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Kalte Außenwände - feuchter Keller - Altbau 1935

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  1. #1

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    Kalte Außenwände - feuchter Keller - Altbau 1935

    Liebe Experten, ich bräuchte nochmals euren Rat: Meinen ersten Beitrag (http://www.bauexpertenforum.de/showt...35-Ma%DFnahmen) muss ich noch um mehrere Fragen ergänzen.
    Bei unserem Häusle ist zu den bereits geschilderten Problemchen ein weiteres aufgetaucht. Die ungedämmten Außenwände (24cm Wandstärke) sind extrem kalt. Mit dem Laserthermometer gemessen: ca. 9°C in Fußbodennähe und den Ecken, in der Wand mittig etwa 15°C. Das ganze bei ca. 52% Luftfeuchte, 20°C Zimmertemperatur und 3°C Außentemperatur! Meine Fragen hierzu:

    1.) Wenn es extrem kalt wird, fällt die Wandtemperatur weiter, richtig?

    2.) Die oben genannten Daten, schreien ja quasi nach Schimmel, Stichwort Taupunkt. Was machen wir denn am besten dagegen, außer den üblichen Tipps (Lüften, keine Möbel an die Wand...)?

    3.) Eine Außenfassadendämmung ist quasi unmöglich, bzw. nur mit riesigem finanziellen Aufwand, wie kriegen wir die Wände denn wärmer?

    4.) Da die extreme Kälte hauptsächlich in Fußbodennähe auftritt frage ich mich ob die Kälte nicht vom Keller kommt (siehe erster Beitrag)?

    5.) Mittlerweile sind von der Vorbesitzerin Rechnungen aus dem Jahr 2005 aufgetaucht, Einbau einer Horizontalsperre im Keller, Sanierputz auftragen, an einer Stelle von außen aufgegraben um Fallrohranschlüsse zu erneuern.....). Kellerdecke mit Styropor dämmen. Die feuchte Stelle am Fallrohr ist definitiv wieder feucht, hat der Fachbetrieb nach 8 Jahren noch eine Gewährleistungspflicht?

    Bedanke mich für jeden guten Tipp - Beste Grüße, ein Laie der versucht den Durchblick zu bewahren
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  2. Kalte Außenwände - feuchter Keller - Altbau 1935

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  3. #2

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    Zitat Zitat von rollertom Beitrag anzeigen
    ... Meinen ersten Beitrag (http://www.bauexpertenforum.de/showt...35-Ma%DFnahmen) muss ich noch um mehrere Fragen ergänzen.
    Warum schreibst Du dann nicht dort weiter? Sollen wir jetzt immer hin und her hüpfen?
    Zitat Zitat von rollertom Beitrag anzeigen
    ...Die ungedämmten Außenwände (24cm Wandstärke) sind extrem kalt.
    Sind die massiv oder mit einer innenliegenden Luftschicht versehen?
    Zitat Zitat von rollertom Beitrag anzeigen
    Mit dem Laserthermometer gemessen:
    Das wird wohl eher ein Infrarothermometer sein.
    Zitat Zitat von rollertom Beitrag anzeigen

    1.) Wenn es extrem kalt wird, fällt die Wandtemperatur weiter, richtig?
    Rchtig. es sei denn Du heizt stärker dagegen an.
    Zitat Zitat von rollertom Beitrag anzeigen

    2.) Die oben genannten Daten, schreien ja quasi nach Schimmel, Stichwort Taupunkt. Was machen wir denn am besten dagegen, außer den üblichen Tipps (Lüften, keine Möbel an die Wand...)?
    Heizen, lüften,heizen, lüften, heizen... und das Tag und Nacht
    Zitat Zitat von rollertom Beitrag anzeigen

    3.) Eine Außenfassadendämmung ist quasi unmöglich, bzw. nur mit riesigem finanziellen Aufwand, wie kriegen wir die Wände denn wärmer?
    Warum unmöglich? Innendämmung, gut geplant und ausgeführt, wäre eine denkbare Alternative.
    Zitat Zitat von rollertom Beitrag anzeigen

    4.) Da die extreme Kälte hauptsächlich in Fußbodennähe auftritt frage ich mich ob die Kälte nicht vom Keller kommt (siehe erster Beitrag)?
    Vom Keller glaube ich nicht. Der dürfte im Augenblick gar nicht so kalt sein.Das liegt eher an der Temperaturschichtung im Raum, an der geometrischen Wärmebrücke und ev. an der inneren Zirkulation der ev. vorhandenen Luftschicht.
    Zitat Zitat von rollertom Beitrag anzeigen
    nach 8 Jahren noch eine Gewährleistungspflicht?
    Das dürfte aussichtslos sein.
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  4. #3

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    Und warum nicht einfach die Feuchte (mit einem geeigneten Luftentfeuchter) absenken?
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