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Dachboden ausbauen als Lagerraum

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  1. #1

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    Dachboden ausbauen als Lagerraum

    Hallo,

    im Obergeschoss unseres Hauses Baujahr 1978 befinden sich vollausgebaute Zimmer mit Estrich und Parkett, sowie ein relativ flacher Dachboden. Dieser wurde bisher zum Lagern von kleineren Gegenständen genutzt, eigentlich hauptsächlich als Vorstufe zum Wegwerfen: Da der Boden des schrägen Dachbodens mit ekeliger Glasfaser ausgelegt ist, staubt es bei jedem Tritt, und die Sachen die abgestellt werden, sehen entsprechend aus. Das Dach wurde 2005 mit 14mm Mineralwolle gedämmt und neugedeckt. Der Dachboden an sich ist nicht beheizt, das darunter befindliche Wohnzimmer natürlich schon.

    Ich habe euch einige Bilder vom Ist-Zustand angehängt. Wir hatten in über 30 Jahren nie irgendwelche Probleme mit Schimmel oder Wasser. Nun würden wir den Dachboden gerne aufwerten, dh. einen vernünftigen Boden einziehen (aufgrund der Schräglage kann er nie als Zimmer genutzt werden). Für die 10 Stunden im Jahr, in denen man sich maximal im Dachboden aufhält, ist ein schönes Finish des Bodens (Parkett, Laminat) ebenso uniwchtig wie Trittschallschutz.

    Die Fläche ist ziemlich groß – so 10 x 3 Meter sind es schon.

    Vielen Dank für eure Antworten!!

    Grüße
    superuser
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  2. Dachboden ausbauen als Lagerraum

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  3. #2
    Themenstarter

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    ... und noch ein Bild

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  4. #3
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    Die Frage ist natürlich: Wie gehe ich am besten vor . Habe handwerklich schon viel gemacht, und würde es daher gerne selbst erledigen.
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  5. #4

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    Wurde das Dach von einer Fachfirma erledigt?

    Ansonsten Rauspund benutzen und aufnageln.
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  6. #5

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    Hallo,

    ich würds so machen:

    1. Erstmal klar Schiff machen (allen Schunder oben raus, so dass Mann arbeiten kann)
    2. alte Glaswolle aus der Kehlbalkendecke entfernen und in blaue Müllsäcke stopfen
    3. Alles absaugen
    4. Dämmung zwischen den Sparren vervollständigen sofern möglich (wobei 14 cm ist schon sehr knapp)
    5. Luftdichte Ebene kontrollieren und bis zum First hochführen (sog. Firstdämmung)
    5. Anschlüsse kontrollieren (gerade am DFF siehts ja gruselig aus)
    .
    .
    .
    .10. Vernünpftige Unterkonstruktion machen und mit GKP verkleiden

    Der

    Tom
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Wurde das Dach von einer Fachfirma erledigt?
    Wenn man die so bezeichnen darf (Bier um 9, Pinkeln in den Garten, ...).

    4. Dämmung zwischen den Sparren vervollständigen sofern möglich (wobei 14 cm ist schon sehr knapp)
    Wie meinst du das? Dämmung ist vollständig angberacht und Folie darüber (zumindest überall außer an dem Fenster). Was ist das eigentlich für eine Folie? Sag mir nicht, dass das die Dampfsperre ist, die die Pfuscher da so offen gelassen haben?

    Wie kann ich die Luftdichte Ebene kontrollieren und hochführen? Ich wüßte nicht, dass es wie hier eine luftdichte Ebene von unten hätten.
    DFF = Dachflächenfenster? Was genau ist hier gruselig? Rahmen sollte wohl schön in die Folie eingelassen sein anstatt diesem Pfusch?
    GKP = Gipskartonplatten? Dann solche als Estrichelemente mit Nut und Feder? Sind die ausreichend stabil bei 60cm Kehlbalkenabstand und welche könntest du empfehlen?

