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Wandaufbau so empfehlenswert?

Diskutiere Wandaufbau so empfehlenswert? im Forum Holzrahmenbau / Holztafelbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Wandaufbau so empfehlenswert?

    Einmal mehr ein Wandaufbau, der sich den Blicken der Bauexperten stellt.

    Durch viele Beiträge sind schon viele Fragen geklärt worden, doch bei so einem Hausprojekt bleibt Bedarf an Beratung erhalten.

    Geplant ist ein Stadthaus in Holzrahmenbauweise über 2 Etagen ohne Keller, Grundfläche rund 100m².

    Der Wandaufbau ist wie folgt geplant:
    1 Gipskartonplatte (12,5 mm)
    2 OSB/3 (15 mm)
    3 flex Holzfaserdämmplatte (50 mm) Installationsebene
    4 OSB/3 (15 mm)
    5 flex Holzfaserdämmplatte (240 mm) Rahmenhölzer 240x100
    6 Holzfaserdämmplatte (80 mm)
    7 Außenputz

    Ist es Sinnvoll den Wandaufbau so zu realisieren?

    Mir ist bewusst, dass die Wand etwas dicker ist als ein klassischer Wandaufbau in Holzrahmenbauweise ist. Errechneter U-Wert der Wand, irgendwas um 0,12 W/m²K.
    Dazu kommen Fenster, die einen U-Wert von 0,8-,09 W/m²K haben. Das Zeltdach soll voll gedämmt werden, damit die Weihnachtskugeln nicht frieren.

    Die OSB Plattenstöße werden ja abgeklebt, auch wenn die mit Nut und Feder verarbeitet werden?

    Ist es da nicht einfacher eine Folie/ Dichtbahn zu verarbeiten als alle Stöße abzukleben? Vorausgesetzt die OSB platten kommen erst nach dem Zusammenbau des Holzskeletts dran.

    Grüße aus Berlin
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  2. Wandaufbau so empfehlenswert?

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    is ok - aber stielqu. sind sehr breit (imho gilt hier:
    mehr ist NICHT mehr), wenn dann auch noch ein
    62,5er raster (+zulagen) vorgesehen ist, wird der
    holzanteil deutlich zu gross.

    osb abkleben ist kein problem. interessant werden
    die diversersen linearen oder punktuellen details.
    folie? lösungen mit osb sind einfacher/robuster ..
    n+f ist kontraproduktiv.

    ob osb/3 reicht, zeigt die aussteifungsberechnung.
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  4. #3

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    Natürlich klebt man auch bei N+F die Stöße ab. Sicher ist sicher.
    Ich persönlich halte Folie nicht für einfacher. Denn auch dort müssen Sie die Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen luftdicht verkleben. Nur dass das bei OSB m.E. besser geht...
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    is ok - aber stielqu. sind sehr breit (imho gilt hier:
    mehr ist NICHT mehr), wenn dann auch noch ein
    62,5er raster (+zulagen) vorgesehen ist, wird der
    holzanteil deutlich zu gross.
    Geringerer Stielquerschnitt bedeutet aber auch eine weitere Dämmschicht / dickere Außenschicht um den U-Wert zu halten?
    Die lichte Gefachbreite liegt bei 575mm, kommt durch die Maße der Dämmung.
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    .. aber stielqu. sind sehr breit ..
    breit = 100.
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  7. #6

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    wie kommen Sie denn auf eine lichte Gefachbreite von 57,5? haben Sie ein Raster von 67,5cm? sehr ungewöhnlich!

    Es gilt aus zwei Gründen, den Holzanteil zu reduzieren, sofern die Statik mitspielt:
    1. geringerer Holzanteil führt zu besserer Wärmedämmung (lambda Holz=0,13, lambda Dämmstoff z.B. 0,04). Je weniger Holz, desto besser die Dämmung...
    2. Holz kostet fertig verarbeitet ca. 600-1000 Euro/m³, Dämmstoff kostet fertig verarbeitet ca. 80-100 Euro/m³. Je weniger Holz, desto günstiger...
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  8. #7

