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  1. #1

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    Spalten im Mauerwerk schließen

    Guten morgen,

    ich hab mir neulich mal den Rohbau von Bekannten angesehen. Verwendet wurden Hochlochziegel. Hier hat man immer wieder Mörtelstreifen im Mauerwerk gesehn (senkrecht), so plus minus 2-3 cm. Ich denke beim Mauern lassen sich solche Spalten nicht vermeiden, aber wie werden die normal verschlossen? Werden hier wenn man es sauber macht 2cm Streifen Ziegel eingesetzt oder gibt es hier sowas wie Spachtelmasse zum zuschmieren die dann auch halbwegs dem U-Wert des Ziegels entsprechen?

    Grüße
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  2. Spalten im Mauerwerk schließen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Wie du schon gemerkt hast, lassen sich solche Spalten nicht vermeiden. Bis ca. 3cm kein Problem, die Spalten werden einfach mit Wärmedämmmörtel ausgefugt. Gibts von verschiedenen Herstellern.
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  4. #3

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    Kleine Spalte können sogar unverfüllt belassen werden.
    Die Luftdichtigkeit wird durch den Putz hergestellt.
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  5. #4

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    Hallo,

    ich denke diese spalten sind dämmtechnisch unkritisch,
    wenn es für mich persönlich selber ist würde ich sehen das diese spalten auf jedenfall vermörtelt werden,
    auch wenn es dämmtechnisch keinen unterschied macht bzw blanker mörtel soger schlechter ist.

    stell dir vor der raum ist vertig eingerichtet und du (eher deine Frau) willst einen schrank, regal ect an die wand dübeln,
    wo genau das ding hängt giebt ohnehin deine Frau vor-
    dann holst du stolz wie oscar und brav wie es sich gehört deine bohrmaschine und setzt mit dem 8er bohrer an um einen dübel zu setzen (soll ja schließlich halten). wenn du jetzt den 3 cm spalt triffst (mehr glück als ein 6er im lotto, aber wenn ein spalt in der wand ist trifft man bestimmt)
    hast du die kacke am dampfen- dann kannst in den baumarkt fahren und diese sündteuren 2 komponentendübelmasse für die kartuschenpresse holen und den hohlraum ausspritzen..... und wenns dummläuft musste nachputzen weil da der putz durchs bohren und den hohlraum abplatzt.....

    nur mein gedanke...
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  6. #5

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    Ihr sollt nicht denken. Wissen ist gefragt. Das Wissen zieht man sich aus der DIN 1053-1 9.2.2:

    ... Bei Stoßfugenbreiten >5 mm müssen die Fugen beim Mauern beidseitig an der Wandoberfläche mit Mörtel verschlossen werden. ...
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  7. #6

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    Hallo taipan,

    in der Praxis heit das dann das der Stift mit der kelle auf alle löcher den groben Dämmmörtel schmeist und mit der kelle wieder abzieht/ krazt, eindringtiefe? 0,5-1cm??

    aber im grunde hast du recht- di DIN regelt
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  8. #7

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    Das heisst's wohl in der Praxis. Wenn der Stift allerdings schon mal ne Kelle in der Hand hatte, dann ist die Mörtelfuge aber >2cm, da dann dort die 1.Welle der Verzahnung kommt und die Matsche, mit Schmackes in die Fuge geworfen, bis hinter rutscht.

    Allein Aussagen:

    Fuge (egal welcher Breite/bis 3cm Breite ....) macht nix.

    Sind Flasch!
    Aus verschiedensten Gründen.
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  9. #8
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    Ok, danke für die Info!
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9

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    Hallo!
    In unserem Rohbau sind, seit dem das Dach drauf ist, auch horizontale und vertikale Spalten zwischen den Ytong-Steinen zu erkennen. Lt. Baufirma sollen diese mit PU-Schaum gefüllt werden. Was haltet ihr davon?
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  12. #10

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    PU-Schaum = NoGo
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