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  1. #1

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    Dampfsperre Ja oder Nein

    Habe eine Frage zu folgendem Vorhaben:

    Ich möchte eine HolzbalkenDecke über die gesamte Deckenstärke dämmen (Schallschutz),

    über dieser Decke befindet sich das Kinderzimmer (eher warm gehalten)

    unterhalb befindet sich das SchlafZimmer (eher kühl gehalten)

    Frage:

    Ist es ratsam eine Dampfsperrfolie einzuziehen?

    Ich meine Temperaturtechnisch sind die Unterschiede ja nicht so gravierend? Möchte nicht, das die Holzbalken irgendwann faulen.

    Danke schonmal für euren Rat...
    Geändert von R.B. (30.11.2013 um 09:13 Uhr) Grund: Formatierung geändert
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  2. Dampfsperre Ja oder Nein

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  3. #2

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    Hallo,

    ich habe die Formatierung Deines Beitrags geändert damit der nicht so in die Breite gezogen wird. je nach Monitorauflösung sah das ziemlich ätzend aus.

    Aber zu Deiner Frage, In Deinem Fall, beide Seiten beheizt, würde ich grundsätzlich auf eine Dampfsperre o.ä. verzichten. Der geringe Temperaturunterschied ist hier nicht kriegsentscheidend. Aufgrund der Nutzung der Räume ist auch nicht damit zu rechnen, dass hier übermäßig Luftfeuchtigkeit entsteht, und ich unterstelle mal, dass die Räume auch entsprechend gelüftet werden. Somit gibt es keinen Grund warum Feuchtigkeit in den Deckenaufbau ziehen sollte. Vorher würde sich die Feuchtigkeit an anderen Stellen unangenehm bemerkbar machen (Zimmerecken, Fenster etc.)

    Schalldämmung ist wieder ein anderes Thema. Hier sollte man sich sehr gut überlegen was man macht, sonst wird das Ergebnis eher enttäuschen. Ein bisschen MiWO zwischen die Balken wird die Schalldämmung nicht wesentlich verbessern.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Man müsste erst mal klären was fülr Schall gemeint ist. Beschreibe mal.
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  5. #4
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    Danke schonmal für euer Feedback... (und die Änderung der Darstellung) *g*

    Also wie schon erwähnt ist die Decke des Schlafzimmers der Boden des Kinderzimmers, der Boden soll mit Laminat ausgelegt werden. Bodenkonstruktion aus OSB/ PressSpanPlatten.

    Ziel ist es den Schall, (Trittgräusche, Spielgeräusche, o.ä.) zum SchlafZimmer hin zu minimieren, oder gar auszuschließen...

    Zwischen Platten und TrageBalken werden SchaumstoffStreifen (1mm?) verlegt...
    Zwischen Bodenplatte und Laminat noch der übliche Trittschallbelag...

    Sollte reichen, oder?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von xsonic76x Beitrag anzeigen
    Sollte reichen, oder?
    Hängt von Deinen Anforderungen ab. Sind die Balken sichtbar ausgeführt?

    Was hält die Decke gem. Statik an Last aus?

    Ein Aufbau mit OSB Platten ist hinsichtlich Trittschalldämmung nicht so der Bringer. Hier wäre etwas mehr Masse schon hilfreich. Zudem muss geklärt werden, was mit den Zwischenräumen der Balken passiert, da kann man unter Umständen schöne Resonanz (hohl) körper produzieren. Die wirken dann ähnlich einer Gitarre wie ein "Verstärker".

    Das Ganze funktioniert natürlich nur, wenn die Statik das her gibt.

    d.h. wenn Schalldämmung eine Rolle spielt, dann kann man den Aufbau nicht nach Standard 08/15 machen.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hab mal schnell ne Skizze jezaubert...

    Also ich denk das Bild erklärt den Aufbau???
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  8. #7

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    und diese etwas stärkeren Dachlatten sind tatsächlich der tragende Bodenaufbau? 80x120, na ja, ich bin weder Statiker noch Zimmermann, aber wenn ich mir so anschaue was sich normalerweise als Geschossdecke so findet, dann kriege ich bei solchen kleinen Balken Bauchschmerzen. Je nach Spannweite haben die doch schon Probleme ihr Eigengewicht zu tragen.

    Für mich sieht das nicht danach aus, dass dieser Aufbau jemals für die Nutzung als Wohnraum gedacht war. Aber Du hast ja sicherlich die statischen Berechnungen dafür. Ansonsten würde ich erst einmal die Bremse ziehen.

    Hinsichtlich Trittschalldämmung fehlt dem Aufbau Masse. Die dünnen Dämmstreifen werden hier auch nicht viel helfen, weil aufgrund der niedrigen Frequenz des Trittschall diese "Dämmung" nahezu unwirksam ist.
    Ein massiver Aufbau ist aber bei den Balkendimensionen wohl nicht möglich (Statik?).
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  9. #8
    Avatar von saarplaner
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    Die Balken haben wirklich 8/12???

