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(Brandschutz-)Türen in Tiefggarage "leiser machen"?

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  1. #1

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    (Brandschutz-)Türen in Tiefggarage "leiser machen"?

    Hallo zusammen,

    wir sind grade in eine Neubauwohnung gezogen und haben so manches Problem mit dem Schallschutz. Unter anderem wurde wohl "vergessen" die Decke der Tiefgarage von unserer Wohnung im EG zu entkoppeln. Von fahrenden Autos dort unten hören wir zum Glück nichts, dafür aber jedes Mal ein deutliches "Klacks", wenn dort unten eine der Brandschutz- bzw. Außentüren ins Schloss fällt. Dass die Übertragung von Körperschall in unsere Wohnung hinein leider sehr gut funktioniert, konnten wir neulich erleben, als in der TG neulich in die Wand gebohrt wurde. Das war in unserer Wohnung kaum leiser als dort unten.

    Ein Akustikbüro will ich demnächst beauftragen. Aber schon mit zwei Wald- und Wiesen-Schallpgelmessern kann ich nachweisen, dass bei uns in der Wohnung zwischen 35 und 40 dB von den Türen ankommen. Fallen Sie dagegen mit Wucht ins Schloss, wird es noch merklich lauter. Grenzwert nach DIN 4109 für "haustechnische Anlagen" ist meines Wissens 35 dB. Nach gängiger Rechtsprechung ist aber bei normalem Baustandard heute Beiblatt 2 zu anzusetzen, das wären 30 dB (Zahlen jetzt aus dem Kopf).

    Nun frage ich mich, was dagegen tun kann. Ich nehme an, dass da der einzig realistische Ansatzpunkt die Türen selbst sind. Bei einer weicheren Dichtung vor allem einem irgendwie "gepolsterten" Einschnappen der Falle, wären Sie mit Sicherheit deutlich leiser. Was bei uns oben ankommt, sind insbesondere die unangenhm hohen "metallischen" Töne.

    Alternativ könnte ich mir noch vorstellen, dass der Übergang Zarge zur Wand gedämmt wird.

    Aber das alles dürfte natürlich die Brandschutzklasse nicht beeinträchtigen.

    Gibt es dazu gängige Lösungen? Unten angehängt das Bild der Tür nach außen. Dort wäre wohl am ehesten was zu machen.

    Herzlichen Dank!
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  2. (Brandschutz-)Türen in Tiefggarage "leiser machen"?

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  3. #2
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    Nebenthema: Ist das nun eine andere Wohnung? Oder nur mal Alles bisherige gelöscht und frisch anfangen?

    Die Meisten lesen quer über alle threads mit. Man kann also ruhig auf Bisheriges aufsetzen.

    Als Erstes kann man einen Monteur herbeizitieren und der stellt die Tür richtig ein. Kann etwas dauern, aber da muss die Firma durch.

    Die Dichtungen sitzen stramm, die Einstellung der Bänder, die Schließung sitzt stramm und ist aufwändig einzustellen.
    Also des Monteurs einfachste Lösung: schließen mit Schwung - und klack.

    Ist das die Außentür? Nett befestigt!?!
    Andichtung unten?
    Und das Käbelchen was rumbaumelt gehört .. zum Tor?
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  4. #3
    Gast23627
    Gast
    Die Tür fällt fast unhörbar ins Schloß wenn der Endschlag des Türschließers richtig eingestellt (wird) ist.

    Sie können aber auch das Problem wissenschaftlich und aus rechtlichen Gesichtspunkten angehen.
    Auch eine Messung durch ein "Akustikbüro" liefert Ihnen "Erkenntnisse".

    Nur diese (zweitgenannten) Maßnahmen werden nichts ändern...

    Gruß
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  5. #4

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    der obentürschließer kann so eingestellt werden, dass die tür leise ins schloss fällt. das ganze ist meistens oder spätestens nach 3 längeren offenhaltungen der tür mit holzkeil wieder hinfällig. ist das wirklich eine brandschutztür? wenn es eine sein sollte, dann dank der sichtbaren laschenbefestigung nicht.

    oder gibt es noch ein paar schwere stahltüren ohne obentürschließer, die mit rumms ins schloss fallen?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von PeMu Beitrag anzeigen
    Nebenthema: Ist das nun eine andere Wohnung? Oder nur mal Alles bisherige gelöscht und frisch anfangen?

    Ist das die Außentür? Nett befestigt!?!
    Andichtung unten?
    Und das Käbelchen was rumbaumelt gehört .. zum Tor?
    Das Käbelchen sieht wie eine Stromversorgung von der Torsteuerung aus einer CEE 16A Steckdose aus. Ist vermutlich eine transportable Torsteuerung zum Mitnehmen im Auto, sonst hätte man einen kostengünstigen Festanschluss vorgesehen :-)
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  7. #6
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    Die dargestellte Tür ist keine Brandschutztür, sondern eine "einfache" Tür von der Tiefgarage ins Freie. Allerdings ist sie die lauteste, da der Türschließer auf den letzten ca. 10 cm richtig an Fahrt gewinnt und die Tür dann zudonnert (ein Kind sollte in dem Moment lieber keinen Finger dazwischen halten).

    Ein Bild einer Brandschutztür habe ich nun auch angehangen, aber da lernt man wohl nicht viel draus.

    Schließt so eine Tür bei korrekter Einstellung wirklich fast geräuschlos (wie eine normale Zimmertür)? Allein das Einrasten der Falle beim Zudrücken gibt doch schon ein deutliches "Klacken" von sich.

