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Verdichten bei Basaltpflaster, Anforderungen an die Rüttelplatte

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  1. #1

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    Verdichten bei Basaltpflaster, Anforderungen an die Rüttelplatte

    Ich will die Verlegung von Basaltpflaster vorbereiten. Der Unterbau soll mit 30 cm 0/32 Kies erfolgen, der mit einer Rüttelplatte verdichtet werden soll. Welche Anforderungen sind an die Rüttelplatte zu stellen? Oft wird die Masse in kg angegeben, wichtiger sind aber möglicherweise die Zentrifugalkräfte in kN (Kilonewton), die die Platte erzeugen können muss. Weiß da jemand genauer Bescheid und kann mir da Zahlen nennen? Wenn die Platte leichter ist bzw. geringere Zentrifugalkräfte erzeugt, kommt man dann zum gleichen Ergebnis wie mit einer schweren Platte, wenn man die 30cm Kies in mehreren Schichten verdichtet? Die Pflastersteine haben die Größe 8/9 und über die Fläche sollen regelmäßig PKWs und manchmal auch ein LKW (Heizöl) fahren.
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  2. Verdichten bei Basaltpflaster, Anforderungen an die Rüttelplatte

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  3. #2
    Avatar von alex2008
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    hatten wir die Frage nicht schon mal?

    und ne Antwort gabs damals auch:
    http://www.bauexpertenforum.de/showt...l=1#post840719

    meine Empfehlung

    Platte mit ca. 200-300kg Gewicht
    reversierbar (vorwärts- rückwärtsfahrend)
    stufenlose Geschwindigkeitseinstellung
    breite ca. 45-55cm ohne Verbreiterung, Verbreiterung dazu wäre nicht schlecht
    ein radsatz könnte auch nützlich sein.

    Wenn man sich dann bei Trag und Frostschutzschicht mit Kies begnügt oder Schotter bzw. RC mit max 0/32 nimmt kann man mit so einem Gerät auch diese Schichten wirklich ausreichend genug verdichten.
    Die Verdichtungsleistung ist ein Zusammenspiel maschinenseitig aus Zentrifugalkraft, Fahrgeschwindigkeit, Anzahl der Wellen, Frequenz, Amplitudenhöhe, Fläche der Platte, und von Bodenkennwerten wie Sieblinie, Kornform, Wassergehalt, Höhe der Schüttlage

    die o.g. Empfehlung ist eine recht universel verwendbare Größenklasse.
    Mit einem mehrschichtigen Einbau von Frost- und Tragschichten erzielt man i.d.R. bessere Ergebnisse hinsichtlich Ebenheit und die ausreichende Verdichtung ist besser gewährleistet.
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  4. #3
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von alex2008 Beitrag anzeigen
    hatten wir die Frage nicht schon mal?
    macht nix , man kann ja so lange fragen , bis einer die passende antwort hinschreibt ..
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  5. #4
    Avatar von alex2008
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  6. #5
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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    macht nix , man kann ja so lange fragen , bis einer die passende antwort hinschreibt ..
    Tut mir leid, wenn ich mit meinen Fragen nerve. Ich suche nicht die mir passende Antwort, sondern eine Antwort, die mich weiterbringt. Z.B. suche ich nach einer Angabe zur erforderlichen Zentrifugalkraft, weil die Hersteller danach ihre Rüttelplatten einteilen. Diese Angabe fehlt mir bisher. Auch ist mir nach wie vor unklar, ob ich auch mit einer kleinen Platte arbeiten kann, wenn ich in mehreren dünnen Schichten verdichte. Also, nicht ärgern über meine Fragen, sie sind nicht böse gemeint :-)
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  7. #6
    Avatar von alex2008
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    natürlich kann man wie ich schon erwähnte in mehreren dünnen Schichten arbeiten. Mindestschichtdicke sollte aber ca. 3-5 des Größtkornes sein, was zur Folge hat dass je nach Korngemisch leichte Platten rausfallen da sie nicht genügend Mumms haben.

    Die Zentrifugalkraft ist eine etwas trügerische Größenangabe, da damit nur die Größe aber nicht die Richtung der Kraft angegeben wird. Die Fahrbewegung resultiert aber aus der Umlenkung der Kraft, diese wird nach vorne gerichtet, je schneller die Platte fährt um so mehr wird die Kraft nach vorne und nicht nach unten gerichtet. Dieser Kraftanteil fehlt dann bei de Verdichtung. Hier haben Platten mit mehreren Erregern (Wellen) vorteile.

    Bei der von mir schon empfohlenen wird man Platten mit einer Zentrifugalkraft von ca. 25-30kN finden. Günstiger fürs Pflaster abrütteln sind dann die Platten mit höherer Frequenz.
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