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Poroton T9 Dicke Außenwand 36,5cm oder 42,5cm

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  1. #1

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    Poroton T9 Dicke Außenwand 36,5cm oder 42,5cm

    Hallo,
    ich möchte ein freistehendes Einfamilienhaus mit 2 Vollgeschossen und ca. 185 m2 Wohnfläche bauen. Für die Außenwände soll Poroton T9 verwendet werden. Es stellt sich nun die Frage nach der Dicke, also 36,5cm oder 42,5cm. Hat der dickeres Stein irgendwelche deutlichen Vorteile? Ursprünglich hatte ich bzgl. Wärmedämmung, Schallschutz und sommerlicher Hitzeschutz Vorteile erwartet, die jedoch anscheinend nur marginal sind. Hier die Daten, soweit ich diese zusammen tragen konnte:

    U-Wert:
    0,20 zu 0,23 W/m2K
    In einem anderen Thread habe ich gelesen, dass das ca. 1kWh/a bringen würde. Hochgerechnet auf 40 Jahre wären das dann ca. 2000 €.

    Schallschutz:
    47 zu 46 dB

    Sommerlicher Hitzeschutz:
    Phasenverschiebung 25,7 zu 23,7 h

    Tauwasser in der Tauperiode:
    234 g/m2 (0,8%) zu 288 g/m2 (1,1%)

    Diese Unterschiede sind doch eher gering und rechtfertigen den Aufpreis von 7000 € (für ca. 300 m2 Wandfläche, die der Bauunternehmer haben will, eher nicht.

    Wie seht ihr das? Gibts noch weitere Vorteile, v. a. hinsichtlich Standfestigkeit, Dauerhaltbarkeit oder höhere Toleranz beim Schlitze fräsen, Ausführung der Tür- und Fensterlaibungen oder ähnliches?

    Warum bietet Wienerberger keine Anfangsziegel für 42,5cm an und welche Auswirkung hat das auf den Bau?

    Danke schon mal für eure Antworten.
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  2. Poroton T9 Dicke Außenwand 36,5cm oder 42,5cm

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Planst du irgendein kfw zu erreichen?

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  4. #3

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    sehe ich genauso wie Du. Wenn Dämmung der Hauptgrund ist, dann würde ich eher zu 36,5 T7 oder W07 mit U=0,18 gehen, wobei sich auch da die Aufpreise nicht in den nächsten 40a rechnen werden. Aber das Haus steht evtl. länger und gaaaanz vielleicht rechnet es sich doch irgendwann mal, je nachdem wie schnell man unsere Energiepreise steigen lässt ;-)
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  5. #4

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    Zitat Zitat von bausbanderu Beitrag anzeigen
    Es stellt sich nun die Frage nach der Dicke, also 36,5cm oder 42,5cm.
    Gehe ich Recht in der Annahme, dass das Haus nur die EnEV erfüllen soll?

    Zitat Zitat von bausbanderu Beitrag anzeigen
    U-Wert:
    0,20 zu 0,23 W/m2K
    In einem anderen Thread habe ich gelesen, dass das ca. 1kWh/a bringen würde. Hochgerechnet auf 40 Jahre wären das dann ca. 2000 €.
    Keine Ahnung wo Du das gelesen hast, aber da handelt es sich sicherlich um ein Missverständnis. Das jährliche Einsparpotenzial wird bei etwa 3kWh PRO m2 Fassadenfläche liegen. Unterstellen wir grob die von Dir genannte Fassadenfläche mit um die 300m2, dann wären das etwa 900kWh jährlich. Jetzt darfst Du spekulieren wie die Energiepreise in 40 Jahren steigen werden.
    Ein Blick in die Vergangenheit wäre schon mal ein Ansatzpunkt, aber letztendlich bleibt das alles Spekulation. Würde man nur die letzten 40 Jahre heranziehen, dann hätten wir in 40 Jahren wohl einen Energiepreis von 70Ct./kWh, das ist schwer vorstellbar. Andererseits konnte sich vor 40 Jahren auch niemand vorstellen, dass Heizöl mal umgerechnet fast 2,- DM/Liter kostet.

    Was mich aber wundert ist der Aufpreis von 7.000,- € für die 300m2. Keine Ahnung ob es den T9 überhaupt in 42,5 gibt, oder ob hier vielleicht mit einem anderen Ziegel (T8?) gerechnet wurde.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Naja man braucht größere Bodenplatte, wenn die Wohnfäche die gleiche bleiben soll. Also braucht man auch großere Frostschürze, Erdaushub usw. Man sollte das alles nicht unterschätzen.

    Nicht ohne Grund nimmt man auch Styropor als Dämmung und nicht Stein. Der Aupreis wäre dann vielleicht bei 1200-1500 euro.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    Naja man braucht größere Bodenplatte, wenn die Wohnfäche die gleiche bleiben soll. Also braucht man auch großere Frostschürze, Erdaushub usw. Man sollte das alles nicht unterschätzen.
    Theoretisch richtig, aber bei einer Bodenplatte die 6cm ! in jede Richtung größer werden muss, sollten sich die Mehrkosten im Rahmen halten.
    Das fällt ja fast schon unter Toleranzen.

