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  1. #1

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    Hausbau, komme ich damit hin?

    Hallo Leute,

    kurz zu uns, wir sind eine 4 köpfige Familie und wollen in naher Zukunft ein Haus kaufen oder bauen (zurzeit leben wir zu 4 in einer 3 Zimmer Whg. auf 70qm²)


    ich wollte mal fragen ob ich mit meiner Rechnung hinkomme:

    Haus bei Xxxxxxxx

    Haus: 160k€

    Baunebenkosten ca. 40k€?

    Keller 30k-40k€

    Gründstück mit 500qm² 55k€




    Sprich knapp 300k€

    Habe ich noch irgendetwas vergessen?
    Und hat schon jemand Erfahrungen mit denen? (Beratungsgespräch haben wir erst im Neujahr)

    Ersparnisse meiner Eltern ca 250k€
    Nettoverdienst Vater 1500€ (In 5 Jahren geht mein Vater in Rente)
    Nettoverdienst Mutter 800€
    Kindergeld 150€ meines kleinen Bruders noch 10 Jahre.

    Ab Oktober 14 bin ich fertig mit meinen Studium und fange dann in der Industrie zu arbeiten an. Denke 2k€ netto sollten drin sein...

    Daher stellt sich auch die Frage ob wir nicht lieber was altes kaufen und keinen Kredit aufnehmen oder doch ein Neubau, was würdet ihr empfehlen?
    Geändert von Baufuchs (21.12.2013 um 13:05 Uhr) Grund: Firmenname und Link gelöscht
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  2. Hausbau, komme ich damit hin?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Sehr interessantes Finanzierungskonzept, was ausschließlich auf dem Geld der Eltern basiert. Da hättest Du bei der Berufsangabe auch gleich "Sohn" angeben können. Was sagt denn Dein kleiner Bruder dazu, dass Du sein "Erbe" für Dein Haus voll einplanst?

    Wenn man Deine finanzielle Situation zusammenfasst, kommt man also auf:

    Eigenkapital: 0 Euro
    Einkünfte: 0 Euro

    Ich stelle mir eine Finanzierung mit diesen Daten als sehr schwierig vor.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von matti1412 Beitrag anzeigen
    .... was würdet ihr empfehlen?
    deine werbelinks woanders zu platzieren.
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  5. #4

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    Ich kenne Ihn persönlich aus ganz frühen Jugendtagen. Wenn ich Seinen Lebenslauf sehe ist das für mich eine faszinierende Unternehmerpersönlichkeit. Mit fast nichts sowohl finanziell als auch von der Ausbildung her hat er eine beachtliche Firma bei Euch aufgebaut. Das verdient Respekt und ich bin sicher Ihr seid in guten Händen.
    Das die Architekten hier die Häuser zerreissen werden musst Du ertragen. Mit Architektur hat das nicht viel zu tun.
    Wenn Du gedanklich noch 30 t Euronen drauf legst dann wären gerade mal ein Drittel zu finanzieren, was erstmal eine sehr komfortable Größe ist. Allerdings ist das Familieneinkommen schon knapp, oder trägst Du auch was dazu bei.
    Nun gehe ich mal davon aus, dass Dein zukünftiger Arbeitsplatz schon relativ sicher ist (Werkstudent, Maschinenbau, KUFI und Co.....) und die 2.000 Euronen vielleicht nicht ganz am Anfang aber doch bald erreicht werden.
    Wäre es da nicht besser die 2 Jahre bis Dein Einkommen dazu kommt noch zu warten. Dann solltest Du auch überlegen, dass auch Du mal eine Familie günden willst und somit sollte das ein Mehrgenerationenhaus werden. Die Karten werden dann komplett neu gemischt.
    Chancen und Risiken bei Althauskäufen sind vorhanden, ich bewerte die Risken höher.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Sehr interessantes Finanzierungskonzept, was ausschließlich auf dem Geld der Eltern basiert. Da hättest Du bei der Berufsangabe auch gleich "Sohn" angeben können. Was sagt denn Dein kleiner Bruder dazu, dass Du sein "Erbe" für Dein Haus voll einplanst?

    Wenn man Deine finanzielle Situation zusammenfasst, kommt man also auf:

    Eigenkapital: 0 Euro
    Einkünfte: 0 Euro

    Ich stelle mir eine Finanzierung mit diesen Daten als sehr schwierig vor.
    Na ja, es soll auch noch intakte Familienverbände geben bei denen das alles Gemeinschaftseigentum ist, und die Frage des erbens sich so nicht stellt.
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  7. #6
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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Sehr interessantes Finanzierungskonzept, was ausschließlich auf dem Geld der Eltern basiert. Da hättest Du bei der Berufsangabe auch gleich "Sohn" angeben können. Was sagt denn Dein kleiner Bruder dazu, dass Du sein "Erbe" für Dein Haus voll einplanst?