    Ist der obere Raum überhaupt von der Tragfähigkeit dazu ausgelegt worden eine Wohnnutzung zu ermöglichen?

    Statiker hinzuziehen bevor da weitergebastelt wird!

    Nicht das da nachher nur noch ein hoher Raum übrig bleibt.

    -Ralf war schneller!-
    Geändert von saarplaner (01.12.2013 um 09:31 Uhr) Grund: Ergänzung
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  10. #9

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    Ich bin auch kein Statiker aber ist nicht auch der Abstand entscheident und die Balken dicke? die haben gerade mal alle 40 cm abstand, also das sollte schon was tragen.
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  11. #10
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    Ey Leute ihr macht mir jetzt aber mal so richtig ANGST...

    War grad nochmal oben, die Balken sind 7cm breit und 14cm hoch, liegen im Abstand von ca 40cm zueinander und haben eine Trageite von etwa 3,3 Meter...

    Vor uns war da Jahrelang ein KiZi drin gewesen...
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  12. #11
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    Ey Leute ihr macht mir jetzt aber mal so richtig ANGST...

    War grad nochmal oben, die Balken sind 7cm breit und 14cm hoch, liegen im Abstand von ca 40cm zueinander und haben eine Trageite von etwa 3,3 Meter...

    Vor uns war da Jahrelang ein KiZi drin gewesen...
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  13. #12

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    und diese etwas stärkeren Dachlatten sind tatsächlich der tragende Bodenaufbau? 80x120, na ja, ich bin weder Statiker noch Zimmermann, aber wenn ich mir so anschaue was sich normalerweise als Geschossdecke so findet, dann kriege ich bei solchen kleinen Balken Bauchschmerzen. Je nach Spannweite haben die doch schon Probleme ihr Eigengewicht zu tragen.

    Für mich sieht das nicht danach aus, dass dieser Aufbau jemals für die Nutzung als Wohnraum gedacht war. Aber Du hast ja sicherlich die statischen Berechnungen dafür. Ansonsten würde ich erst einmal die Bremse ziehen.

    Hinsichtlich Trittschalldämmung fehlt dem Aufbau Masse. Die dünnen Dämmstreifen werden hier auch nicht viel helfen, weil aufgrund der niedrigen Frequenz des Trittschall diese "Dämmung" nahezu unwirksam ist.
    Ein massiver Aufbau ist aber bei den Balkendimensionen wohl nicht möglich (Statik?).
    Das wird durch den Balkenabstand ein kleines bisschen relativiert (üblichweiße 60 cm +), aber trotzdem bei weitem nicht ausreichend und für Beschwerung schon gar nicht. Und die in Verbindung mit der Betrachtung der Schallnebenwege ist absolut notwendig um was für den Schallschutz zu tun.
    Außerdem würde der Filzstreifen zwischen OSB und Balken die Sache gewaltig verschlimmbessern. Altbekanntes "Dielenknarren". Da der Filz nachgiebig ist werden die Nägel oder Schrauben, bei Begehung nach einiger Zeit, sich auch in der Lochlaibung bewegen.
    Gruß
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  14. #13

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    Lese gerade das mit den 3,3 m Spannweite, das in Verbindung mit 40 cm Abstand, relativiert das nochmals. Trotzdem muss hier die Statik untersucht werden. Den Luftschall kann man auch dadurch verbessern wenn man die Gipsplatte/Platten (doppelt beplankt???) auf Federbügel setzt. Trittschall, da muss Gewicht rein. Aber vor allen Dingen erstmal Statik klären.
    Gruß
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von xsonic76x Beitrag anzeigen
    Vor uns war da Jahrelang ein KiZi drin gewesen...
    Na und? Wen interessiert was da früher drin war?

    Der geringere Abstand relativiert das mit Sicherheit, aber das bedeutet noch lange nicht, dass das richtig war. Mag ja sein, dass man darauf herumlaufen kann, aber damit ist noch lange nicht die Last einer Nutzung als Wohnraum abgedeckt, und schon gar nicht die zusätzliche Last die für einen schalldämmenden Aufbau notwendig wäre.

    Die Decke wird sicherlich nicht gleich einstürzen, aber Schäden an den GK Platten darunter (nur mal als Beispiel) sind vorprogrammiert.

    Hast Du ein Bild von der Decke?
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  17. #15

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen

    Der geringere Abstand relativiert das mit Sicherheit, aber das bedeutet noch lange nicht, dass das richtig war.
    Eben, das hatte ich ja so geschrieben. Balkenabstand, Spannweite ja und natürlich auch (Einfeldträger- Zweifeld- usw.) relativieren das. Aber statische Überprüfung ist absolut notwendig.
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