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Durchflussmenge (ungewollt) verändert.

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  1. #1

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    Durchflussmenge (ungewollt) verändert.

    Hallo Experten,

    ich bin dieses Jahr Winter in eine neue Wohnung gezogen (DG auf zwei Ebenen und Loftartig) mit Fußbodenheizung. Dadurch das die Wohnung so geschnitten ist ergibt sich im Endeffekt ein großer Raum, mit mehreren Heizkreisen. Gäste WC, Bad und die restlichen Kreise liegen alle samt in einem Raum. Habe an den Wänden 5 Wandthermostate.

    Leider schaltete die FBH aber nicht so ab, wie ich das wollte. Thermostate waren im Sommer runtergedreht. Heizung hatte aber weiterhin Temperaturen von 35-40 Grad. Entsprechend warm war der Fußboden... Nun, als unbedarfter Laie in der Hinsicht habe ich die Stellrädchen unter den Temperaturanzeigen zugedreht. Erst nach Recherche stellte ich fest, dass die wohl den Durchfluss regelten. Nun ja, ich habe sie jetzt wieder, alle ähnlich, aufgedreht und die FHB funktioniert auch soweit.

    Da ich keine Durchflussanzeiger habe (Diese Röhrchen). Lediglich Markierungen auf den Rädchen, wo leider das Gegenstück der Einstellung nicht mehr erkennbar ist, komme ich wohl nicht drum rum nen Fachmann anzurufen der mir die Anlage wieder sauber einstellt. Dazu hätte ich ein paar Fragen:

    - Machts Sinn den Verbauer der Anlage anzurufen, sofern es die Firma noch gibt? Die Nummer könnte ich wohl vom Vermieter bekommen.

    - Oder ist es egal, welchen Menschen/ Heizungsfirma ich anrufe?

    - Ist der höhere Verbrauch (Gas) spührbar, wenn die FHB nicht korrekt läuft? Also die Durchflussmenge nicht auf die Räume und Kreise richtig angelegt ist.

    - Wie Aufwendig ist das Einstellen, kann man hier mit ein paar Fachstunden rechnen?

    Danke schon mal!
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  2. Durchflussmenge (ungewollt) verändert.

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hat das Gebäude weitere Wohnungen, die von derselben Heizanlage versorgt werden?
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  4. #3
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Hat das Gebäude weitere Wohnungen, die von derselben Heizanlage versorgt werden?
    Uff, da fragst mich was. Also es ist ein Mehrfamilienhaus (Altbau Bj1900/ Altbau Bj1970). In dem 70iger Bau befinden sich 4 Parteien, mit mir. Im älteren noch mal 3. Heizungsanlage ist mir jetzt nur eine bekannt. Im Keller. Bin aber die einzige Partei mit FHB. Ich meine aber, dass ich der Einzige bin der Gas bezieht. Die anderen werden, soweit mir bekannt, mit ÖL befeuert. Kann es aber auch nicht 100% sagen.

    Wofür ist das wichtig?
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  5. #4

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    weil bei mehreren Wohnungen wie bei einem Mobile jeder Kreis mit jedem Kreis irgendwie verbunden ist. Zupfst du an einem wackeln alle...
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  6. #5
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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    weil bei mehreren Wohnungen wie bei einem Mobile jeder Kreis mit jedem Kreis irgendwie verbunden ist. Zupfst du an einem wackeln alle...
    Da sich keiner beschwert hat gehe ich mal davon aus, dass hier ne seperate Heizung verbaut wurde oder das Gedöns halt getrennt wurde oder wie auch immer. Ich hab vom Thema null Ahnung und will eigentlich davon auch keine Ahnung haben. Werde in meinem Leben wohl nie ne Heizung verbauen. Das überlasse ich Menschen mit Fachkompetenz. Das ich da dummerweise dran rumgedreht hab, ohne nachzudenken, naja im Eifer des Gefechts und so...
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    ... komme ich wohl nicht drum rum nen Fachmann anzurufen der mir die Anlage wieder sauber einstellt. Dazu hätte ich ein paar Fragen:
    Ehrliche Antwort?

    Auch wenn ich jetzt Prügel kassiere, der Fachmann steht vor dem gleichen Problem wie Du auch, nur mit dem Unterschied, dass er sehr wahrscheinlich mehrfach anrücken und bezahlt werden muss.