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    Nut und Feder OSB da kann was nicht stimmen. Nut und Feder sind allgemein die Verlegeplatten und die sind so nicht als Scheibe zu nutzen (Plattenformat 1,25 x 2,50) mindestens. Nut und Feder ist nicht luftdicht deshalb wie auch immer abkleben oder verleimen (Verleimung fragwürdig).
    Wie schon oben geschrieben 100 mm breite Stiele sind sinnlos.
    Warum innen OSB und Gips? Wenn unbedingt 2-lagig dann zwei Gipsplatten oder starke Gipsplatten.
    Lass Dich mal zur Inst.-Ebene über die Systeme von Steico oder Agepan informieren. halte ich für sehr sinnvoll.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Das mit den Kosten leuchtet ein.
    Die Planung muss sowieso vom Fachmann gemacht werden.
    Den muss ich allerdings noch finden.

    Ich bin davon ausgegangen, da die flexiblen Holzfaserdämmplatten ein Breitenmaß von 575mm haben, dass die Stiele auch in diesem Abstand stehen müssen.

    Wie sieht es bei solch einem Wandaufbau mit dem Außenputz auf der Nordseite des Gebäudes aus? Gibt es da zwangsläufig diese unschönen Flecken wie sie hier fast immer an nachträglich gedämmten Betonbauten zu sehen sind?
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  10. #9
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    Zitat Zitat von Friedl1953 Beitrag anzeigen
    Lass Dich mal zur Inst.-Ebene über die Systeme von Steico oder Agepan informieren. halte ich für sehr sinnvoll.
    von den Firmen bekomme ich Ende der Woche die Unterlagen.

    Wie gesagt, ich befinde mich noch in der Planungsphase und möchte da schon viele Dinge klären, bevor man auf der Baustelle steht und sich aus dem Bauch heraus entscheiden muss.
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  11. #10

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    Nee, natürlich gibt das Traggerüst das Raster vor und nicht die Dämmung. Außerdem wären dann 575 mm eh zu viel. Die Dämmung wird geklemmt also muss sie in der Breite auch gestaucht werden.
    Nochmals optimiere unter dem Begriff Kosteneinsparung die Inst.-Ebene.
    Putz kann aber muss nicht. Dieser Aufbau ist sicherlich günstiger was dieses Thema angeht aber verhindern kann er es nicht. Das Thema ist von sehr vielen Faktoren abhängig und vor allen Dingen von der Natur und die macht bekanntlich was sie will. Da musst Du mal mit deinem Maler Fachbetrieb reden. Wenn es auf Deinem Grundstück auf Grund von Bewuchs und so weiter eine Gefährdung gibt dann evtl. Putz fungizid einstellen lassen. Aber selbst das kann das Thema nicht zu 100 % unterbinden.
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von TGramke Beitrag anzeigen
    ..
    Ich bin davon ausgegangen, da die flexiblen Holzfaserdämmplatten ein Breitenmaß von 575mm haben, dass die Stiele auch in diesem Abstand stehen müssen..
    575 = 625-60+10
    625 = "normales" raster
    60 = "normale" stielbreite
    10 = klemmzulage
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  13. #12
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    Vielen Dank für die Erläuterungen.
    Gibt es für den Bereich Holzrahmenbau eigentlich unter den Architekten Spezialisten oder macht das jeder Architekt?
    Kann man sich da bei der Architektenkammer erkundigen?
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  14. #13

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    Da gibt es sehr wohl Spezialisten die ich Dir auch dringend anraten. Ein Berlin gibt es da einige die mir aus dem Stegraif einfallen. Ich glaube Rolf ist auch aus Berlin und scheint mir kein ausgewiesener Holzfeind zu sein. Wichtig ist hier aber was die Technik angeht der Ingenieur und hier ist es fast noch wichtiger einen Holzbauprofi zu beschäftigen. Aber auch da gibt es einige in Berlin oder Rand die wissen was Sie tun.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    MoRüBe
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    Ihr könnt mich ja hauen:

    Aber, wenn ich schon ein geschlossenes Gefach habe, dann puste ich ein. Da würd ich mir dies Gelumpegeschneide nicht antun
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    erinner mich dran, wenn wir uns in bay-ba-wü treffen,
    momentan bist du mir zu weit weg
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