    Auf die Hinweise hin habe ich jetzt das Schließen nochmal genauer beobachtet und kann sagen, dass die Türen jedenfalls mit Sicherheit nicht gut eingestellt sind. Die Eingangstür der Schleuse (von der TG aus gesehen) schließt beispielsweise erstmal gar nicht (Schließer kommt wohl nicht gegen die zu verdrängende Luft in dem Schleusenraum an), knallt dafür gern etwas später ganz zu, wenn durch Öffnen oder Schließen der zweiten Schleusentür ein entsprechender Luftzug entsteht.
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  8. #7

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    Tja, Brandschutz geht vor. Beide Schleusentüren müssen sicher schließen, auch wenn die jeweils andere bereits geschlossen ist.
    Wie Du richtig erkannt hast, ist das Luftpolster in der Schleuse schuld, daß nicht für beide Zustände (2. Tür offen / geschlossen) eine Einstellung beides abdecken kann. Möglicherweise bringt ein Nachrichten der Tür auch noch etwas.

    2 Möglichkeiten fallen mir dazu ein:

    a, Ein Mauerdurchbruch mit Feuerschutzklappe, um einen Druckausgleich herzustellen (teuer und selten gesehen)
    b, wenn zulässig: Google mal nach einem Türdämpfer, gibt es z.B. von Dictator. Der ist eigentlich dafür gedacht, einfache federbandschließnde Tür zu dämpfen, gleichzeitig besitzt er widerum eine Feder, die die Tür sachte ins Schloß zieht. Ob das aber in Kombination mit einem Türschließer zulässig ist, müßte geprüft werden; am besten mit dem Einbauer oder dem Türenhersteller sprechen; die Kosten lägen zwischen vertretbaren 100€ und 200€.

    Gruß Tobias
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  9. #8
    Avatar von sniper
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    moin

    das ist nur mit einer druckausgleichsöffnung in der schleuße zu lösen ,alles andere geht nur mit bumms
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  10. #9

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    Zitat Zitat von sniper Beitrag anzeigen
    moin

    das ist nur mit einer druckausgleichsöffnung in der schleuße zu lösen ,alles andere geht nur mit bumms
    Ich glaube - als Laie - nicht, dass ein Druckausgleich reicht. Wir haben eine solche Feuerschutztür auch als Verbindungstür zwischen Garage und Haus. Und auch bei "Durchzug", sprich offenem Tor und offenem Fenster / Haustür im Flur geht es auf den letzten Zentimetern nur mit "Rumms", zumindest wenn man nicht händisch (und Kraft) versucht, den automatischen Schließmechanismus abzufangen. Und das bekomme ich selbst nach einem Jahr Erfahrung nicht geräuschlos hin.

    Allerdings stört uns das Geräusch bis jetzt nicht.
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  11. #10
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    Zitat Zitat von Annette1968 Beitrag anzeigen
    Allerdings stört uns das Geräusch bis jetzt nicht.
    Ich habe schonmal ein paar Jahre über einer TG gewohnt und damals genau nullkommanix von unten gehört. War wohl naiv, als ich annahm, dass das Standard ist. Nun habe ich das Vergnügen jeden TG-Nutzer beim Kommen und Gehen belauschen zu können.

    Die Körperschallleitung aus dem Untergeschoss in unsere Wohnung wird man aber kaum noch verbessern können (höchstens den Durchbruch der Türen erst erweitern und dann wieder zumauern, aber dabei irgendeine Form von Schalldämmung einbauen - aber dazu müsste ich den BT wohl vor Gericht zwingen, falls es überhaupt möglich ist und ich Recht bekäme). Also ruhen meine erstmal Hoffnungen auf den Türen selbst.
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  12. #11
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    Zitat Zitat von towika Beitrag anzeigen
    b, wenn zulässig: Google mal nach einem Türdämpfer, gibt es z.B. von Dictator. Der ist eigentlich dafür gedacht, einfache federbandschließnde Tür zu dämpfen, gleichzeitig besitzt er widerum eine Feder, die die Tür sachte ins Schloß zieht. Ob das aber in Kombination mit einem Türschließer zulässig ist, müßte geprüft werden; am besten mit dem Einbauer oder dem Türenhersteller sprechen; die Kosten lägen zwischen vertretbaren 100€ und 200€.
    Vielen Dank für diesen Hinweis!
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  13. #12

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    Freilauftürschließer mit Brandfallauslösung kann das Problem lösen. Die zweite Tür der Schleuse muss iaR nicht ins Schloss fallen und darf deswegen sacht schließen. Das alles lässt sich planen. Allerdings scheint es hier dran zu fehlen.
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  14. #13
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Freilauftürschließer mit Brandfallauslösung kann das Problem lösen.
    Noch besser. In der Baubeschreibung findet sich ohnehin die Behauptung "Die gesamte Wohnanlage ist weitgehend barrierefrei gestaltet,".

    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Die zweite Tür der Schleuse muss iaR nicht ins Schloss fallen und darf deswegen sacht schließen.
    Würdest du dann für beide Schleusentüren so einen Freilaufschließer empfehlen? Oder für die zweite Tür den oben genannten Türdämpfer?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Wenn die zweite Tür einen Freilauftürschließer hätte, stünde sie ebenfalls oft offen. Dann könnten ggf. Abgase aus der Tiefgarage in das Treppenhaus ziehen. Ob das SO gewollt ist, stelle ich mal in Frage ...

    Weitgehend Barrierefrei ist wie fast Vegetarisch ....


    Achso: Diese Aussagen sind natürlich nicht belastbar und deren Durchführbarkeit vom Brandschutzkonzept abhängig, welches dann geändert und neu geprüft werden müsste.
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  17. #15

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    Ich würde einen dictator einbauen, dann ist endlich Ruhe:

    http://www.dictator.de/produktuebers.../tuerdaempfer/
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