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Wie dick muss eine Mauer sein, um nicht umzukippen?

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  1. #1

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    Wie dick muss eine Mauer sein, um nicht umzukippen?

    Mir wird eine Lagerhalle gebaut. Die Abstaende zwischen den Betonpfeilern sind 9,00 Meter, welche mit einer Lochziegelmauer ausgefuellt wurden. Die Hoehe der Lochziegelmauer ist 5,50 Meter und darauf wurde noch eine Gipskartonwand gestellt, so dass die Gesamthoehe der Wand 8,00 Meter betraegt.
    Es wurden mit den gleichen Lochzieglen 4 "Pfeiler" (ca. 22x22 cm) in die Lochziegelmauer eingebaut- zum stabilisieren. Der Ziegel (und die Wand) hat eine Breite von 10 cm.
    Nun musste ich feststellen, dass bei dem kleinsten Stoss, die gesammte Wand in Schwinngung geraet. Die Halle ist auf 4000 Meter Hoehe, und hier weht der Wind oft sehr heftig- das sind Aussenwaende!
    Kann mir jemand erklaeren, wie sich die noetige Mauerdicke errechnen laesst, und welche zusaetzlichen Einfluesse beachtet werden muessen?
    Ich bedanke mich im Vorraus fuer ihre Muehe und liebe Gruesse aus La Paz
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  2. Wie dick muss eine Mauer sein, um nicht umzukippen?

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  3. #2
    Inkognito
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    Haben Sie ein Foto davon? Gibt es eine statische Berechnung?

    Ansonsten kann man davon ausgehen, dass etwas im Argen liegt, wenn die Wand "in Schwingung gerät". Sie sollten das Gelände absperren lassen, dass niemand zu Schaden kommt wenn die Mauer einstürzt.
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  4. #3
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    Ein Foto habe ich hochgeladen, statische Berechnung- negativ.
    Mann kann auf dem Foto gut die Groessen sehen, und wie gesagt, die Wand ist nur 10 cm dick (ohne Putz).
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  5. #4

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    Zitat Zitat von lars dierks Beitrag anzeigen
    .. statische Berechnung- negativ.
    Keine Ahnung wie das in Bolivien gehandhabt wird, aber ich würde mal ganz schnell schauen, ob sich jemand findet der das rechnen kann.
    Mit den bisherigen Infos kann ein Statiker das sicherlich nicht rechnen, aber ich würde mal so Begriffe wie Knicklänge oder Windlast in den Ring werfen. Ein Feld mit 9m Breite und 5m Höhe + Aufbau, da wundere ich mich, dass das 10cm Wändchen überhaupt stehen bleibt, aber ich bin kein Statiker und deswegen kann mein Bauchgefühl auch völlig falsch sein.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von lars dierks Beitrag anzeigen
    Ein Foto habe ich hochgeladen, statische Berechnung- negativ.
    Mann kann auf dem Foto gut die Groessen sehen, und wie gesagt, die Wand ist nur 10 cm dick (ohne Putz).
    Also ein Foto ist hier nicht zu sehen, vielleicht nochmal probieren mit dem Hochladen.

    svjm
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  7. #6

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    bei 9 x 5,5 m müssten die ziegel 30 cm dick sein, ausfachung 33 - 50 qm maximalgröße. bei 11,5 cm ziegel sind 8 - 12 qm möglich. ob das in bolivien gilt?
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  8. #7
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    Name:  la foto.jpg
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    Da hab ich wohl was falsch gemacht. Ich hoffe, das dass Foto nun sichtbar ist.
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  9. #8
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    Ich braeuchte jemanden, der mir sagt, wie ich so etwas berechnen kann.
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  10. #9

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    Da empfehle ich ein Studium im Maschinenbau, als Architekt oder vielleicht als Physiker, oder eine Mischung aus allem mit dem entsprechenden Schwerpunkt. Dann klappts auch mit der Berechnung. Aber auch der ein oder andere Experte hier könnte dass vielleicht schätzen, wie Rolf das da oben schon gemacht hat. Mir wird als Laie auch ganz unwohl, wenn ich mir die Daten so räumlich vorstelle.
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  11. #10
    Inkognito
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    Zitat Zitat von lars dierks Beitrag anzeigen
    Ich braeuchte jemanden, der mir sagt, wie ich so etwas berechnen kann.
    Grundlegend ist das nicht schwierig, normalerweise geht das über zulässige Exzentrizitäten.
    Was fehlt sind die Randbedingungen, Steinfestigkeitsklasse, Mörtelgruppe, Steinformate und so weiter und so fort, da sind Sie mit einer bolivianischen Norm vermutlich besser bedient, auch weil diese möglicherweise lokale Eigenheiten berücksichtigt.

    Nur als Nebensatz, nach deutscher Norm wäre eine vierseitig gehaltene nichttragende Außenwand in 11,5 (deutsches Steinformat) mit h/l=1,0 nach Tabelle und unter ungünstigsten Annahmen maximal 8m² groß. Klar kann man da durch genaueres Rechnen noch was rausholen, aber Ihre Wand weder vierseitig gehalten noch hat sie 11,5cm. Und der Unterschied zwischen 10cm und 11,5cm ist nicht zu vernachlässigen, da die Höhe in das Flächenträgheitsmoment mit der dritten Potenz eingeht - der Unterschied ist Faktor 1,5.

    Lange Rede kurzer Sinn, suchen Sie sich vor Ort ein Ingenieurbüro das Ihnen das Dingen rechnet, das können Sie nicht selbst.
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  12. #11
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    ja, wenn ich mir ihre Erklaerung so durchlese, glaube ich auch, dass ich dies nicht kann. Denke aber, dass ich rauslese, dass diese Mauer umfallen wird.
    Ich bedanke mich fuer alle Antworten
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  13. #12

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    Zitat Zitat von lars dierks Beitrag anzeigen
    Denke aber, dass ich rauslese, dass diese Mauer umfallen wird.
    Jepp, das kann man wohl erahnen, auch ohne BauIng. Studium. Die Frage ist aber, was man jetzt dagegen unternehmen kann. Und hier kommt halt wieder der Statiker in´s Spiel, der evtl. Möglichkeiten aufzeigen kann, ohne dass alles wieder abgerissen werden muss.
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  14. #13

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    Breiter als hoch und die Mauer steht :-)
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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  17. #15

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