    Wenn man Deine finanzielle Situation zusammenfasst, kommt man also auf:

    Eigenkapital: 0 Euro
    Einkünfte: 0 Euro

    Ich stelle mir eine Finanzierung mit diesen Daten als sehr schwierig vor.
    Meine Eltern wollen ein Haus kaufen oder bauen, da sie aus Vietnam kommen und auch nicht so gut deutsch können, bin ich mehr derjenige der sich darum kümmert.
    Sobald wir eine Immobilie haben und das Ding abbezahlt ist (falls wir ein Kredit aufnehmen) würde ich dann ausziehen, da ich nicht ewig bei meinen Eltern wohnen will und auch nicht für immer in Schweinfurt bleiben will.

    Zitat Zitat von Friedl1953 Beitrag anzeigen
    Ich kenne Ihn persönlich aus ganz frühen Jugendtagen. Wenn ich Seinen Lebenslauf sehe ist das für mich eine faszinierende Unternehmerpersönlichkeit. Mit fast nichts sowohl finanziell als auch von der Ausbildung her hat er eine beachtliche Firma bei Euch aufgebaut. Das verdient Respekt und ich bin sicher Ihr seid in guten Händen.
    Das die Architekten hier die Häuser zerreissen werden musst Du ertragen. Mit Architektur hat das nicht viel zu tun.
    Wenn Du gedanklich noch 30 t Euronen drauf legst dann wären gerade mal ein Drittel zu finanzieren, was erstmal eine sehr komfortable Größe ist. Allerdings ist das Familieneinkommen schon knapp, oder trägst Du auch was dazu bei.
    Nun gehe ich mal davon aus, dass Dein zukünftiger Arbeitsplatz schon relativ sicher ist (Werkstudent, Maschinenbau, KUFI und Co.....) und die 2.000 Euronen vielleicht nicht ganz am Anfang aber doch bald erreicht werden.
    Wäre es da nicht besser die 2 Jahre bis Dein Einkommen dazu kommt noch zu warten. Dann solltest Du auch überlegen, dass auch Du mal eine Familie günden willst und somit sollte das ein Mehrgenerationenhaus werden. Die Karten werden dann komplett neu gemischt.
    Chancen und Risiken bei Althauskäufen sind vorhanden, ich bewerte die Risken höher.
    Das das so schlimm mit den Links hier ist wusste ich nicht sorry. Dann frage ich mal anders, welche Baufirmen könnt ihr denn so empfehlen?
    Und ja sobald ich arbeite würde ich meinen komplettes Gehalt dazu beitragen, vietnamesische Familien ticken da ein wenig anders (hier ist ein schöner Bericht dazu der das gut beschreibt: http://www.vietnam-kompakt.de/die-fa...n-vietnam.html)
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  8. #7
    Baufuchs
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    Offensichtlich hast Du die Nutzungsbedingungen des Forums nicht gelesen.

    Auch Firmenempfehlungen/Firmenbesprechungen gibst hier nicht.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von matti1412 Beitrag anzeigen
    Meine Eltern wollen ein Haus kaufen oder bauen, da sie aus Vietnam kommen und auch nicht so gut deutsch können, bin ich mehr derjenige der sich darum kümmert.
    Dann besteht die vierköpfige Familie aus Deinen Eltern, Deinem Bruder und Dir? Im ersten Posting hört sich die vierköpfige Familie nach Deiner Partnerin, Deinen zwei Kindern und Dir an.

    Wenn Deine Eltern in dem Haus wohnen sollen, ist es natürlich legitim, deren Kapital miteinzuplanen.

    Du wirst aber nirgends einen bewohnbaren Neubau, in dem vier Personen wohnen können, für 160 t€ bekommen. Die Illusion solltest Du gleich vergessen.
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  10. #9

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    Der "Berater" der Firma wird Euch schon dahingehend beraten, daß Ihr das Haus unbedingt kaufen müßt, weil es so toll und so unschlagbar günstig ist. Und dies alles bei herausragender Qualität. So ein Glück aber auch....


    Was ich sagen will: Der Berater ist kein Berater, sondern Verkäufer. Er soll das Teil an den Mann/ die Frau bringen. Je mehr Häuser verkauft werden, desto höher das Einkommen der Verkäufers (was ja legitim ist...). Man sollte nur eben keine neutrale "Beratung" erwarten.

