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  1. #1

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    Frischwasserstation oder direkt zapfen?

    Mahlzeit,

    ich war bei einer Hausbesichtigung, da habe ich zum ersten mal eine lt. Bauherr Frischwasserstation gesehen.
    Das Warmwasser wird durch einen Wärmetauscher erzeugt, somit ist das WW nicht direkt das Wasser aus dem Pufferspeicher.
    Der war 1000L groß und wird nicht speziell wg. z.B. Legionellen höher erhitzt als notwendig. (35C unten ca. 55C oben)

    Ab welcher Puffergröße ist das denn sinnvoll, die WW-Bereitung indirekt auszuführen?
    Gibt es dazu Richtwerte? Letztendlich bedeutet ja Wärmetauscher auch Übertragungsverluste.

    Letztendlich wird ja nur etwas Energie eingespart in dem Fall aus Pellets, das Ding mal alle Woche oder zwei Wochen auf 60 Grad zu erwärmen.
    Hat eine indirekte WW-Erzeugung für Euch noch einen anderen Vorteil?

    Gruß
    Benjamin
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  2. Frischwasserstation oder direkt zapfen?

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  3. #2

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    Den Vorteilen stehen aber auch Nachteile gegenüber. So ist darauf zu achten, ob die Friwa bei den genannten Temperaturen überhaupt ausreichend WW für die vorhandenen Zapfstellen liefern kann. Das wird gerne mal unterschätzt. Die Lösung sieht dann meist so aus, dass das Wasser im Puffer doch auf höhere Temperaturen aufgeheizt wird, damit die FriWa ausreichend WW liefert. Man sollte auch im Hinterkopf behalten, dass die Variante mit FriWa wartungsintensiver ist.

    Ab welcher Puffergröße ist das denn sinnvoll, die WW-Bereitung indirekt auszuführen?
    Das kann man so pauschal nicht sagen, denn das hängt vom WW Bedarf ab. In einem EFH sieht das anders aus als bei einem MFH. Bei einer typ. 4 köpfigen Familie in einem EFH hätte ich mit einem WW-Speicher um die 200-300 Liter noch keine Bauchschmerzen. Da würde ich nicht einmal im Traum an eine Friwa denken. Auch mit 400 Liter und entsprechendem WW-Bedarf hätte ich kein Problem.

    Die Variante Friwa oder Kombispeicher oder 2 getrennte Speicher kommt dann in´s Spiel, wenn Wärmeerzeuger vorhanden sind die einen Puffer benötigen. Holzkessel oder Pellets wäre hier ein typisches Beispiel, wobei moderne Pelletkessel auch ohne Puffer betrieben werden könnten, aber die Hersteller gehen da lieber auf Nummer sicher. Solche Konzepte werden auch dann interessant, wenn größere Solarflächen geplant werden.

    Legionellen sind im EFH Bereich bei fachgerechter Auslegung und Betriebsweise kein Thema.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Ralf,

    danke für die Infos.
    Ich denke es wird eine GT ohne oder mit Solar oder eine WP mit Bohrung/GW werden. Welche Puffergröße dann für die GT mit Solar sinnvoll ist oder bei der WP um gute Laufzeiten zu bekommen weis ich noch nicht.
    Im Fall GT ohne alles wird das eh kein Thema sein. Es geht hier ja um ein EFH für drei Personen.

    Danke und Gruß

    Benjamin
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  5. #4

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    Zitat Zitat von moser7 Beitrag anzeigen
    Welche Puffergröße dann für die GT mit Solar sinnvoll ist oder bei der WP um gute Laufzeiten zu bekommen weis ich noch nicht.
    Kann man bisher auch noch nicht sagen. Da muss erst ein Konzept erstellt werden (ja ich weiß, das klingt blöd, ist aber so). Je nachdem ob Solar benötigt wird, ergibt sich dann ein größerer oder kleinerer Puffer. Bei einer WP (GW) kann man normalerweise auf einen Puffer verzichten. Das muss aber geplant werden, Heizlast, Quelle, Laufzeiten etc. denn wenn man da nicht aufpasst, kriegt man ein extremes Laufverhalten (kurze Takte etc.), und das mag die WP gar nicht.

    Gruß
    Ralf
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