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  1. #1

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    Dämmunterlage mit Alu-Band auch an der Wand verkleben?

    Hallo,

    ich will Trittschallunterlagen mit Alu-Kaschierung verlegen. Die Stoßkanten sollen mit Alu-Band verklebt werden. Muss das Alu-Band auch an den Wandseiten hochgezogen werden? Also Wand / Dämmung mit Alu-Band verkleben?

    Danke und Gruß,
    Gwenny
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  2. Dämmunterlage mit Alu-Band auch an der Wand verkleben?

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  3. #2

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    Wir hatten dies bei uns so gemacht. Also die trittschalldämmung verlegt und dann mit dem Alu-Band an auch im Bereich Boden/Wand verklebt. Bin mir nicht sicher, aber der Meinung das es in der verlegeanleitung so bei uns drin stand. Das hatte im Namen etwas mit "Gold" und war 1,6mm dick. Kannst da ja nochmal online schauen.

    Die Alu-Schicht soll ja den Belag darüber schützen vor Feuchtigkeit der noch aus dem frischen Estrich hochkommen könnte. Damit das Holz nicht quillt.
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  4. #3
    Gast23627
    Gast

    Ist das wirklich wahr?

    Zitat Zitat von Kater432 Beitrag anzeigen
    Die Alu-Schicht soll ja den Belag darüber schützen vor Feuchtigkeit der noch aus dem frischen Estrich hochkommen könnte. Damit das Holz nicht quillt.
    Woher haben Sie denn diesen Unsinn?

    Haben Sie den Belag auf einen noch feuchten Estrich verlegt?

    Gruß
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Kater432 Beitrag anzeigen
    Die Alu-Schicht soll ja den Belag darüber schützen vor Feuchtigkeit der noch aus dem frischen Estrich hochkommen könnte. Damit das Holz nicht quillt.
    Ich glaube eher, dass Alu dient dazu, damit Feuchtigkeit langsamer und gleichmäßiger aufsteigt.

    Zu meiner Frage: Aber im Randbereich habe ich ja kein Laminat, sondern nur die Sockelleiste. Also bräuchte ich ja eigentlich diesen Bereich nicht zu überkleben.
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  6. #5

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    Wenn es um die Alufolienkaschierung von PU-Platten geht, das Alu ist dort drauf, damit beim Produktionsprozeß die Treibgase im PU bleiben. Damit wird eine höhere Wärmedämmung gegenüber Papierkaschierten erreicht. Das die Alu-Folie nachher im Bodenaufbau auch die Wasserdampfbilanzen verändert ist ein Nebeneffekt, die Alufolie ist in keinster Weise dafür erdacht, Wasserdampfdiffusion kontrolliert zu beeinflussen.
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  7. #6
    Avatar von applegg
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    Die Alukaschierung bei den Trittschalldämmungen dient, wie z.B. auch alternativ verlegbare PE Folie, dem Schutz des Parkettes vor nachstossender Feuchtigkeit. Ja, Herr Schrage, dem ist so. Selbst wenn der Estrich belegreif ist, gibt es Wasserdampfdiffusion, da die Trocknung des Estriches über Jahre geht. Daher wird die Alufolie über die Belagshöhe gezogen, so dass Wasserdampf entweichen kann, ohne mit dem Parkett in direkten Kontakt zu kommen. Im besten Fall wird das Band verklebt, aber bei der Wandverklebung muss man nicht sooo genau sein, Hauptsache es endet oberhalb Belag.

    Wenn man diffussionsoffene Beläge, z.B. Textilbelag hat, braucht man diese nicht, bei Fliesen auch nicht, da unempfindlich gegen Wasserdampf.


    Grüße
    Stefan
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  8. #7

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    Zitat Zitat von applegg Beitrag anzeigen
    Die Alukaschierung bei den Trittschalldämmungen dient, wie z.B. auch alternativ verlegbare PE Folie, dem Schutz des Parkettes vor nachstossender Feuchtigkeit.
    Das ist falsch. Aus belegreifem (= trockenem) Estrich tritt keine Feuchtigkeit mehr aus. Zu feuchter Estrich ist nicht belegreif. PE-Folie gehört, wenn dann unter den Estrich auf die Trittschalldämmung. Wenn aus dem Untergrund eine Dampfdiffuion zu erwarten ist, muss eine Dampfsperre verbaut werden.

    Nackte Alumininiumfolie bedarf eines zusätzlichen mechanischen Schutzes, um nicht durchstanzt zu werden und ist deshalb auf einem mineralischen Material als dauerhafte Dampfsperre denkbar ungeeignet. Bituminöse Dampfsperrbahnen mit Aluminiumeinlage hingegen haben einen entsprechenden Durchstanzschutz!
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  9. #8

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    Zitat Zitat von JSch Beitrag anzeigen
    Woher haben Sie denn diesen Unsinn?

    Haben Sie den Belag auf einen noch feuchten Estrich verlegt?

    Gruß
    Wie appleg unten schon geschrieben hat meine ich natürlich nicht super frisch, sondern halt einen neuen Estrich. Auch wenn der belegreif ist kann doch immer noch Feuchtigkeit hochsteigen, oder etwa nicht?
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Kater432 Beitrag anzeigen
    Wie appleg unten schon geschrieben hat meine ich natürlich nicht super frisch, sondern halt einen neuen Estrich. Auch wenn der belegreif ist kann doch immer noch Feuchtigkeit hochsteigen, oder etwa nicht?
    Nein, etwa nicht, denn wenn er belegreif ist und unter ihm ggf. eine Dampfsperre verbaut wurde nicht. Wenn dort aber eine ggf. eigntlich notwendige Dampfsperre fehlt, hat es keinen Sinn, diese oberhalb des Estrichs einzubauen und damit Wasserdampf einzusperren, weil dadurch die Trittschalldämmung langfristig "absaufen" kann.
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  11. #10
    Avatar von applegg
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    ich halt mich raus, wenn der Architekt das so meint.
    Komisch, dass bei allen Herstellern von schwimmendem Parkett und Laminat eine Dampfsperre bzw. Dampfbremse vorgeschrieben ist.
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  12. #11
    feelfree
    Gast
    Zitat Zitat von applegg Beitrag anzeigen
    Komisch, dass bei allen Herstellern von schwimmendem Parkett und Laminat eine Dampfsperre bzw. Dampfbremse vorgeschrieben ist.
    Sicher? Ich habe mal gerade beim vielleicht größten Parketthersteller H... in einer Verlegeanleitung nachgeschaut und finde da nichts dergleichen, sondern das:
    Feuchteprüfung:
    Der Unterboden muss auf Verlegereife mit geeigneten Messgeräten (CM–
    Messgerät) fachgerecht überprüft werden.
    Grenzfeuchtigkeitsgehalt ohne Fußbodenheizung: Zement-, Zementfließestrich
    ≤ 2,0 CM-(Masse) %; Calciumsulfat-, Calciumsulfatfließestrich ≤ 0,5 CM-
    (Masse) %
    Grenzfeuchtigkeitsgehalt mit Fußbodenheizung: Zement-, Zementfließestrich
    ≤ 1,8 CM-(Masse) % Calciumsulfat-, Calciumsulfatfließestrich ≤ 0,3 CM-
    (Masse) %
    Beachten Sie bitte die vorbereitenden Maßnahmen zur „Verlegung auf
    Fußbodenheizung“ in dieser Verlegeanleitung bzw. auf unserer Homepage.
    Grundsätzlich muss vor Verlegung das unterschriebene „Protokoll zum
    Belegreifheizen des Estrichs“ – durch den Auftraggeber ausgehändigt –
    vorliegen.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von applegg Beitrag anzeigen
    ich halt mich raus, wenn der Architekt das so meint. Komisch, dass bei allen Herstellern von schwimmendem Parkett und Laminat eine Dampfsperre bzw. Dampfbremse vorgeschrieben ist.
    Kannst Du diese Aussage über "alle Hersteller" auch belegen - und wenn ja, mir auch in ihrer bauphysikalischen Notwendigkeit erklären? Ja, Laminathersteller verkaufen auch gerne noch andere Dinge als den eigentlichen Belag.
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  14. #13
    Themenstarter

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    Die Diskussion beantwortet aber noch nicht meine eingangs gestellte Frage...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Gwenny Beitrag anzeigen
    Die Diskussion beantwortet aber noch nicht meine eingangs gestellte Frage...
    Das ist eine der offenbar unausrottbaren schlechten Angewohnheiten von Foren

    Zu Deiner eigentlichen Frage: Was sagt denn der Systemanbieter dazu? Einen bauphysikalsichen Nutzen kann ich in der Verklebung nicht erkennen. Vielleicht dient das Verkleben der Lagesicherung? Auch dann hätte es aber keinen Nutzen, das Klebeband hochzuziehen. Verläßlich kann Dir das aber wirklich nur der Hersteller / Systemanbieter mitteilen!
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  17. #15
    feelfree
    Gast
    Ich finde schon, dass die Frage damit beantwortet werden kann. Eine Dampfsperre ist gar nicht nötig, also muss sie auch nicht an die Wände angeschlossen werden.
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