    Vor dem möglichen Kauf solltet Ihr das Angebot auf Vollständigket prüfen lassen bzw. solltet abschätzen lassen was die Leistungen, die alle nicht enthalten sind noch zusätzlich kosten werden (z.B. Entwässerungsleitungen, Revisionsschacht / -schächte, Erdaushub,...).
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  11. #10

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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Du wirst aber nirgends einen bewohnbaren Neubau, in dem vier Personen wohnen können, für 160 t€ bekommen.
    Das passt schon für die übliche "Flair113" Schiene.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    Vor dem möglichen Kauf solltet Ihr das Angebot auf Vollständigket prüfen lassen bzw. solltet abschätzen lassen was die Leistungen, die alle nicht enthalten sind noch zusätzlich kosten werden (z.B. Entwässerungsleitungen, Revisionsschacht / -schächte, Erdaushub,...).
    Na ja so ganz unrealistisch ist er ja nicht, wenn er 40 T Euronen Nebenkosten mitgerechnet hat. Wenn er grob pauschaliert noch mal 30 gedanklich als Sicherheit darauf legt, passt das schon
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  13. #12

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    Ich denke die hier genannten Baunebenkosten sind eher so was wie Anschlüsse (Gas/ Wasser/ Strom/ Telekom), Außenanlagen (Stellplatz/ Carport/ Garage/ Terrasse), Gebühren (Bauantrag...O.K., ist eher vernachlässigbar), evtl. die Grunderwerbsteuer, Vermessungeskosten usw. usf.

    Da sind die 30 - 40k sicher nicht zu hoch gegriffen.

    Aber die noch fehlenden Leistungen sollte man auch irgendwie quantifizieren. Und die Upgrades in der Ausstattung, wenn es dann doch nicht "Standard" sein soll...
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  14. #13

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    Zitat Zitat von matti1412 Beitrag anzeigen
    Meine Eltern wollen ein Haus kaufen oder bauen, da sie aus Vietnam kommen und auch nicht so gut deutsch können, bin ich mehr derjenige der sich darum kümmert.
    Sobald wir eine Immobilie haben und das Ding abbezahlt ist (falls wir ein Kredit aufnehmen) würde ich dann ausziehen, da ich nicht ewig bei meinen Eltern wohnen will und auch nicht für immer in Schweinfurt bleiben will.
    Das wird wohl nicht so einfach. Ich sage Dir auch warum.

    Das Haushaltseinkommen bei 4 Personen beläuft sich inkl. Kindergeld auf 1.950,- €. Da bleibt nicht mehr viel Luft für eine Finanzierung.
    Zudem ist Dein Vater anscheinend schon etwas älter wenn er in 5 Jahren in Rente gehen möchte. Da wird sich das Einkommen noch einmal deutlich reduzieren. Die Bank wird sich also fragen, wer dann die Lebenshaltungskosten und zusätzlich noch die Raten bezahlen soll. Das Argument, dass vietnamesische Familien da ein bisschen anders ticken, wird eine Bank nicht überzeugen.

    Immobilienfinanzierung sind immer längerfristig angelegt, und da achtet eine Bank schon darauf, dass während dieser Laufzeit die Kredite auch bedient werden können.

    Eure Strategie hat aber auch gute Seiten. Hier sticht zuerst einmal das hohe EK in´s Auge. Das hat den Vorteil, dass nur noch ein geringes Darlehen notwendig wird. Das reduziert die monatliche Belastung, was die Rechnung wegen der Lebenshaltungskosten erleichtert, und man kann auch eine Planung machen die nicht über Jahrzehnte läuft, was wiederum dem Thema "Rente" entgegenkommt.
    Aber immer daran denken, dass noch ausreichend Rücklagen verbleiben.

    Und ja sobald ich arbeite würde ich meinen komplettes Gehalt dazu beitragen,......
    das ist ja lobenswert, aber was ist mit einer eigenen Familie? Irgendwann wirst Du das Geld auch selbst benötigen.

    Der einfachste Weg wäre wohl ein Haus zu kaufen das ihr mit Eurem EK bezahlen könntet. Dabei müsstet Ihr aber darauf achten, dass noch Rücklagen übrig bleiben, denn erfahrungsgemäß geht noch viel Geld über den Tisch bis das Haus wirklich so ist wie Ihr es möchtet. Andererseits sollte eine Bank kein Problem damit haben, wenn Ihr hier noch ein Kleindarlehen benötigt. Aber aufpassen, dass die sich nicht zu sehr an den Sicherheiten bedienen wollen.

    Eine weitere Variante wäre noch 1 Jahr zu warten bis Du arbeitest. Die Bank würde dann wohl erwarten, dass Du als Käufer neben den Eltern auftrittst, oder man wird zumindest versuchen Dich als Bürgen einzubinden. Damit möchten die sicherstellen, dass auch noch in 10 Jahren die Raten von Euch bezahlt werden können.

