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  1. #1

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    Abgleich Angebot Trockenbau

    Hallo Zusammen,

    vielleicht kann mir jemand eine Einschätzung geben, wo ich ungefähr mit dem Angebot meines Trockenbauers liege: zu hoch oder OK.

    Es geht um Spachtelarbeiten im Dachgeschoss an der bereits angebrachten Beplankung (Gipskarton). Fläche sind knapp über 100qm (Decke, Dachschräge, Wände). Bitte keine Hinweise zum Vorgewerk, ist halt so, wurde im Gespräch mit Trockenbauer auch besprochen und ist soweit OK für ihn.

    Der Stuckateur möchte auf Raport abrechnen, was für mich grundsätzlich OK ist. Ich habe folgendes Angebot als Größenordnung bekommen, für die

    * Leistung Q2 Spachteln inkl. Vorbereitung (Eckschienen setzen etc.)
    - 30h Vorarbeiter €47,00 / h Netto
    - 30h Facharbeiter €46,00 /h Netto
    - Material: 450€ pauschal Netto

    * Q3 Verspachtelung: 13,50€ / qm Netto

    Wenn ich das runterrechne bin ich halt bei Netto €3190,00 für die Q2 Verspachtelung bei max. 110qm also 29€/qm Da hatte ich als Korridor mit ca. €2000 plus/minus 20% gerechnet.

    Konkrete Fragen:

    * Wie schätzt ihr die €47/h ein?

    * wie schätzt ihr den Q3 Qm-Preis auf bestehender Q2 Fläche ein?

    * mit Raport habe ich kein Problem, aber die Befürchtung, dass wenn der Kollege seine Leute für 30h einteilt, er kaum schneller fertig sein wird (alleine wegen Arbeitsorganisation seiner Leute). Wie seht Ihr das? Wie kann man das im Vorfeld besser gestalten?


    Besten Dank schonmal im Vorraus.
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  2. Abgleich Angebot Trockenbau

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  3. #2

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    bei abgleich gehe ich immer von mindestens 2 angeboten auf gleicher basis aus. bei einem angebot gibt es nichts zum abgleichen.

    die angebotenen preise können ortsüblich sein.
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  4. #3

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    Moment mal.
    Was am Ende für Q2-Spachten wirklich rauskommt, weißt Du jetzt noch nicht.

    Weil:
    Der Stuckateur möchte auf Raport abrechnen,....
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    bei abgleich gehe ich immer von mindestens 2 angeboten auf gleicher basis aus. bei einem angebot gibt es nichts zum abgleichen.
    Naja, Vergleich zu "marktüblichen" Preisen eben. Klar sind die regional unterschiedlich. Aber auch dann könnte sich ja ne Preisspanne herausbilden.

    Ich meine, wenn an meinem Sharan der Drucksensor ausfällt, dann sind die Preise werkstattbezogen unterschiedlich, aber man kann auch bei einem einzelnen Angebot sagen, wo es in etwa liegt.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von RMartin Beitrag anzeigen
    Moment mal.
    Was am Ende für Q2-Spachten wirklich rauskommt, weißt Du jetzt noch nicht.
    Ja, in der Theorie schon. Wie gesagt, wenn er aber seine Leute auf 30h einplant, dann rechne ich, dass es 30 Tage werden und dann komme ich eben auf obigen Preis.

    Ich hänge halt gerade bischen in der Luft, weil der Preis für 110qm weit über meinem Budget liegt und ich ein grobes Gefühl bekommen möchte, ob ich mich so verschätzt habe.
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  7. #6

