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  1. #1

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    Kamin Kondensatablauf

    Liebe Profis,
    vielleicht kann uns jemand einen heißen Tipp geben.
    Wir bauen neu, haben uns einen wasserführenden Kaminofen ausgesucht, der noch nicht installiert ist, weil der Fußboden noch nicht liegt (Estrich trocknet gerade).
    Der Kamin ist aus doppelwandigem Edelstahl und sitzt in einem Wandstück zwischen Wohn-und Eßzimmer. Der Ofen steht auf der Wohnzimmerseite und die Revisionsöffnung zeigt zum Eßzimmer. Dort sitzt auch ein Kondensatablauf, ein dünnes Edelstahlröhrchen, was angeblich mit einem Stopfen verschlossen werden kann und irgendwo 1 l Sammelraum besitzen soll.
    Aus dem Ablauf tropft jetzt schon Wasser (obwohl der Kamin ein Dach bekommen hat), weswegen wir ein Schälchen darunter gestellt haben. Noch liegt aber nicht der Fußboden. Wenn der dann gelegt wurde, ist nicht mehr wirklich Platz für das Schälchen und wir haben ehrlich gesagt auch keine Lust die nächsten 30 Jahre ein Wasserschälchen im Eßzimmer stehen zu haben.
    Auf die Idee einen Anschluss an die Kanalisation vorzusehen, wie in manchen Foren empfohlen wird, ist leider weder Architekt, noch Heizungsbauer oder Ofenbauer gekommen.
    Was tun? Irgendwie in den Keller bohren und dort ableiten?
    Wir wären sehr dankbar für gute Ideen!
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  2. Kamin Kondensatablauf

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  3. #2

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    Wo kommt das Kondensat denn her? Kann das mit der Estrichtrocknung bei Euch zusammenhängen? Würde ich mal abwarten, wie viel da später wirklich kommt. Ob das Kondensat direkt mit dem Abwasser verbunden werden darf und sollte solltest du mit dem Schornsteinfeger klären, hängt u.a. von Brennstoffen bzw den daraus resultierenden pH-Werten und Organikgehalten zusammen.
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  4. #3

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    Bei Kleinanalgen wäre mir nicht bekannt, dass das Kondensat nicht über das Abwasser entsorgt werden dürfte. Eine Neutralisation ist auch nicht erforderlich.

    Ich würde den Kondensatablauf grundsätzlich an das Abwasser anschließen, da man sich nie sicher sein kann, ob das Leeren eine Behälters nicht mal vergessen wird, und dann hat man den Ärger. Wieviel Kondensat da später entsteht kann man nicht vorhersagen. Im Betrieb sollte das eher gering sein, weil ein Holzofen konzeptbedingt mit hohen Abgastemperaturen fährt. Da sollte normalerweise kein Kondensat anfallen, oder wenn, dann nur während der Anheiz- oder Auskühlphase. Ist dann der Schornstein noch vor Regen geschützt, dann ist auch die Wahrscheinlichkeit gering, dass auf diesem Weg Wasser über den Kondensatablauf abgeführt werden muss.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    hallo,
    die Menge des Kondensates ist, zumindest in den "Nichtheizperioden" im Wesentlichen von Regen abhängig. Bei uns hier im Norden kommt da schon mal in einer Nacht --- bei horizontalem Regen--- ein Liter zusammen. obwohl hier auch eine Regenhaube verbaut ist.

    Daher Kondensatabfluß unbedingt anschließen, sonst läuft das Wasser letztendlich aus der Reinigungsklapper heraus.

    Anschluß an Abwasser ist übrigens in Ordnung

    MfG
    der Sterneberger
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  6. #5
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die Tipps!!!
    Mal sehen, wo wir den Kondensatabfluss noch hinleiten können, bevor der Fußboden dann liegt und man wieder was zerstören muss um nachzubessern.
    Viele Grüße Christiane

    Ach ja zu ersten Nachfrage, wo das Wasser jetzt herkommt, wissen wir als komplette Laien nicht. Aber es hat in der Zeit auch mal geregnet und da kann die Schornsteinabdeckung nicht gereicht zu haben. Ob das Wasser auch durch die Estrichtrockung entstehen kann, keine Ahnung????
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  7. #6

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    Kanalanschluß ist die beste Lösung.
    Da für den wasserführenden Kaminofen sowieso ein Abwasseranschluß da sein müßte (thermische Ablaufsicherung), würde ich nachsehen, wo dieser verläuft.
    Ansonsten in den Keller durchbohren und dort weitersehen.
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  9. #7

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    Zitat Zitat von Sterneberg Beitrag anzeigen
    sonst läuft das Wasser letztendlich aus der Reinigungsklapper heraus.
    Wie war das noch gleich:
    Er würgte eine Klapperschlang´, bis ihre Klapper schlapper klang...
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  10. #8

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    hallo,

    das ablaufröhrchen in die kanalisation aber nicht aus plastik und auch nicht zu dünn wählen!
    gut ich habe kein dach auf meinen schlot,
    ich habe das so gelöst das bei mir das edelstahlrohr im liapormantestein steht und unter dem edelstahlrohr hab ich nen kanister
    stehen in der der konensaatablauf abläuft, das ablufröhrchen hat die üblichen ca 2 cm. (hab also im keller 2 "kamintürchen" übereinander, der schorni war im ersten moment etwas überrachst was das für ein konstruckt ist- findet die lösung aber garnicht soo schlecht)
    nun fallt halt unten in das ablaufpfännchen im betrib des ofens ruß und asche, dann regnest drauf und die pampe wird fest, dann regnest mehr und die russumpfpampe verklebt den ablauf (selbst bei mir wo es nur ein 20 cm röhrchen ist)
    ich geh daher reglemässig mit der gießkanne und ner dünnen flaschenbürste in den keller, wasser rein-flaschenbürste hinterher- kurzdurchschrubben- bürste raus und restwasser hinterher. dannach behälter (bei mir 5 liter) ausleeren.
    mach das ca 3 mal im winter im sommer schau ich aber auch ab und an nach dem behalter, wegen einregnung kommt da bei gewittergüssen auch was zusammen.... ein "wohlstandshauberl" hab ich noch "lange"nicht....
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