Rest auch. Die gehen wohl stückweise vor. Aber ich werde es ansprechen.

    Mittlerweile habe ich übrigens durch eine Hausbaufirma die Aussage bekommen, dass es durchaus auch ohne Beton gemacht werden kann, wenn der Untergrund fest genug ist. Tja, was soll ich sagen...
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #11

    Registriert seit
    09.2006
    Ort
    Offenbach
    Beruf
    Dipl.-Ing
    Beiträge
    2,445
    Was sollst Du sagen...?
    Mangelrüge erteilen mit dem Grund, dass nicht fachgerecht gearbeitet wurde.

    Daraufhin muss der Unternehmer reagieren. Entweder er bessert aus oder er beweist, dass er korrekt gebaut hat.
    Dies könnte er z.B. in diesem Fall beweisen, indem er die Einbauanleitung des Herstellers vorlegt. Aber nur wenn in dieser seine Ausführung beschrieben ist. Wird sie aber wahrscheinlich nicht sein.
    Dann müsste er seine Ausführung in Sand verifizieren, dass diese hier fachgerecht und technisch korrekt ist. Dies dann vielleicht indem ein Planer entspr. zu Papier bringt und die Ausführung freigibt; sofern er einen findet, der dann dafür geradesteht.
    Aber er ist in der Pflicht zu beweisen, dass alles okay ist.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen