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Vordach EFH für Schutz streichen oder nicht?

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  1. #1

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    Vordach EFH für Schutz streichen oder nicht?

    Hallo,
    bräuchte Hilfe bei der Entscheidungsfindung ob das Vordach meines Dachstuhls gestrichen werden muss oder nicht. Meine ausführende Zimmerei (Bayern) hat die Ideologie diese nicht zu streichen, dasselbe habe ich bereits von einem weiteren Zimmerer aus Südtirol gehört. Ein anderer Zimmerer welcher mir ebenso den Dachstuhl angeboten hatte, meinte jedoch unbedingt streichen, da dass Dach ansonsten in ein paar Jahren schrecklich aussehen wird.
    In diesem Zusammenhang hört man oft, einmal streichen immer streichen, andere sagen wieder es reicht wenn es einmal für 20Jahre gestrichen wird. Generell möchte ich natürlich die Farbe des Holzes beibehalten, also keine direkte Farbe aufbringen.
    Was meint Ihr, bzw. hat jemand Bilder wie ein Vordach ausssehen könnte ohne streichen bzw. im Vergleich mit und was würde man im Falle des farblosen Streichens am Besten verwenden?
    Vielen Dank für Eure Hilfe
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  2. Vordach EFH für Schutz streichen oder nicht?

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  3. #2
    Avatar von floba arb
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    Farblos bei Holz sind nur Lasuren. Die müssen je nach Bewitterung alle 4 bis 6 Jahre mit einem Renovierungsanstrich überarbeitet werden.
    Wenn die Renovierungsanstriche ausbleiben oder das Holz ohne Anstrich verbaut wird, vergraut der bewitterte Teil mit der Zeit.

    Alternativ kannst du auch eine Vergrauungslasur auftragen, dann vergraut das Holz gleichmäßig nach kurzer Zeit.
    Sonst fällt mir noch die Silikatfarbe für Holz eines großen Herstellers am Markt ein, die ist sehr lange haltbar aber teuer.
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  4. #3

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    [QUOTE=wbg123;862988da dass Dach ansonsten in ein paar Jahren schrecklich aussehen wird[/QUOTE]

    Und wie ist schrecklich??????? Es kommt doch einfach darauf an was Du optisch von Deinem Dachvorsprung erwartest. Die beiden pro nicht streichen Zimmerer unterstütze ich persönlich in vollem Umfang. Die Alpenzimmerer haben auch ein anderes Verständnis zu Holz (verbauen in wesentlich größerem Umfang Holz) und sehen die Veränderungen des Holzes im Laufe der Jahre positiv.
    Wenn Du im Gegensatz dazu die ursprüngliche Farbgebung so weit wie möglich erhalten willst musst Du streichen. Gehe zum Farbenfachhandel (nicht unbedingt DIY-Läden) und lasse Dich beraten (Lasur mit möglichst wenig Pigmentierung bei höchstmöglichen Vergrauungsschutz + Bläueschutz). Wobei bei Dachüberständen die eigentlich Vergrauung eher kein Thema ist sondern die Bläue. Höchsten die Pfettenköpfe werden ja bewittert.
    Dann musst Du natürlich schon hin und wieder das Ganze auffrischen.
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  5. #4
    Gast23627
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  6. #5

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    Danke Josef nur Dein Begriff Blaufäule würde mich da stören. Der Laie kann ja jetzt annehmen durch die Bläue fault mein Holz weg (wird zerstört).
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  7. #6

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    doppelt gefragt bringt auch nicht weiter!
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  8. #7
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    Hallo, im bau.net Forum gab es leider wenig Resonanz, weshalb ich es hier versucht habe und auch deutlich mehr und mitunter auch hilfreiche Antworten bekommen habe. Wird ja nicht verboten sein in mehreren Foren sein Glück zu versuchen...

    Eine Frage noch, kommt ein Befall durch Bläuepilze häufig vor oder ist dies eine eher seltene Erscheinung. Wenn ich mir die Auswirkungen dieses Pilzes ansehe, dann denke ich sofort daran eine Schutzlasur aufzubringen, da ich dieses Risiko nicht eingehen möchte. Natürlich ist es fraglich wie wahrscheinlich ein solcher Befall ist.

    Könntet Ihr einschätzen wie häufig ein Vordach nicht gestrichen wird, bzw. mir Eure persönliche Empfehlung geben, ob ihr Schutz anbringen würdet oder nicht?
    Vielen Dank für Eure Meinungen.
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  9. #8

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    Wie in #3 geschrieben, ich halte es mit den Südtirolern. Die Bläue ist eine Farbveränderung ohne Einfluss auf die Festigkeit des Holzes. Du darfst Dir die Bläue auch nicht so intensiv wie bei der Kiefer vorstellen. Aber ob und wie und wie oft, dass kann niemand voraussagen.
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  10. #9
    Gast23627
    Gast
    Oh man,

    es sind weder die Lage, die Ausführung oder sonstnochwas bekannt.

    Eine Wahrscheinlichkeitsberechnung ist daher schwierig, ebenso wie oft oder auch nicht ein Vordach irgendwo im Norden-Süden-Osten oder Westen gestrichen wird...

    Meine Empfehlung ist: Ja, schützen Sie das Holz Ihres Vordaches

    Gruß
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  11. #10

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    Aber nicht mit einer Lasur sondern mit einem Öl das tief ins Holz einzieht. Öle werden nicht unterlaufen, Lasuren und Lacke schon
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  12. #11
    Themenstarter

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    Bekam einmal vorgeschlagen einen farblosen Imprägniergrund aufzubringen und dann eine Lasur für Lärche.
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12

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    Es gibt auch "Holzschutz - Öl - Lasur", da ist alles in einem Produkt. Einfach mal googeln. Alle Produkte haben aber eins gemeinsam, ohne fungizide Ausstattung würden die gar nichts bringen. Auch das Öl muss so ausgestattet sein, sonst kann sich der Pilz dort genauso entwickeln. Deswegen bleibe ich dabei ist Geschmackssache, aber wenn Du die ursprüngliche Farbgebung so weit wie möglich erhalten möchtest, dann musst Du natürlich behandeln.
    Aber behandeln heißt natürlich auch richtig, sich genau an die Empfehlungen des Herstellers halten und nicht nur mit dem trockenen Pinsel mal darüber fahren. Aber um einen möglichst sicheren Schutz zu erreichen, gerade beim Bläuschutz, gehört das Holz getaucht (gerade Josef müsste das eigentlich bestätigen können, hoffe ich zumindest), alles andere ist ein Behelf ohne Garantie für den Erfolg.
    Was mit aber aufgefallen ist, Du sprichst nun von Lärche, wird der DV in Lärche ausgeführt????
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  15. #13
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    Sorry war Unsinn, natürlich Fichte!! Danke für die Erklärung
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