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    Also ich hab für das verspachteln, schleifen und Arcylfugen etc. für ca. 120 qm am Ende 1.900,- EUR brutto bezahlt. Da waren Gipskarton mit dabei, aber auch Beton Filigrandecken.
    Die waren schon sehr sauber und auch glatt. Auch in Q2. Arbeiten wurden im Sommer 2013 durchgeführt. Alles bestens und sieht top aus. V.a. wenn in der Nacht auch mal Licht (Lampen) von der Seite kommt. Alles top. Kann dir aber nicht sagen, wie lange die Jungs gebraucht haben. Bin immer erst nach Feierabend gekommen.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von rokker33 Beitrag anzeigen
    Ja, in der Theorie schon. Wie gesagt, wenn er aber seine Leute auf 30h einplant, dann rechne ich, dass es 30 Tage werden und dann komme ich eben auf obigen Preis.
    Nicht nur in der Theorie.
    Wenn er am Ende 10 h -15 h je Arbeiter mehr braucht, dann ist das so. Da machst Du gar nix - ausser zahlen.
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  9. #8

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    prinzipiell versteh ich nicht, wie ein Trockenbauer seine Leistung anbieten kann ohne Spachtelarbeiten, sorry aber das zeigt mir was er kann....

    nenn doch mal ein paar Zahlen, um den Preis einschätzen zu können:
    wieviel m² Decke / Schräge?
    wieviel m² Wand?
    wieviel lfm Eckschutzschienen?

    Deine Angaben reichen so nicht aus
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  10. #9

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    Und sowas würde ich NIE als Regiearbeit vergeben wollen!
    Wäre in dem Fall auch weder nötig noch üblich, da es gut zu kalkulieren ist,
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  11. #10
    Avatar von Peeder
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    sehe ich auch so, besonders wenn man es vor Ort gesehen hat.

    Peeder
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  12. #11
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    Zitat Zitat von Gipser Beitrag anzeigen
    prinzipiell versteh ich nicht, wie ein Trockenbauer seine Leistung anbieten kann ohne Spachtelarbeiten, sorry aber das zeigt mir was er kann....

    nenn doch mal ein paar Zahlen, um den Preis einschätzen zu können:
    wieviel m² Decke / Schräge?
    wieviel m² Wand?
    wieviel lfm Eckschutzschienen?

    Deine Angaben reichen so nicht aus
    OK, mea culpa. Wir haben die GK Platten selbst gestellt, weil wir im Sommer keinen Trockenbauer gefunden haben und schnell weiterkommen wollten. Würde ich heute nicht mehr machen, ist aber leider so.

    Fläche sind ca. 30qm Decke, ca. 40qm Schräge, ca. 40qm Wand. Eckschienen ca. 23fm.

    Schwierigkeiten sind, dass Übergang Decke / Schräge leider nicht sehr sauber ist ... bis zu 10mm Spalten. Länge 2x6,3m. Und wir haben bedingt durch eine schlechte Planung unseres Hausbauers bei den Rolladenkästen (Fermacell) 2-3mm Höhendifferenz zu den umgebenden GK Platten.

    Aber die Angaben 46€ Facharbeiter und qm-Preis Q3 sollten doch auch überregional in einer Spanne plus/minus 10%-20% vergleichbar sein, oder?
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  13. #12

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    Da wundert mich, dass überhaupt ein Trockenbauer angeboten hat. Hat er das Kunststück schon gesehen? Lassen sich die Spachtelarbeiten überhaupt so einfach ausführen?
    Sonst gibt es nämlich nur 2 Optionen, er schustert irgendwas zusammen, oder aber Dein Stundenansatz wird hinten und vorne nicht ausreichen.

    Was macht er wenn bei der Montage der Platten schon Fehler gemacht wurden? Unterkonstruktion, Abstände usw. dann könnt Ihr Euch gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben sobald die ersten Fehler zutage treten.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Da wundert mich, dass überhaupt ein Trockenbauer angeboten hat. Hat er das Kunststück schon gesehen? Lassen sich die Spachtelarbeiten überhaupt so einfach ausführen?
    Sonst gibt es nämlich nur 2 Optionen, er schustert irgendwas zusammen, oder aber Dein Stundenansatz wird hinten und vorne nicht ausreichen.
    Gesehen hat er es natürlich -- und "trotzdem" angeboten. Wenn es einfach wäre würde ich es selber machen

    Scherz beiseite, ich habe ihn explizit auf den Übergang Decke / Schräge angesprochen. Er sah darin kein Problem. Bei der Fermacell Stelle schon eher. Insofern gehe ich davon aus, dass er schon Schlimmeres gesehen hat (als Du Dir jetzt vielleicht vorstellst). So schlimm ist es nun auch wieder nicht. Es ist auch keine Ein-Mann Klitsche aus ********, sondern ein alteingesessener Handwerksbetrieb.