    Grüße
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  8. #7

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    Zitat Zitat von superuser Beitrag anzeigen
    Wenn man die so bezeichnen darf (Bier um 9, Pinkeln in den Garten, ...).
    So siehts auch aus... Ganz ehrlich? Sie haben aktuell ganz andere Probleme die, meiner Meinung, erhöten Handlungsbedarf bedingen. Bitte suchen Sie sich, auch wenn es Geld kostet, einen Sachverstand, der sich vor Ort ihre "Situation" ansieht.

    e meinst du das? Dämmung ist vollständig angberacht und Folie darüber (zumindest überall außer an dem Fenster). Was ist das eigentlich für eine Folie?Sag mir nicht, dass das die Dampfsperre ist, die die Pfuscher da so offen gelassen haben?
    Ja es ist die Dampfsperre. Mit 14 cm meinte er sicherlich den Dämmquerschnitt. Nun weiß ich nicht welche Anforderungen die EneV zur Zeiten der Sanierung gestellt hat. Daher möchte ich mich hier nicht aus dem Fenster legen. Über die Folie lässt sich auch treffend streiten, aber das sind ja nun gegebene Umstände.

    Wie kann ich die Luftdichte Ebene kontrollieren und hochführen? Ich wüßte nicht, dass es wie hier eine luftdichte Ebene von unten hätten.
    Es wird sicherlich keine geben, von wann ist das Objekt? Es sollte aber der Anschluss an die Bauteile der vorhandenen Dampfsperre geprüft werden. Hierzu wie gesagt Sachverstand hinzubeziehen. Mir scheint als wäre hier sehr sehr schlampig gearbeitet. Mag mich aber auch irren. Das DFF lässt den Schluss aber schon zu.

    DFF = Dachflächenfenster? Was genau ist hier gruselig? Rahmen sollte wohl schön in die Folie eingelassen sein anstatt diesem Pfusch?
    Das DFF ist entsprechend in die Luftdichtigkeitsebene einzuplanen und anzuschliesen. Entweder mit eine, Folienkragen vom Hersteller (vermutlich bei ihnen nicht möglich) oder durch handwerkliches Geschick. Ebenso, ist das Fenster ans Unterdach anzuschließen, was augenscheinlich auch nicht passiert ist.

    GKP = Gipskartonplatten? Dann solche als Estrichelemente mit Nut und Feder? Sind die ausreichend stabil bei 60cm Kehlbalkenabstand und welche könntest du empfehlen?

    Grüße
    Gipskarton ist für die Dachschrägen gemeint. Sie sollten hier zusehen, die Dampfsperre mechanisch zu befestigen. Lattenkonstruktion. Sollte Gipskarton angebaut werden empfehle ich jedoch eine Alukonstruktion.

    Fertig-Estrichplatten als Fußbodenaufbau ist ungeeignet in ihrem Falle. Beachten sie die Verkehrslasten ihrer Kehlbalkenkonstruktion. Wie gesagt Rauspund ist die beste Alternative. Leicht zu verarbeiten und zu handeln.
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  9. #8
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    > Sie haben aktuell ganz andere Probleme die, meiner Meinung, erhöten Handlungsbedarf bedingen.

    Könnten Sie die Probleme nennen, die Ihnen nur anhand der Bilder auffallen? Mit ein wenig Hintergrundwissen kann ich besser begründen, warum ich einen Fachmann darübersehen lasse, als nur weil "jemand im Forum" das geschrieben hat. Danke . Gerne werde ich mir dann entsprechenden Sachverstand ins Haus holen. Eine Rechtsschutzversicherung besteht zumindest, sollte es soweit kommen.
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  10. #9

