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Holzlager: Grenzbebauung in Bayern, Genehmigung - Voraussetzungen?

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  1. #1

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    Holzlager: Grenzbebauung in Bayern, Genehmigung - Voraussetzungen?

    Auf der Grenze zum Nachbargrundstück soll ein Holzlager für die Lagerung von Brennholz entstehen. Die ca.-Maße: 2,50 m hoch, 1,30 m tief, 5,00 m lang. Vom Charakter her wird es aussehen wie ein zu klein geratener Carport. Gebaut werden soll direkt, ohne Abstand zum Zaun des Nachbarn an der Grundstücksgrenze. Das Lager hat ein Dach, getragen von 6 Stempen und wird hinten komplett geschlossen sein. Der Zaun des Nachbarn steht z.T. auf der Grenze, z.T. auf seinem Grundstück. Der Zaun wiederum ist mit einer Thujahecke auf dem Grundstück des Nachbarn bepflanzt.
    Das Ganze befindet sich in Bayern und die Bauverordnung der zuständigen Gemeinde gibt keine Auskünfte, ob ein Grenzabstand einzuhalten ist oder nicht. Auch kann man dort nicht entnehmen, ob eine Genehmigung erforderlich ist oder nicht. Deshalb die Frage: weiß jemand, ob es Vorschriften zum Errichten solcher Bebauungen gibt oder kann man einfach drauf los bauen, da es sich ja "nur" um ein Holzlager handelt?
    Und bevor jemand den Tipp gibt die Gemeinde anzurufen: die Auskunft war wischi waschi, so nach dem Motto: "ach Holz, das lagern doch all´, muß ja wo hi".
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  2. Holzlager: Grenzbebauung in Bayern, Genehmigung - Voraussetzungen?

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  3. #2

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    hat mal was vernünftiges gelernt
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    ohne Gewähr, gerade bei dem Thema ;-)

    aber schau mal in der BayBo unter Art.7 und Art.57.
    mMn wäre Grenzbebauung in der Art ok, da: unter 3m mittlere Höhe, weniger als 8m lang und innerhalb der maximalen Rauminhalte/Flächen soweit ich mich erinnere
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  4. #3
    ManfredH
    Gast
    Zitat Zitat von Zellstoff Beitrag anzeigen
    aber schau mal in der BayBo unter Art.7 und Art.57.
    mMn wäre Grenzbebauung in der Art ok, da: unter 3m mittlere Höhe, weniger als 8m lang und innerhalb der maximalen Rauminhalte/Flächen soweit ich mich erinnere
    Naja... so ähnlich ;-)

    Zutreffend ist BayBO Art. 6, die maximale Wandlänge beträgt 9 m, und eine Flächenbegrenzung gibt es nicht (mehr) - wobei allerdings Garagen bis 50 m² verfahrensfrei sind, darüber nicht mehr.
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  5. #4

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    Hat zwar nix mit der Frage zu tun, aber willst Du das Brennholz als Schüttgut in 1,3m Breite lagern oder als guter, alter Holzstapel?
    Holz trocknet am besten, wenn es gut durchlüftet wird (Wind), mich wundert halt, warum ihr die Rückwand machen wollt.
    Manchmal kann es auch nicht verkehrt sein, zur Grenze noch eine Schubkarrenbreite Platz zu haben, um auch von hinten ran zu kommen.

    Hängt aber alles von der Holz-Logistik ab, die unbekannt ist, von daher meine Bemerkung nicht so ernst nehmen;-)
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  6. #5

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    Seitdem ich Holz auf 25 cm schneide und nicht mehr auf 33 cm bestehe ich auf eine Rückwand! Stapeltechnisch schon viel einfacher...
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  7. #6

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    Wiegesagt, hängt von der Logistik, der Höhe des Stapels, Stapelbreite usw. ab, der Holz-Logistik halt ...
    Wenn das ordentlich gemacht ist, schaut das ja auch ganz nett anzuschauen aus. Schön finde ich auch die rund gestapelten Mieten,
    aber wer macht sowas heute schon noch ...

    Das Stapeln gegen eine (Rück)Wand ist natürlich einfacher, da gebe ich Dir Recht, mir gaben nur die 1,30 m Tiefe zu denken.
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