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  1. #1

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    Grundriss zur diskussion

    Hallo zusammen,

    lese schon lange mit und mir gefallen die Ideen die ihr immer so habt bzgl. der Grundrisse.

    die Daten:
    Grundstück 860qm, minimales Gefälle richtung Süd, Zufahrt 3,57meter unten rechts,
    Eckgrundstück, Nachbar rechts.

    1 Haus mit Anliegerwohnung und einer Doppelgarage
    kein Keller...leider, ersatzweise eine Gartenhütte im Garten.

    4 Personen im Haus
    1 Person in der Anliegerwohnung

    Haupthaus:

    So schaut es derzeit aus, wir wollen einen Einbaukamin der den Flur und das Wohnzimmer trennt, Kaminzug im HWR.

    Gäste-WC mit einer bodentiefen Dusche.

    Küche wollen wir geschlossen haben, mit einem kurzen weg zum Esszimmer, hierzu fehlt uns noch einen zufriedenstellende lösung (Schiebetür, normale Tür, offen)



    Fenster alle Bodentief bis auf das Bad im OG und das Gäste-WC unten und das Kinderzimmer oben rechts.

    Massivtreppe mit einer mini Abstellmöglichkeit darunter mit einer Tür.

    Anliegerwohnung:

    Dort wo sich das Auto befindet kommt ein Carport, entweder direkt an der Tür oder hinter dem Eingang in richtung Garten.

    ca. 70qm war ein Muss für die Anliegerwohnung.


    Süden liegt bei etwa 11 Uhr

    Gebaut wird mit einem Archtekten.
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  2. Grundriss zur diskussion

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  3. #2

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    Welche Uberlegung hat euch zu der Raumpositionierung im OG gebracht?
    Anders gefragt: Warum muss das Elternschlafzimmer Richtung Süden liegen und Gartenblick haben, während ein Kind Richtung Nachbar und Dach der Einliegerwohnung gucken muss?
    Generell finde ich das Verhältnis von Größe Kinderzimmer zu Größe Schlafzimmer + Ankleide nicht passend... Kinder verbringen deutlich mehr Zeit in ihren Zimmern, als Erwachsene (spielen, Freunde empfangen, etc.).
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  4. #3

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    die einliegerwohnung hat relativ viel verkehrsfläche. mit dem kopf unter dem fenster zu liegen - ist nicht jedermanns/fraus sache. der weg zur küche ist recht weit, weiter geht es kaum in der einliegerwohnung. das maximum ist ausgeschöpft.

    technikfläche mit hwr könnte sehr knapp ausfallen.

    treppe im eg und flur im og wird eine dunkelzone, ein fenster ist möglich und sollte genutzt werden. ankleide mit 1,60 ist deutlich zu schmal, 1,80 m und einem schrank ist das kleine muss. verschiedene Installationen - wc unterm fenster - sollten vorher genau überlegt werden.
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  5. #4

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    Größter und auffalendster Kritikpunkt wäre für mich die "Anliegerwohnung" (was immer das sein mag).

    Da ergeben sich häufig unschöne Überschneidungen zu den Interessen des Bewohners der Hauptwohnung. Der/ die Bewohner der zweiten Wohneinheit haben schon einen sehr gewöhnungsbedürftigen Zugang. Knappes Parken oder kleine Autos werden zur Pflicht. An diesem (dem Auto) heißt es sich vorbeizumogeln und schwupp die wupp steht man vor dem Schlafzimmerfenster (Folge: Rollo muß eigentlich fast immer unten sein..schade)...danach kommt die Haustür (sofern man sich als Gast weiterwagen sollte....). Wäre es dann nicht besser Funktionsräume wie HWR und WC in diese Richtung zu transferieren? Das SZ eher in den privaten Bereich (oberhalb des Stellplatzes). Daß die eine Fassadenseite ohne Fenster auskommen muß ist sicher der Tatsache geschuldet, daß hier die Terrasse der ersten Wohnung ist. Da will zu viel Nähe vermieden werden. Dennoch erscheint mir diese Lösung einfach noch nicht stimmig. Die Zweitwohnung hat gerade einmal 2 Seiten, über die sie Licht und Luft erhält. Davon ist eine Seite schon Großteils von einem Autostellplatz belegt. Wer mag da wohnen (wollen)?
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von SoL2000 Beitrag anzeigen
    Welche Uberlegung hat euch zu der Raumpositionierung im OG gebracht?
    Anders gefragt: Warum muss das Elternschlafzimmer Richtung Süden liegen und Gartenblick haben, während ein Kind Richtung Nachbar und Dach der Einliegerwohnung gucken muss?
    Generell finde ich das Verhältnis von Größe Kinderzimmer zu Größe Schlafzimmer + Ankleide nicht passend... Kinder verbringen deutlich mehr Zeit in ihren Zimmern, als Erwachsene (spielen, Freunde empfangen, etc.).
    wir wollen einen Blick in den Garten haben bzw ein Fenster richtung Ostern.

