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  1. #1

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    Abdichtfolie "Delta Folie" erneuern/reparieren?

    Guten Tag,
    wir sind grade dabei ein EFH Bj. 1978 zu sanieren und dabei ist uns nun aufgefallen, dass die Delta-Folie zwischen Dachpfannen und Sparren nun nach gut 35 Jahren porös geworden ist. Die Dachpfannen sind aber noch in einem guten Zustand und würden laut schätzungen rund 10-20 Jahre noch halten dürfen.

    Es war allerdings schon vorweg geplant von innen neu zu dämmen, da leider Mader und Mäuse es sich über Jahre in der Dämmung bequem gemacht haben. Sprich: Rigipsplatten und Dämmwolle kommen so oder so raus und müssen ersetzt werden.


    Gibt es eine gute und zugleich kostengünstige Möglichkeit das Dach von innen neu gegen Wasser bzw. Flugschnee zu schützen? Zumindestens für die nächsten ~15 Jahre?

    Über eure Meinungen und Erfahrungen wäre ich sehr Dankbar.

    Viele Grüße...
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  2. Abdichtfolie "Delta Folie" erneuern/reparieren?

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  3. #2

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    Mir ist keine bekannt...
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  4. #3

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    Wenn man es richtig machen will wird nix weiter übrig bleiben als "einmal neu bitte"

    Lg
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  5. #4

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    Ich denke mal es handelt sich um die SPF-E von Delta, richtig?

    Um ein Umdecken werden sie aber nicht drum rumkommen. So teuer ist das nun auch wieder nicht. Auch wenn die Pfannen noch 10 oder 20 Jahre durchhalten. Sie versuchen hier zwei Bauarten miteinander zu mischen. Ein altes Dach kann und wird den Anforderungen die heute Bauphysikalisch gestellt werden in den meisten Fällen nicht gerecht werden.

    Sie verschieben/ verzögern das ganze nur, wenn sie jetzt 15 oder 20 Jahre abwarten. Klar spart man sich erstmal Kosten. Wissen Sie überhaupt was das Umdecken kosten würde? Wenn sie sich denn fachlich und planerisch in der Lage halten eine Sanierung durchzuführen. Was sie vorhaben ist Flick, Flick ist per se fürn Arsch. Holen Sie sich lieber erstmal Angebote ein für eine Neueindeckung.

    Auch wenn ihre Pfannen 20 Jahre noch überleben, tuen es die Anschlusspunkte auch? Oder die Dachentwässerung? Ich führe, leider, tagtäglich eine Menge von "Notreperaturen" aus, die gelinde gesagt alle fürn Arsch sind. Es verzögert das Symptom nur etwas beseitigt aber nicht die Ursache... In meinen Augen rausgeworfenes Geld, egal wie rum man die Medaille dreht.

    Wenn das Geld nicht da ist, was ja kein Beinbruch ist, sollte man aber eben auch nicht anfangen ein Konzept zu verändern. Das tut man zwangsläufig, wenn man da jetzt mehr oder zum ersten Mal Dämmung reinstopft. Dann lieber die höheren Energiekosten in Kauf nehmen, aber auf der sicheren Seite seien.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Die Aussagen bestätigen schonmal mein schlechtes Gefühl.

    @Kalle
    Um welche Folie es sich genau handelt weiß ich nicht. Es ist eine weiße Folie mit Gewebeanteilen, bisher hatte ich noch kein Stück in der Hand auf dem der Folienname stand.

    Die Dachfläche neu zu bedecken kostet rund 60.000-70.00 Euro, die "Flick"-Sanierung mit neuer Dachentwässerung und neuer Dämmung beträgt etwa 15.000 Euro. Dies reißt natürlich schon ein unerwartet großes Defizit in unsere Planung, zumal man bei einem alten Haus auch nicht unendlich Geld hineinstecken will - im Kern bleibt es eben 35 Jahre alt. Rund 50.000 Euro zusätzlich ist schon eine Hausnummer, bei der man sich Fragt ob es nicht auch alternativen gibt.
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  7. #6

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    Hallo,

    wenn es sich um eine alte Gitterfolie handelt, ist diese schon diffusionsdicht und Du kannst z.B. keine Vollsparrenmdämmung machen, was ja mittlerweile dem Stand der Technik entspricht. Wenn Du also die alte Unterspannbahn drauf läßt, musst du eine Luftschicht zwischen Unterdeckung und Dämmung einplanen. Heißt aber auch eine Traufbe- und eine Firstentlüftung.

    Und Luftschicht heißt nicht mal eben 2 cm.

    Gruß

    Tom
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

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    Die Aussagen bestätigen schonmal mein schlechtes Gefühl.

    @Kalle
    Um welche Folie es sich genau handelt weiß ich nicht. Es ist eine weiße Folie mit Gewebeanteilen, bisher hatte ich noch kein Stück in der Hand auf dem der Folienname stand.

    Die Dachfläche neu zu bedecken kostet rund 60.000-70.00 Euro, die "Flick"-Sanierung mit neuer Dachentwässerung und neuer Dämmung beträgt etwa 15.000 Euro. Dies reißt natürlich schon ein unerwartet großes Defizit in unsere Planung, zumal man bei einem alten Haus auch nicht unendlich Geld hineinstecken will - im Kern bleibt es eben 35 Jahre alt. Rund 50.000 Euro zusätzlich ist schon eine Hausnummer, bei der man sich Fragt ob es nicht auch alternativen gibt.

    Biste dir sicher das das SO teuer ist? Glaube ich nicht... EIn mal Pfannen runter, bis auf den Sparren sauber machen ,ein mal Pfannen wieder rauf mit FOlie und Konterlatten soll 70.000 Euro kosten und die Innendämmung nur 15.000?

    Da stimmt irgendwie was nicht, die Zahlen korrelieren überhaupt nicht miteinander...
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  10. #8

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    Die Aussagen bestätigen schonmal mein schlechtes Gefühl.

    @Kalle
    Um welche Folie es sich genau handelt weiß ich nicht. Es ist eine weiße Folie mit Gewebeanteilen, bisher hatte ich noch kein Stück in der Hand auf dem der Folienname stand.
    Dann wird es sich wahrscheinlich um Dragofol oder ähnliches handeln. Mich verwirrte nur das Delta, da dies einem konkreten Hersteller "Dörken" zu zuordnen ist.

    Die Dachfläche neu zu bedecken kostet rund 60.000-70.00 Euro, die "Flick"-Sanierung mit neuer Dachentwässerung und neuer Dämmung beträgt etwa 15.000 Euro. Dies reißt natürlich schon ein unerwartet großes Defizit in unsere Planung, zumal man bei einem alten Haus auch nicht unendlich Geld hineinstecken will - im Kern bleibt es eben 35 Jahre alt. Rund 50.000 Euro zusätzlich ist schon eine Hausnummer, bei der man sich Fragt ob es nicht auch alternativen gibt.
    Na, da schauen Sie lieber nochmal etwas genauer ins Angebot.... Von wie viel m² reden wir hier denn? Ein altes Haus bedarf nun mal Geld, wer sich darüber nicht klar ist, der sollte es nicht kaufen. Und nein, es gibt keine Alternativen. Die einzige ist, Neubauen.
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