    Nicht ohne Grund nimmt man auch Styropor als Dämmung und nicht Stein. Der Aupreis wäre dann vielleicht bei 1200-1500 euro
    Sehe ich auch so. Aber EPS ist böse, deswegen darf ich nicht zu oft pro EPS schreiben.
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  8. #7

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    ja, den ungefüllten Planziegel T9 gibt es in 36,5 und 42,5 (und 30). Aber stimmt schon. Den Aufpreis von ca. 25€/m² hätte ich auch eher für gefüllt T7/8 vs. ungefüllt T9 erwartet.
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  9. #8

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    Hallo,

    ist das nicht alles irgendwo glaubensfrage, wenn du so rechnest darfst du dir eigentlich kein eigenes haus bauen...
    klar ist das man es immer irgendwie noch besser, noch dicker, noch teurer machen kann.
    die frage ist doch was brauchst und willst DU und was ist DIR wichtig??
    fühlst du dich in einem haus mit einem 36,5 cm mauerwerk t9 wohl oder muss es 42,5 cm dick sein,
    ärgerst du dich hinterher wenn du jetzt hier sparst???
    vornweg- ein haus mit einer 36,5 cm dicken T9 mauer ist alles andere als schlecht!
    und wenn es in den nächsten 15-20 jahren unerträglich wird mit den Ennergiebreisen dann muss eben die Fassade dann aufgepimpt werden wenn es nicht reichen sollte.

    ich sehs ja selbst bei uns, wir haben 2008 gebaut mit 36,5 t12 alles bestens ich bin voll zufrieden, erst haben wir gespart um zu verputzen(war eben gleich zu anfang nicht mehr drin), jetzt ist die kohle beisammen und ich überleg noch was draufzulegen und ein WDVS drauf zu machen, andererseits hab ich aktuell bei ca360 m2 Keller,EG,OG vollbeheizt etwa 1000€-1500 heizkosten im jahr...
    warum soll ich da das haus noch besser einpacken und dafür teur geld ausgeben (für das gute gefühl).......sicher nice to have.... aber brauchts das??? ich kanns dir nicht sagen...
    am besten du siehst dir die steine in natura an und entscheidest dann...
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  10. #9

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    @Pascal82 Du kannst nicht so einfach auf 36,5 t12 WDVS anbringen. Du musst dann sowas wie Steinwolle usw. nehmen, sonst bekommst du Tauwasser Probleme.

    Genau sowas bedenkt keiner der 36,5 oder 42,5 cm mit Poroton oder Yton baut. Man kann später nicht so einfach WDVS anbrigen. Auch vermeidung von Wärmebrücke ist deutlich schwieriger.
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  11. #10

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    @ jan,

    nach meinen infos (ich bin nicht vom fach aber informiere mich in verschiedenen quellen) kann man sehr wohl ein WDVS aus Styro auf Ziegelhäuser machen, man muss nur bei der dämmstoffdicke darauf achten den Taupunkt aus der wand zu bekommen, bei nem 36,5er T12 ist das laut U-wertrechner mind 12 cm bei 035 styro und 10 cm bei 032 neo.
    allerdings ist das wohl ein eher unkritischer punkt da eine wand wenn sie trocken ist keine feuchte aus dem wohnraum in die dämmung führt (wände atmen angeblich nicht) und von außen durch den putz keine feuchte in die Dämmung und die Wand kommt- so hats mir ein entfernter bekannter der beruflich täglich WDVS baut und ennergieberater ist erzählt, der selbst vor ca 8 jahren sein 36,5er t12 haus mit 8 cm styro eingapckt hat (und viele häuser seiner kunden....)
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Pascal82 Beitrag anzeigen
    wände atmen angeblich nicht
    Sie atmen ganz ganz sicher nicht!

    Aber es gibt Diffusion - und die könnte zum Problem werden
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  13. #12

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    Zitat Zitat von ultra79 Beitrag anzeigen
    Aber es gibt Diffusion - und die könnte zum Problem werden
    Und warum (biite genaue physikalische Erklärung)
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Und warum (biite genaue physikalische Erklärung)
    Warum es Diffusion gibt oder warum die zum Problem werden könnte?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Erstmal vielen Dank für eure fundierten und schnellen Antworten.

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Gehe ich Recht in der Annahme, dass das Haus nur die EnEV erfüllen soll?
    Ja, KfW-Förderungen sind egal, physikalische Vor- und Nachteile dagegen nicht.

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Das jährliche Einsparpotenzial wird bei etwa 3kWh PRO m2 Fassadenfläche liegen.
    Damit sieht die erreichbare Heizkostenersparnis schon anders aus. Abzüglich Firstfläche, Fenster und Türen bleibt eine Wandfläche von ca. 261 m^2 und somit eine Heizenergieeinsparung von 691 kWh/a. Bei 7 Cent pro kWh Gas sind das im ersten Jahr 48€. Bei konstant 5% Preissteigerung würde sich das in 40 Jahren auf 5840€ summieren. Im 40. Jahr würde man 324€ sparen, im 45. schon 414€ (insgesamt 7720€).
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  17. #15

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    aber die Finanzierungskosten bitte nicht vergessen. 7000€ mehr finanzieren...ja, da kommt auch was zusammen...
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