    Na ja klein bei den Kinderzimmern ist relativ, auch wenn sich das leben in den letzen Jahren verändert hat, so hatte ich ein 10,5qm Kinderzimmer und viele meiner Freunde mussten sich ein Kinderzimmer mit dem Geschwister teilen. alles haben ohne bleibende Schäden überlebt.

    die einliegerwohnung hat relativ viel verkehrsfläche. mit dem kopf unter dem fenster zu liegen - ist nicht jedermanns/fraus sache. der weg zur küche ist recht weit, weiter geht es kaum in der einliegerwohnung. das maximum ist ausgeschöpft.
    das Fenster war so gewollt, wir wollten vermeiden das die Fenster auf unseren Hof zeigen, ebenso fehlen Fenster die in Richtung unseres Garten eingebaut sind.

    technikfläche mit hwr könnte sehr knapp ausfallen.
    Lüftungsanlage wird auf dem Dach verbaut (wird ein Zeltdach?) Es ist eine Stadtvilla.
    Es wird nur 1 Heizungsanlage für das gesamte Haus geben.
    Aber du hast recht, 2qm wären eindeutig besser.

    treppe im eg und flur im og wird eine dunkelzone, ein fenster ist möglich und sollte genutzt werden.
    wird es geben.

    ankleide mit 1,60 ist deutlich zu schmal
    ja das gesamte Haus könnte ein wenig breiter sein, allerdings ist es das Maximum. Das Baufenster ist 13 Meter breit.

    verschiedene Installationen - wc unterm fenster - sollten vorher genau überlegt werden.
    ist noch kein Fix. Aber selbst im Bad haben wir noch keine so richtigen vorstellungen, da wir einen Wäscheschacht möchten der im HWR endet.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Wer mag da wohnen (wollen)?
    Du wirst lachen, aber do wie du es in etwa beschieben hast wollten wir planen, jedoch war das der Wunsch des Anliegers es so zu gestallten.

    Er wollte ein großes Wohnzimmer mit einer Küche in der Nähe, sein HWR sollte an unseren anschließen damit die Versorgungsleitungen auf kurzem Weg verlegt werden sollen. Ebenso sollte der Weg vom Schlafzimmer zum Bad recht kurz sein.

    Leider können wir das Haus nicht um 1 Meter nach links versetzen weil das Baufenster zu klein ist.
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  8. #7

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    sach doch mal was zu dieser ein-anliegerwohnung.

    mir wäre die im gegensatz zur 4-köpfigen familie,
    die im haupthaus wohnt deutlich zu groß.

    wer soll da wohnen? fremdvermietet? (ich würde so auch nicht wohnen wollen)
    die schwiegereltern?
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  9. #8
    Themenstarter

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    ja, in der Einliegerwohnung wird der Schwiegerpapa wohnen.

    Vorgaben waren:

    "Ein großes Wohnzimmer mit einer Küche in der Nähe, sein HWR sollte an unseren anschließen damit die Versorgungsleitungen auf kurzem Weg verlegt werden sollen. Ebenso sollte der Weg vom Schlafzimmer zum Bad recht kurz sein."

    Die größe war auch ein Thema, er hat jetzt ein 40qm Wohnzimmer. Als er erfahren hat das sein Wohnzimmer in früheren Planungen nur 23qm haben soll, war er damit nicht einverstanden. daher war die überlegung Wohn und Küche zu einem größen Raum zu machen so das er auf etwa über 30qm kommt womit er gut leben kann. (ausrichung nach südwesten)
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  10. #9

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    viel zu groß, die einliegerwohnung,
    für schwiegerpapa. viel zu groß.!

    auch mal über barrierefreiheit nachgedacht?
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  11. #10
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    @baumal

    was wäre denn eine perfekte Größe für einen der sich kurz vor der Rente befindet? Derzeit ist er alleine, aber die Wohnung soll evtl. auch für 2 Personen groß genug sein.
    Evtl. hast du ein paar Argumente wie man den Schwiegerpapa überzeugen kann?

    Das Problem ist, er kann sich eine 70qm oder 60qm Wohnung schwer vorstellen.
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  12. #11

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    auf wieviel m² wohnt er denn aktuell?
    wie alt ist er?
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  13. #12
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    Derzeit auf etwa 70 Qm, seine Wohnung ist eher schlecht geschnitten,
    Wohzimmer ca. 38 Qm,
    Schlafzimmer ca. 12 Qm,
    Küche ca. 10 Qm,
    Badezimmer mit Badewanne (Raum ist Dreieckig)
    Flur,
    kleiner Abstellraum.

    Da er kurz vor der Rente ist wird er wohl um die 60 sein

    Erster entwurf des Architekten waren 63 Qm, das war ihm viel zu klein. Wir haben dann seine Südwand um einen Meter nach vorn versetzt um ein größeres Wohnzimmer samt Küche zu realisieren.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von menno19 Beitrag anzeigen
    Da er kurz vor der Rente ist wird er wohl um die 60 sein

    Erster entwurf des Architekten waren 63 Qm, das war ihm viel zu klein. Wir haben dann seine Südwand um einen Meter nach vorn versetzt um ein größeres Wohnzimmer samt Küche zu realisieren.
    es mag auch menschen geben, die gehen mit 70 in rente, oder gar nicht...

    ich hätte ihm auch 60 m² aufs auge gedrückt, eher noch weniger.
    dafür mit dem schmankerl, dass die wohnung altersgerecht/barrierefrei ist.

    schwiegerpapa wird nicht ewig leben.
    was ist dann mit der wohnung, dafür mieter zu finden dürfte schwierig sein.?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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  17. #15
    Themenstarter

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    die wohung wird ja altersgerecht bzw. barierrefrei, alles auf einer ebene und mit nem rollator oder rolli alles erreichbar. ebenso wir das bad entsprechend geplannt.

    wir dachen bisher das man eine grüßere wohung besser vermieten kann, da viele rüstige rentner eher was größeres möchten, so war zumindest unser gedanke.

    ich weiß das haupthaus wirkt im verhältnis zur einliegerwohnung mikrig. :-(

    wir hätten auch gerne ein paar qm mehr, aber ein keller ist zu teuer, teilkeller ist auch keine option.

    was man noch versuchen könnte ist das baufenster richtung osten um 0,5-1 meter zu verbreitern, aber wir wissen nicht ob es von erfolg gekröhnt ist.

    was sagt die erfahrung der architekten, die über das baufenster hinaus bauen, wie stehen die chancen? oder ist es von bauamt zu bauamt unterschiedlich?
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