    Lies Dich in den hydraulischen Abgleich ein, versuche das grob einzustellen, und dann beobachte weiter. Ob da ein bisschen mehr oder weniger Wasser pro Minute durch den FBH Kreis marschiert, das macht unter´m Strich nichts aus. Da kann man über´s Jahr gesehen vermutlich nicht einmal messtechnischen einen Verbrauchsunterschied nachweisen.

    Auf Brunos Seite findest Du eine Menge Infos zum Hydraulischen Abgleich. In meinen Augen ist es kein Fehler wenn sich auch der Betreiber mit der Problematik befasst, denn letztendlich verbringt er viel mehr Zeit in der Wohnung als der Fachmann.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Ehrliche Antwort?
    Immern gern.

    Auch wenn ich jetzt Prügel kassiere, der Fachmann steht vor dem gleichen Problem wie Du auch, nur mit dem Unterschied, dass er sehr wahrscheinlich mehrfach anrücken und bezahlt werden muss.
    Ich dachte, da gibts entsprechende Faustformeln oder Zirka-Werte. Wat weiß ich, Stellrädchen 3 mal gedreht so und soviel Durchfluss bei Anlage A, B, C. Deshalb auch die Frage nach der Firma die die Anlage verbaut hat. Muss sowas nicht eigentlich dokumentiert werden und ist irgendwo ablagepflichtig? Ich mein, ich heb auch jeden Rotz in der Bauakte auf, die kommt ins Archiv und wenn mal wat ist hab ich es chronlogisch vor mir liegen.

    Lies Dich in den hydraulischen Abgleich ein, versuche das grob einzustellen, und dann beobachte weiter. Ob da ein bisschen mehr oder weniger Wasser pro Minute durch den FBH Kreis marschiert, das macht unter´m Strich nichts aus.
    Das wollte ich ja eigentlich nicht. Ich hab da einfach überhaupt keinen Nerv zu, gibt ja Fachleute... Werde dann wohl nicht drum rumkommen, wenn es darauf hinausläuft, dass ich Geld für unproduktivität zahlen muss. Wenn es mich nen Fuffy kostet, ist mir das Lax. Da is mir die Zeit zu schade mich damit auseinander zu setzen.

    Ich dachte, wenn die FBH voll aufgedreht ist, dass dann wesentlich mehr Gasverbrauch anliegt. Quasi so, dass mich am Ende ne saftige Nachzahlung erwartet. Ich find es halt komisch, wenn ich am Wandthermostat z. B. auf 15 Stelle, dass die Kreise dann (fast Alle) mit 35-40 Grad laufen. Stell ich auf 10, dann hab ich 20 Grad oder weniger. Will mir garnicht ausmalen, wenn ich das Ding mal voll aufdreh...

    Da kochen dir doch die Füße weg. Das kann doch irgendwo nicht normal sein, oder? Vom Verbrauch ganz zu schweigen, wenn das Wasser mit 40 Grad vom Keller ins DG kommt. In einem Altbau wo die Rohre evtl. noch nicht mal isoliert sind oder weiß der Geier. Die Heizung muss dann doch quasi permanent "Gasgeben". So stell ich mir das zumindestens vor. Lieg ich damit völlig falsch?

    Auf Brunos Seite findest Du eine Menge Infos zum Hydraulischen Abgleich. In meinen Augen ist es kein Fehler wenn sich auch der Betreiber mit der Problematik befasst, denn letztendlich verbringt er viel mehr Zeit in der Wohnung als der Fachmann.
    Das mag seien, dass informieren grundsätzlich kein Fehler ist. Dumme Frage... Wo finde ich Brunos Seite? Komm ja wohl nicht drum rum...
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  9. #8

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    Ohman! DIE Adresse sollte man doch kennen! Genauso wie von Google oder Amazon...

    http://www.bosy-online.de/

    Und können Dachdecker nicht einfach mal ihre Finger da lassen wo sie hingehören? SOWAS kann mir ja NIIIEE Passieren!
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  10. #9
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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Ohman! DIE Adresse sollte man doch kennen! Genauso wie von Google oder Amazon...
    Google, Amazon? Kann man das Essen?

    Und können Dachdecker nicht einfach mal ihre Finger da lassen wo sie hingehören? SOWAS kann mir ja NIIIEE Passieren!
    Klar, weil du wahrscheinlich keine hast! Ich nix schuld...

