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Abdichtung außen Kellerwand

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  1. #1

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    Abdichtung außen Kellerwand

    Die Kellerwand unterhalb der Erdoberfläche besteht aus gemauerteen polygonalen, unförmigen Natursteinen. Zur Trockenklegung hat die Baufirma folgende Arbeitsschritte durchgeführt
    1. bis auf das Streifenfundament freigegraben
    2. Natursteine verputzt, wobei die Putzoberfläche wegen der Natursteine nicht eben ist
    3. Schwarzanstrich aufgebracht
    4. Perimeterdämmplatten davorgestellt, wobei diese nicht plan anliegen sondern eher krumm angereiht sind
    5. schwarze Noppenbahn zum Schutz davor
    6. unten Drainage und mit Kies angefüllt
    Ist dies so fachlich OK? Bei 2 und 4 habe ich Bedenken. Weil die Perimeterdämmplatten nicht flächig am Putz anliwegen kann feuchter Schlamm dahinterziehen.
    Es wird kaum Dämmwirkung erzielt.
    Wie sollte jetzt die Oberkante der Perimeterplatten geschützt werden? Die Noppenbahn ist da aufgelegt worden, aber nicht an den Natursteinen abgedichtet worden. Auch hier kann Wasser und Schlamm reinziehen. Muss die Kiesoberfläche z.B. durch ein Drainvlies geschützt werden?
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  2. Abdichtung außen Kellerwand

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Hallo,
    kannst du mal eine Foto einstellen? So ist es schwierig abzuschätzen wieviel unebenheiten vorliegen.
    Mfg.
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  4. #3
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    Ist leider schon verfüllt, hab kein Foto gemacht. Die Abweichung zur Ebenheit liegt bei ca. 3-5cm. Die Frage ist ob dies bei Altbausanierung Standard ist (so meint die Baufirma), oder ob der Putz mit der Latte gerade abgezogen werden muss.
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    3-5 cm ist auf jedenfall viel zu viel...
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  6. #5

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    Wer hat den Aufbau geplant?
    Was ist ein "Schwarzanstrich"? Schwarzer Acyllack wird es ja wohl nicht sein...
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  7. #6
    Themenstarter

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    Geplant hat den Aufbau die Baufirma. Schwarzanstrich ist eine Bitumenbeschichtung. Hier wurde eine Dickbeschichtung aufgebracht.
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  8. #7

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    Hallo, kann mir jemand verraten warum überhaupt außen aufgegraben wurde?
    Wie hoch stand das Wasser im Keller?
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  9. #8
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    Der Keller war sehr feucht, aber Wasser stand keines. Der Lehm hat immer viel Wasser gehalten. Es sollte eine Drainage unten rein und dabei auch die Abwasserrohre erneuert (auf getrenntes System umgestellt) und ein Ringerder gelegt werden. Neue Kernbohrungen für Bad und Gäste-WC. Die Feuchtigkeit ist jetzt viel weniger geworden. Direkt nach dem Freigraben war die Mauer pitsch naß und dunkel, nach dem Abtrocken im Sommer dann ganz hell. Wenn das so bleibt bin ich zufrieden. Die Frage ist nur, ob das mit Perimeterdämmung fachlich korrekt ausgeführt wurde oder Murks ist.
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  11. #9

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    Hi, naja wenn Du Glück hast bleibt es so. Ich als Laie würde die unebenheiten nicht akzeptieren aber kommt drauf an was vereinbart war. Ich kenns nur so das unebenheiten ausgeglichen werden sodass die Platten eben aufliegen. Ob durch die 3 Schichten Wasser durchdringt kann nur die Zeit zeigen, ob die Wärmedämmung ok ist wirst Du mit einer Messung sehen....
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  12. #10

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    Und wie wird der Keller jetzt genutzt?
    Werden alle Räume bei denen außen die Dämmung angebracht wurde beheizt?
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