    BTW haben wir vor 5 Jahren unser gesamtes Haus beplankt und verspachtelt und es steht noch. Der Grund warum ich vergeben möchte sind hauptsächlich die mir fehlende Zeit und das der Profi Übergange Schräge / Decke und Eckschienen deutlich besser spachtelt, als ich (den Rest natürlich auch). Bei Gewährleistung auf Risse würde ich ihn sogar entlasten. Auch das lässt sich klären.

    Aber der Stunden*ansatz* war ja auch gar nicht meine Frage ... die konkreten Fragen stehen oben. In erster Linie marktüblicher Vergleich zu Stunden*satz* und zu Q3 Verspachtelung (auf Q2 Grund!).

    P.S. ich verstehe Deine Einwände, s.o. Würde heute das Gesamtgewerk vergeben. Hatte im Sommer nicht weit genug gedacht, auch aus der Erfahrung mit dem Hausbau -- da hatte es auch geklappt.
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  16. #14

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    Zitat Zitat von rokker33 Beitrag anzeigen
    Gesehen hat er es natürlich -- und "trotzdem" angeboten.
    mal etwas provokativ: vielleicht hat er gerade "deswegen" angeboten. Und das zu einem gut (?) auskömmlichen Stundensatz.

    (...und als erste Amtshandlung lässt er alles runterreißen?...eine schöne Winterbaustelle...?)
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  17. #15

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    Ich wollte Dich nur auf die Risiken aufmerksam machen, und erklären warum er vielleicht etwas großzügiger kalkuliert.

    Über die Stundensätze selbst kann man philosophieren. Es gibt größere regionale Unterschiede, und auch einige Betriebe arbeiten zu Dumping Preisen die an sich unerklärlich sind. Leider ist oftmals auch die Ausführung entsprechend.

    Was ich damit sagen will, Du wirst Betriebe finden die zu den Stundensätzen gar nicht erst anbieten, und andere die den Preis teils heftigst unterbieten werden. Leider ist der Preis nicht zwangsläufig ein Garant für gute Arbeit, sonst wäre die Entscheidung einfach. Hast Du noch Zeit, dann findet sich sicherlich auch noch jemand der das günstiger anbieten wird. Wie gut die ihre Arbeit machen, das kann niemand sagen.

    Wenn ich mich richtig erinnere, dann gab es von den Herstellern so etwas wie Richtzeiten, und da lag eine GK Decke Montage mit Spachtelung bei um die 30 Minuten pro m2. Wenn ich jetzt mal einen Stundensatz von 50,- €/h ansetze, und Deine o.g. ca. 100m2, dann würde die komplette Decke ja nur 2.500,- € kosten. Es ist daher schwer vorstellbar, dass die von Dir geschätzten 3.200,- € nur für die Spachtelarbeiten zutreffen.

    Unterstellt man jetzt großzügige 10 Minuten/m2 für die Spachtelarbeiten, dann wären das insgesamt ca. 16h, das würde sich auch nicht mit Deiner Schätzung decken.

    Bitte die Zahlen jetzt nicht auf die Goldwaage legen, es ging mir nur darum das Volumen mal grob zu überschlagen.

    Hast Du überhaupt schon einmal den Betrieb gefragt wieviel Zeit er voraussichtlich benötigt? Die Jungs machen das doch tagtäglich, da sollte es doch möglich sein, den Aufwand zumindest grob zu schätzen.
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