    Danke dir trotzdem.
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  11. #10

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    Na, SO oft war ich noch nicht mit meinen Fingern da wo sie nicht hingehören das man sie mir schon abgeklöpfelt hat
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  12. #11
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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Na, SO oft war ich noch nicht mit meinen Fingern da wo sie nicht hingehören das man sie mir schon abgeklöpfelt hat
    Das war eher darauf bezogen, dass du kein FHB hast, also auch nix zum Rumfummeln . Dachdeckmann ohne Finger ist doof
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  13. #12

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    Ich dachte, da gibts entsprechende Faustformeln oder Zirka-Werte. Wat weiß ich, Stellrädchen 3 mal gedreht so und soviel Durchfluss bei Anlage A, B, C. Deshalb auch die Frage nach der Firma die die Anlage verbaut hat. Muss sowas nicht eigentlich dokumentiert werden und ist irgendwo ablagepflichtig? Ich mein, ich heb auch jeden Rotz in der Bauakte auf, die kommt ins Archiv und wenn mal wat ist hab ich es chronlogisch vor mir liegen.

    .
    Ob da jemals eine Dokumenation erstellt wurde? Ich habe da so meine Zweifel.

    Gibt´s noch ein paar Details zur Deiner FBH? Kannst Du überhaupt die Heizwassertemperatur beeinflussen? Das "Stellrädchen" begrenzt doch nur den Durchfluss.

    Im einfachsten Fall machst Du folgendes. Setzen wir voraus, dass die Heizkurve eingestelt ist, dann geht es nur noch um die Durchflussmenge bzw. den Volumenstrom. Ohne Hilfsmittel bleibt Dir nur die Möglichkeit die Einstellung so lange zu ändern, bis die Raumtemperatur passt.
    Dazu drehst Du das "Stellrädchen" komplett zu, dann komplett auf und zählst die Anzahl der Umdrehungen. = entspricht dann komplett zu, und sagen wir mal 10 entspricht komplett offen.
    Danach stellst Du die mittlere Anzahl (bei unserm Beispiel 5) der Umdrehungen ein und beobachtest für ein paar Tage. Ist es zu kalt, dann stellst Du auf 3/4 der Umdrehungen (also beispielsweise bei insgsamt 10 Umdrehungen auf 7 oder 7,5 oder 8). Ist es zu warm, dann auf 1/4, also 2-3 Umdrehungen.
    Dann wieder beobachten. Bei Abweichungen dann jeweils eine komplette Umdrehung weiter auf oder zu, je nachdem ob die RT zu hoch oder zu niedrig ist.

    So wirst Du Dich Deiner Wunschtemperatur annähern.

    Ich hätte keine Hoffnung, dass diese Einstellung das ganze Jahr über taugt, denn erfahrungsgemäß verhält sich so eine Anlage niemals ideal. Allein schon die Heizkurve ist nicht ideal, und es macht schon einen Unterschied ob wir Sturm bei AT +10°C haben, oder Windstille bei +10°C.

    Deswegen wird in der Praxis gerne etwas mehr Leistung in den Raum gepumpt, und ein Raumthermostat wirkt dann als Notbremse.

    Ich bin mir sicher, mit der obigen Methode kommst Du ausreichend nahe an "Deine" optimale Einstellung. Wenn Du das selbst macht, hast Du einen großen Vorteil gegenüber dem Handwerker, denn Du bist täglich zuhause, und spürst die Auswirkungen. Er kann nur erahnen wie sich die Anlage verhält und Dich befragen.

    Gruß
    Ralf
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
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    Danke, R.B für deinen Beitrag und dein Rechenbeispiel

    Um mal zum Thema zu kommn: Ist eine italienische FBH von Velta, Thermostate sind von Eberle. Die Anlage hab ich jetzt nicht im Kopf, da müsste ich erstmal in Keller gehen. Was braucht man da so üblich? Von hier oben lässt sich das nicht einstellen, lediglich die Durchflussmenge. Dann hab ich noch zwei weise Regler oberhalb der Einheit wo alle Stränge zusammen laufen. Sieht so aus wie die Thermostate an nem normalen Heizkörper.

    Hilft das?
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  16. #14

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    Könnte eine Regelstation sein? Einspritzschaltung? Vielleicht gibt es auch noch einen Anlegefühler?

    Aber wenn das alles eingestellt war, dann muss man daran nichts ändern.
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