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Bauträgervertrag: Leistungsänderung 700% mehr als Leistungserstattung bei Heckentyp?

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  1. #1

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    Frage Bauträgervertrag: Leistungsänderung 700% mehr als Leistungserstattung bei Heckentyp?

    Hallo,

    die Baubeschreibung des Bauträgervertrages sieht eine heimische Hainbuchenhecke (125-150 cm, 2,5 Pflanzen / lfm) auf dem Grundstück vor. Bei Verzicht auf die Hecke, zahlt der BT 25 EUR / Meter.
    Für wintergrüne Liguster Atrovirens will der BT einen Aufpreis von 180 EUR/pro Meter. Also Faktor 7.

    Kann mir helfen ob und in welchem Rahmen sich das bewegt und Argumentationshilfen geben?

    Danke, Tom
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  2. Bauträgervertrag: Leistungsänderung 700% mehr als Leistungserstattung bei Heckentyp?

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  3. #2
    feelfree
    Gast
    Völlig egal ob sich das im Rahmen bewegt oder nicht, du hast die 3 Möglichkeiten. Das ist halt mal so bei Bauträgern.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Alles ist erlaubt? Es gibt keine Grenzen? Keine Richtlinien? Marktüblich?
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  5. #4

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    Was verlangt der Gärtner Deiner Wahl für die Hecke?

    Edit: Alles ist erlaubt. Dich zwingt niemand, das Angebot anzunehmen.
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  6. #5
    Themenstarter

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    mehr als 25 und weniger als 180

    Edit: Ich verstehe den geringen Erstattungspreis nicht, hier habe ich ein merkwürdiges Gefühl. (Den hohen Preis kann ich eher nachvollziehen.)
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  7. #6
    feelfree
    Gast
    Dann nimm die 25 vom GU und beauftrage den BT für weniger als 180 minus 25.

    Der BT wäre im übrigen weder verpflichtet, dir für das Weglassen der Hecke irgendetwas zu vergüten, noch dir ein Angebot über eine andere Hecke zu machen.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Schade, denn so wenig wußte ich schon vor dem Beitrag. Trotzdem danke.
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  9. #8
    feelfree
    Gast
    ???? Warum fragst Du, wenn Du die Antwort schon gewusst hast ????

    Edit: Ein merkwürdiges Gefühl brauchst Du deshalb nicht zu haben. Das ist, wie oben geschrieben, absolut normal.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Zielt diese Frage nicht weit am Thema vorbei?
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  11. #10
    feelfree
    Gast
    Sorry, Bahnhof.
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  12. #11

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    hat mal was vernünftiges gelernt
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    na mal langsam...das kann alles sein und bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Hast Du mal geschaut, was eine Hainbuchenhecke kostet? in 125-150cm gibts die ab 2,5€ das Stück. bei benötigten 3Stück/m also rd 7,5€/m. Bei Liguster kannst Du bei den schönen Solitärpflanzen im Ballen in der Größe (125-150) rund 50€/Stück ausgeben, brauchst vermutlich auch 3/m = 150€/m, jeweils zzgl. Arbeit.
    Frag doch erst mal den BT bzw. dessen GaLabauer, was das genau für eine Ligusterpflanze für den Preis ist. Entweder kleiner nehmen und machen lassen oder (und das würde ich machen) 25€/m nehmen (finde das eh großzügig) und selber kaufen und pflanzen.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Edit: Alles ist erlaubt. Dich zwingt niemand, das Angebot anzunehmen.
    So was lese ich hier immer wieder in dem Forum und ist um es hart zu formulieren "absoluter Blödsinn".

    Natürlich zahlt man bei nachträglichen Änderungen mehr als wenn die Leistung direkt entspr. vertraglich vereinbart worde wäre.

    Aber hier den Bauherren immer wieder zu suggerieren, dass sie absolut auf Gedeih und Verderb dem BT oder GU ausgeliefert seien, ist Quatsch.
    Zusätzliche/ Geänderte Leistungen sind kein rechtsfreier Raum.

    Jede ausführende Firma muss vom Bauherren (oder dessen Bevollmächtigtem) entspr. geführt werden. Und wer dann sagt "Da kann ich nichts machen. Ist ja nicht vertraglich vereinbart... Jetzt kann er verlangen was er will." ist entweder zu faul oder zu schissig um der Firma bisschen Paroli zu bieten oder unfähig seine ihm zur Verfügung stehenden Werkzeuge entspr. einzusetzen.

