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  1. #1

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    Ersparnis durch wasserführenden Kaminofen

    Hallo zusammen,

    wir heizen seit ein paar Monaten mit einem 19,5 Kw wasserführenden Kaminofen ( 4,5 Kw Wohnung, 15 Kw wasserseitig ) der an unseren 30 Jahre alten Ölbrenner ( 34 KW ) über 2 x 500 L Wasserspeicher angeschlossen ist.
    Das Heizsystem umfasst 2 Wohnungen mit zusammen 200 qm Wohnfläche . Das Haus ist nicht gedämmt , besitzt aber doppelte Wände mit Luftkammer. Dach soll nächstes Jahr gedämmt werden. Wir haben eigenes Holz und verheizen ca. 5 kg in der Stunde von morgens 6 Uhr bis abends ca. 22 Uhr. Um die Leistung des Kaminofens zu testen, hat der Heizungsb. den Stecker von Ölbrenner rausgezogen. Darauf blieben die Heizungen teilweise aus und Brauchwasser kam erst nach einigem Warten lauwarm aus dem Hahn, obwohl der Speicher fast immer mindestens 70° hatte. Daraufhin installierte er eine zusätzliche Pumpe zwischen Speicher und Kessel um die Zirkulation zu erhöhen und die Warmwasserbereitung im Brenner zu unterstützen. Danach waren die Heizungen lauwarm und Warmwasser kam mit einiger Verspätung auch nur lauwarm . Der Speicher erreichte jetzt höchsten 50° und war morgens bei ca. 30°. Also hat hier eine Abnahme stattgefunden. Jetzt haben wir den Stecker vom Ölbrenner wieder reingesteckt. Er springt ständig für 5-10 min. an sobald man duscht, oder eine Heizung aufdreht, obwohl der Speicher ca. 70° hat. Wir sind technische Laien , haben aber das Gefühl nicht wirklich zu sparen. Es sieht so aus, als ob sich der Ölbrenner immer vorschaltet wenn Wärme angefordert wird. Der Speicher hat unserer Meinung nach keine Abnahme mehr, wenn der Ölbrenner eingesteckt ist. Der Heizungsb. ist schon ein paarmal dagewesen, geändert hat sich nichts, es gab auch wenig Erklärungen zum System. Um die Situation besser einschätzen zu können: Welche Ersparnis in % können wir bei dieser Konstellation erwarten ? Sind die Speicher zu groß ?( Man hat das Gefühl, daß durch den Umweg über die Speicher zu wenig von der Energie des Ofens im Brenner ankommt) Welche Wirkung müsste der 70° heiße Speicher auf unseren Ölbrenner haben ? Liegt ein Fehler im System vor ? Oder ist alles im Rahmen ? VG Sabina
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  2. Ersparnis durch wasserführenden Kaminofen

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  3. #2

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    Es ist verdächtig das der Holzofen ohne Unterstützung von Öl so "kalt" ist. Besonders wenn ihr 5 kg Holz pro Stunde (sicher pro Stunde? nicht pro Tag?) verbraucht. Da ich auch Laie bin und mit dem Gedanken spiele mir einen Holzofen zu holen, hoffe ich auf kompetentere Antworten!
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  4. #3

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    Zitat Zitat von sabina07 Beitrag anzeigen
    ca. 5 kg in der Stunde von morgens 6 Uhr bis abends ca. 22 Uhr.
    d.h. pro Tag etwa 80kg Holz? Das wäre fast ein Viertel Ster pro Tag?

    Was für Holz wird verbrannt? Bei 80kg Buche wären das selbst bei schlechtem Wirkungsgrad über 250kWh die in´s Haus gepumpt würden. Das ist eine Menge. Die Speicher könnten vielleicht 50kWh aufnehmen, dann wäre die Temperatur bereits jenseits der 70°C.