    Ich würde auch über die o.g. Variante mit dem Mehrgenerationenhaus nachdenken. Wenn dann Du und Deine Eltern als Eigentümer eingetragen sind, würde eine Bank sicherlich auch ein längerfristiges Darlehen vergeben. Dann könnte man problemlos mit beispielsweise 10 Jahren rechnen, auch wenn Dein Vater bis dahin schon längst in Rente sein sollte. Die Bank wird dann unterstellen, dass Du alleine schon aus Eigeninteresse (du bist ja fest eingebunden) am Fortbestand der Finanzierung interessiert sein wirst.

    Bei einem Mehrgenerationenhaus wirst Du bei der gewünschten Preisklasse wohl im Bestand eher fündig, ein Neubau wird sich zu dem von Dir gewünschten Preis wohl kaum machen lassen.

    Wichtig ist, dass Du der Bank gegenüber mit einem plausiblen Plan aufwarten kannst. Da interessieren primär Zahlen, alles andere spielt nur eine untergeordnete Rolle. Wenn Du darlegen kannst, wie sich das Einkommen in den kommenden Jahren entwickeln wird, und daraus ersichtlich wird wie gering das Risiko für die Bank ist, dann wird sie sich auch engagieren, da bin ich mir ziemlich sicher. Das EK ist schon einmal ein guter Startpunkt, aber EK ist nicht alles. Eine Bank hat kein Interesse an der Verwertung von Sicherheiten, sondern sie möchte einen ungestörten Kreditablauf. Deswegen achtet sie sehr genau auf die Kapitaldienstfähigkeit, und hier zeigt Eurer Konzept noch Schwächen die man ausräumen sollte.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von matti1412 Beitrag anzeigen
    Meine Eltern wollen ein Haus kaufen oder bauen, da sie aus Vietnam kommen und auch nicht so gut deutsch können, bin ich mehr derjenige der sich darum kümmert.
    Sobald wir eine Immobilie haben und das Ding abbezahlt ist (falls wir ein Kredit aufnehmen) würde ich dann ausziehen, da ich nicht ewig bei meinen Eltern wohnen will und auch nicht für immer in Schweinfurt bleiben will.
    Da stellt sich spontan für mich die Frage, ob ein Haus dann das Richtige ist. Oft ist es ja so, dass man in jungen Jahren ein Haus baut, dann kommt die Brut und wenn die wieder ausgeflogen ist, ist das Haus eigentlich zu groß. Zu groß auch deshalb, weil man es ja auch instand halten muss und "nicht mehr so kann wie früher". Du für deinen Teil willst da dauerhaft offenbar nicht wohnen, also wird die Familie nach wenigen Jahren schon mal kleiner. Vielleicht ist ja eine gekaufte Wohnung eher das Passende. Nur mal so als Überlegung...

    200k fürs Haus wird nicht langen. Das hat bei uns (130qm WFL) mit Keller nicht gereicht, obwohl wir innen fast alles selbst gemacht haben. Klar, es gab natürlich einige Punkte, wo wir hätten sparen können an der Ausstattung (wobei wir keinesfalls aus dem Vollen geschöpft haben) aber ist halt die Frage, ob man sich bei Wohneigentum an der Ausstattung totsparen möchte. Dann eher eine Bestandsimmobilie.
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  17. #15

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    Wow R.B. Du hast viel Arbeit reingesteckt, bitte erlaube mir aber zwei Ergänzungen.
    Das Thema Kapitaldienst im Verhältnis zum Einkommen ist ein sehr wichtiger Aspekt. Aufpassen es gibt auch Bankenberater die durchaus sich von der Tatsache verführen lassen, dass bei diesem hohen EK Anteil in der evtl. Verwertung die Bank auf jeden Fall ungeschoren raus kommt. Also das Thema nicht schönrechnen.
    Du siehst als gängige Möglichkeit die Gebrauchtimmobilie. Aber auch hier wie eine Gebetsmühle, "ohne Hinzuziehung eines Fachmannes" Finger weg. Ich hatte das nur mit dem Wort Risiko überschrieben. Nur am Rande, mein in Florida lebender Neffe betreibt eine Firma die nichts anderes tut als solche Gebrauchtimmobilien bautechnisch zu überprüfen und dem Immobilienkäufer Kaufentscheidungen vorzubereiten. Es ist dort undenkbar für die Käufer, ohne einen solchen "house inspector" eine Immobilie zu kaufen. Man kann auch mal was von den Amerikanern lernen.
    Zu den Nebenkosten hatte ich gesagt leg noch mal 10 % gedanklich darauf dann finde ich die Kostenermittlung schon realistisch.
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