    Jede zusätzliche/ geänderte Leistung kann einigermaßen plausibel selber nachkalkuliert werden. Merkt man dann unterm Strich, dass das Angebot haltlos zu teuer ist, muss man halt entspr. mit der Firma umgehen. Sollte eine freundliche Besprechung dsbzgl. nicht fruchten, dann kann man seinem Vertragspartner das Leben auch schwer machen. Da hat der Bauherr genug Möglichkeiten zu wenn er will.

    Beim Bauträger zugegeben etwas schwieriger als bei einem GU/ 'normaler' ausführenden Firma...aber auch hier gibt es Möglichkeiten.


    Ansonsten gebe ich hier Zellstoff Recht. Erstmal prüfen wie es sich wirklich in etwa mit dem Preis verhält. Das war ein erstmal konstruktiver Beitrag.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von RMartin Beitrag anzeigen
    Aber hier den Bauherren immer wieder zu suggerieren, dass sie absolut auf Gedeih und Verderb dem BT oder GU ausgeliefert seien, ist Quatsch.
    Welche Möglichkeiten hat denn der AG gegenüber dem GU, wenn ihm das Angebot nicht zusagt?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von RMartin Beitrag anzeigen
    Jede ausführende Firma muss vom Bauherren (oder dessen Bevollmächtigtem) entspr. geführt werden. Und wer dann sagt "Da kann ich nichts machen. Ist ja nicht vertraglich vereinbart... Jetzt kann er verlangen was er will." ist entweder zu faul oder zu schissig um der Firma bisschen Paroli zu bieten oder unfähig seine ihm zur Verfügung stehenden Werkzeuge entspr. einzusetzen.

    Jede zusätzliche/ geänderte Leistung kann einigermaßen plausibel selber nachkalkuliert werden. Merkt man dann unterm Strich, dass das Angebot haltlos zu teuer ist, muss man halt entspr. mit der Firma umgehen. Sollte eine freundliche Besprechung dsbzgl. nicht fruchten, dann kann man seinem Vertragspartner das Leben auch schwer machen. Da hat der Bauherr genug Möglichkeiten zu wenn er will.
    Gerne würde ich von Dir erfahren, wie man genau das bei einem Bauträger juristisch zwingend durchsetzt. (Es ist ja schon beim VOB-Vertrag kaum möglich).
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  17. #15

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    Skeptiker:
    Ich ziele hierbei nicht auf feinste Juristereien einschl. langer Rechtsstreits ab. Eher das 'normale' Miteinander...

    Im Fall, dass der BT dem Bauherrn das Leben mit überzogenen Preisen schwer macht, gibt es immer Dinge, bei denen der Bauherr dem BT das Leben auch schwer machen kann.

    In jedem Vertrag gibt es Dinge, die der Bauherr für sich auslegen kann und seinerseits den BT pieksen kann. Und sei es nur der Zahlungsplan. Wie oft sind hier schwammige Formulierungen drin. XX % bei Fertigstellung Rohbau. xx% bei Fertigstellung Mauerwerk. Ja, wann ist der Rohbau fertig, wann ist das Mauerwerk fertig? Dann ist halt für mich als Bauherr das Mauerwerk erst fertig wenn auch der letzte kleine Durchbruch geschlossen ist (wenn nicht genau anders im Vertrag spezifiziert).
    Nur als Beispiel.

    Dann ein weiteres, jeden Tag vorkommendes Ereignis: Wie verhalte ich mich als Bauherr wenn der Bauträger was anderes als spezifiziert (aber für mich gleichwertig) einbauen möchte? Weil ers günstiger bekommt.... Kann ich immer sagen "Nö." "Will ich nicht." "Erfüll Du bitte den Vertrag."

    Usw.Usf. Wenn man sucht, dann findet man immer was bei einem Bauprojekt womit man als Bauherr oder in dem Fall auch als Käufer von einem BT ein Riesenfass aufmachen kann - ohne direkt vor den Kadi zu ziehen.

    Und wenn die andere Seite merkt, dass man sich nicht alles gefallen lässt, dann behandeln sie einen natürlich (meist) anders.


    (Klar. Noch mehr Möglichkeiten habe ich bei GU. Da wird hier in dem Forum aber auch häufig kommuniziert, dass nun nach Vertragsschluss entweder "friß oder stirb" gilt. Und dem ist bei fachgerechtem Leiten eines Projekts/ einer Baustelle definitiv nicht so.)
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