    Wie hoch war bisher der Ölverbrauch? (also ohne Holz)

    Jetzt müsste man wissen, was, wo, wie angeschlossen wurde, denn die 250kWh pro Tag können ja nicht einfach so verschwinden. Der Grund warum der Öler anläuft liegt wohl daran, dass seine Kesseltemperatur zu hoch eingestellt ist. Wenn der sich selbst auf 75°C und mehr halten muss, dann hilft es ihm nicht, wenn im Speicher 70°C vorhanden sind.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
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    Der Ölverbrauch lag früher bei ca. 6500 l im Jahr, nachdem wir seit 10 Jahren mit einem 9 Kw kaminofen unten geheizt haben, nur noch die Hälfte. Der Ölbrenner hält 60° laut Anzeige. Welche Temperatur muß dann der Speicher haben, um das zu halten ? Laut Herstellerangaben des Ofens muß er immer Volllast laufen mit 5,5 kg Holz pro Stunde.Er hat übrigens nur ein winziges Aschetablett , das wir nur alle 2 Tage leeren müssen. Das zeigt doch , dass er gut verbrennt . Wenn der Speicher 70° hat, legen wir natürlich weniger nach. der Heizungsb. will uns noch eine Temperaturanzeige für den Speicher ins Wohnzimmer bauen.Ich würde auch jedem raten,sofort sowas mit einbauen zu lassen. Man will ja nicht immer in den Keller rennen und aufs Display schauen. Das Holz ist gemischt Birke, Eiche ,Buche und 2Jahre gelagert. Der 19,5 Kw Ofen soll einen Ölverbrauch von 6500 l pro Jahr auffangen. Wieviel Ersparnis müsste normalerweise drin sein ?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von sabina07 Beitrag anzeigen
    Wieviel Ersparnis müsste normalerweise drin sein ?
    Das kann niemand vorhersagen. Theoretisch sollte es möglich sein, das komplette Haus mit Holz zu heizen. Wieviel Holz er dafür verbrennen muss, das kann man nur raten. Gehen wir von 6.500 Litern aus, dann wären das 65.000kWh, dann sind wir sicherlich schnell bei 35-40 Ster Holz p.a.

    Warum der Öler anspringt, obwohl die Speichertemperatur ausreichen müsste, das könnte auch daran liegen, dass er gar nicht mit der Speichertemperatur gefüttert wird. Sprich, er kühlt aus obwohl im Speicher ausreichend warmes Wasser vorrätig wäre. Um das zu beurteilen müsste man jetzt ein Anlagenschema haben, damit man sieht, was, wo und wie miteinander verbunden ist.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6
    Themenstarter

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    Das Anlagenschema kennt leider nur der nicht sehr gesprächige Heizungsbauer. Aber nochmal meine Frage: Wieviel Grad muss der Speicher haben, um den Ölbrenner auf 60° zu halten ?
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  8. #7

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    Hallo sabina,

    darf ich fragen was für einen ofen ihr habt, es ist nicht zufällig ein wer.stei.?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von sabina07 Beitrag anzeigen
    Das Anlagenschema kennt leider nur der nicht sehr gesprächige Heizungsbauer. Aber nochmal meine Frage: Wieviel Grad muss der Speicher haben, um den Ölbrenner auf 60° zu halten ?
    Das kann man nicht sagen, weil ja nicht bekannt ist, ob der Ölbrenner überhaupt darauf reagiert. Wenn das Speicherwasser nicht dem Kessel zugeführt wird, dann kann dieser auskühlen und einschalten, obwohl im Speicher Wasser mit 60°C vorhanden wäre. Hier ist die Anbindung des Speichers und des Kessels entscheidend.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
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    Der Ofen heißt Norma von L... E..... Speicher und Kessel sind direkt miteinander verbunden und alles ist elektronisch geregelt. Vielleicht fängt der Kessel ja auch nur die Temperaturspitzen ab. Er springt immer nur für ein paar Minuten an. Womöglich liegt die Ersparnis darin, das der Kessel nicht immer bei ganz niedrigen Temperaturen anfangen muß. Ist denn das Wasser aus dem Speicher auch das Heizungswasser, das durch den Kessel läuft ?
    Geändert von R.B. (23.11.2013 um 14:31 Uhr) Grund: Name entfernt
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  11. #10