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    das war nur der Einleitungssatz, drunter stehen einige Punkte, die sofort auffallen. Andere fallen dann noch vor Ort auf...
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  11. #10
    Gast943916
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    Die Dampfsperre (blau - weiße Folie) ist zwar da, aber nicht mal Ansatzweise luftdicht verklebt. Allerdings hat 1978 niemand darauf geachtet, meist wurde überhaupt keine DS / DB eingebaut und wenn dann überlappend und nicht verklebt. Außerdem gab es damals m.W. die blau weiße noch nicht.
    Ich schliesse daraus, dass die DS nachträglich angebracht wurde und vielleicht fachmännisch verrechnet aber nicht verlegt,
    Ein luftdichter Anschluß an die bestehende Dachluke, das ist kein DFF, wäre m.E. noch kritischer als es so ist, weil da keine Dämmung eingebracht werden kann und somit erst recht Kondensat entsteht. Auch die Dämmung ist sehr Mangelhaft eingebaut.
    Mir stellt sich die Frage, ob es überhaupt Sinn macht die DS im Spitzboden luftdicht zu verkleben, da hier niemand das Gesamtkunstwerk,
    vor allem das darunter, kennt
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  12. #11

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    Ganz ehrlich, es ging doch ursprünglich um den FUSSBODEN, nciht um das Dach... Wenn das DAch bisher keine Probleme macht, würde ich das so lassen, bis es vielleicht mal im Rahmen einer energetischen Aufwertung nachgedämmt und abgedichtet werde sollte. Ist der Dahboden-Fussboden gegen das darunter liegende Haus gedämmt? Gibt es hier eine luftdichte Ebene? Ist der Dachboden beheizt oder ist der normalerweise kalt? Gibt das zum Haus hin eine dicht schliessende Einschubtreppe oder ist da eine offene Treppe?
    Viel zu viele Fragen um einfach mal eben irgendwo ein bisschen mit Dampfsperrfolie rumzufuschen.

    Für den Fussboden empfielt sich Rauspund, der ist feuchtigkeitsdurchlässig, leicht zu velegen, preiswert und optisch eigentlich ganz ok. Erstmal lose verlegen und im Winter mal gucken, ob sich nicht trotzdem Feuchtigkeit drunter samelt.
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  13. #12
    Avatar von saarplaner
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    Ganz ehrlich, wenn man solche Bilder präsentiert bekommt und das Gesehene nicht hinsichtlich der vorgefundenen Unzulänglichkeiten kommentiert, wäre doch was verkehrt im Bauexpertenforum, oder?

    Hier werden Parameter verändert => ist die jetztige Situation zu bewerten. Und das wurde gemacht.
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  14. #13
    Themenstarter

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    Hallo,

    ich finde es gut, dass hier auf die mangelhafte Arbeit der Firma beim Dachausbau hingewiesen wurde.
    Wie im ersten Posting geschrieben, Dachsanierung 2005.

    > Ist der Dahboden-Fussboden gegen das darunter liegende Haus gedämmt?

    Ja, ich sehe hier Glaswolle, darunter Spanplatten und wie auf einem Bild zu erkennen, Styropor.

    > Gibt es hier eine luftdichte Ebene?

    Vermutlich nicht ...

    > Ist der Dachboden beheizt oder ist der normalerweise kalt?

    Kalt.

    > Gibt das zum Haus hin eine dicht schliessende Einschubtreppe oder ist da eine offene Treppe?

    Isolierte Tür.

    SuperUser
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Gast943916
    Gast
    naja, was auch immer "Dachsanierung" heißen mag, neu eingedeckt, aber nicht zwingend neu gedämmt.....

    eine luftdichte Ebene wird es bei dem Bj. vermutlich nicht geben, daher würde ich die Folie befestigen so gut es geht, Rauhspund verlegen und gut iss, oder aber alles raus und neu........
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  17. #15
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Gipser Beitrag anzeigen
    eine luftdichte Ebene wird es bei dem Bj. vermutlich nicht geben, daher würde ich die Folie befestigen so gut es geht, Rauhspund verlegen und gut iss, oder aber alles raus und neu........
    So werde ich es wahrscheinlich machen. Mit alles raus und neu meinst du die alte Glasfaser rausmachen, vernünftige Unterkonstruktion zimmern, mit neuer Miwo eindämmen und dann Rauhspund drauf.

    Gibts irgendwo gute Verlegeanleitungen für Rauhspund?
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