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    Zitat Zitat von sabina07 Beitrag anzeigen
    Speicher und Kessel sind direkt miteinander verbunden und alles ist elektronisch geregelt.
    Die Frage ist doch, WIE diese miteinander verbunden sind. Wenn das Kesselwasser auskühlen kann, obwohl der Speicher auf Temperatur ist, dann wird der Ölbrenner anspringen um den Kessel auf Temperatur zu bringen. Das dauert höchstens ein paar Minuten bis er die paar Liter im Kessel wieder auf Temperatur hat, und dann schaltet er ab.
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  12. #11
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    Ja, heute war der Speicher auf 73° und der Kessel auf 60° .Als dann einer geduscht hat, ist der Brenner wieder angesprungen. Da stimmt doch was nicht. Sollten denn Speicher und Kessel die gleiche Temperatur haben ?
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  13. #12

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    Vermute mal dass dein Heizungsbauer mit solchen Kombinationen keine Erfahrung hat. Holzöfen möchten viele HB machen aber vielen fehlt einfach die Erfahrung.

    Dein Speicher hat wahrscheinlich mehrere Temperaturanzeigen, z.B. unten, mitte und oben. Die Temperatur wird normalerweise in einem Speicher geschichtet z.B. unten 40°C mitte 50°C oben 80°C. Solange der Speicher nicht bis unten Voll geladen ist kann man noch voll zuheizen.

    Wie wird dein Speicher geregelt? über den Ölbrenner oder eine andere Steuerung?

    Wenn das klar ist würde ich an deiner Stelle den Werkskundendinst der entsprechenden Steuerung holen damit jemand der richtig Ahnung hat die Steuerung in den Griff bekommt.
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  14. #13

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    hast du einen energiemengenzähler verbaut,
    das heist kannst du ablesen wieviel ennergie du in den speicher pumpst?

    wenn du natürlich sämmtliche heizkörper an hast due ennergie aus dem speicher saugen
    und du nicht genug nachlegts dann wird dir der öler natürlich zuheizen......

    das der kessel auskühlt im stillstand ist klar und das er sich auf bereitschaftstemparatur hält ist einstallungssache.

    mach mal den test und dreh deine heizkörper ab und heiz so weiter wie beschrieben, nocrmal müsste der speicher anch wenigen stunden nahe der 90° kommen, dreh dann aber abnehmer (die heizkörper) auf, sonnst schaltet die TAS ein und befördert das warme wasser in den kanal...

    ich sehs bei mir, ich heize mit meinem ofen aktuell soviel das es halt im wohnraum angenehm 22,5-23° ist dabei bring ich aktuell etwa 50 kWh in den puffer,
    das dieser dann knapp ohne gas auskommt ist gut, aber wirklich wärmer wird er dadurch nicht, wenn dan 2 badewannen heiswasser rausgenommen werden
    schaltet schonmal gas zu, gut heute nicht denn es sit mal wieder sonnig und die Solaranlage bringt auch grad ne leistung von 2,7 kW-tendenz steigend....
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Pascal82 Beitrag anzeigen
    das der kessel auskühlt im stillstand ist klar und das er sich auf bereitschaftstemparatur hält ist einstallungssache.
    .
    Da kannst Du bei einem alten Öler halt nicht viel einstellen, denn der braucht seine Mindesttemperatur. Die Kiste ist ja (siehe Eingangsbeitrag) 30 Jahre alt.
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  17. #15

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    Hi ralf,

    mit einstellungssache meine ich ja auch die ansteuerung, ist bei dem ganzen konstrukt eine übergeordnete steuerung verbaut
    die erkennt- ah speicher 80 Grad- da brauch ich nix nachheizen als Ölkessel Standby, oder gibt es keine solche steurung
    sondern der Öler hängt direkt mit nem fühler am Puffer- puffer 80 °- öler braucht nix nachheizen hält aber seine 70 oder 75° kesseltempratur damit er sofort
    startklar ist sobald der Puffer unter einen bestimmten tmp-bereich fällt.
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