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  1. #1
    Avatar von Ricky
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    bewohnter Keller - mehrere Risse in ungedämmten Stahlbetonwänden

    Es geht um einen ungedämmten Stahlbetonkeller eines Fertigteilhauses, errichtet im Jahr 2003 der seit 7 Jahren (von meinem Bruder + Partnerin) ganzjährig durchgehend bewohnt wird im Sinne einer normalen Wohnung (WZ,Küche, Bad, 1 Schlafzimmer).

    Neben Schimmelproblemen, um die es hier aber nicht geht, wurden vor vier Monaten in drei Aussenwänden innen senkrecht verlaufende Risse sichtbar, diese haben nun an Ausdehnung zugenommen, in Breite sowie in der Höhe, ausserdem sind nun auch an zwei tragenden StB-Innenwänden welche dazugekommen.
    Auch einige Fenster lassen sich nun schwerer Öffnen bzw. schließen nicht mehr so wie bisher. Ich persönlich hab die Risse noch nicht beobachtet, was ich aber ab jetzt machen werde.

    Rund ums Haus wurden keine Erdbewegungen oder ähnliches vorgenommen, mir ist aber aufgefallen dass sich das gesamte Grundstück von Osten nach Westen im vorderen Drittel (etwa 8m von Kelleraussenwand entfernt, leicht absenkt – dies könnte aber auch an der ungeschützen Böschung zum Nachbargrundstück liegen.

    Haus steht auf einer BoPla, über den Baugrund sonst kann ich noch nicht viel sagen, werde auch noch Fotos der Wände nachreichen, aber vielleicht hat jemand schon einen Gedanken oder kann mir auch seine erste Einschätzung über die dringlichkeit der Situation geben?
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  2. bewohnter Keller - mehrere Risse in ungedämmten Stahlbetonwänden

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    fotos?
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  4. #3
    Themenstarter
    Avatar von Ricky
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    ...werde auch noch Fotos der Wände nachreichen...
    hab noch keine gemacht, war nur kurz zu Besuch dort
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  5. #4
    Inkognito
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    Gipsplombe drauf und gucken ob die Risse noch größer werden. Wenn ja, Tragwerksplaner hinzuziehen. Das ist einfach nur ein Gipsklecks, Datum am besten mit draufschreiben...

    Ansonsten - Nutzung so zugelassen? Wie groß sind die Rissbreiten? Passiert was an der Böschung? Keller als weiße Wanne gebaut? Fotos? Pläne?
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  6. #5

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    Gabs ein Bodengutachten?
    Was sagt es ggf. aus?

    Befindet sich der Keller vollständig unter der Erdgleiche oder nur teilweise (dann: inwieweit)?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Inkognito Beitrag anzeigen
    Gipsplombe [...] Das ist einfach nur ein Gipsklecks, [...]
    NuHr ein Gipskleks? Amen.
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  8. #7
    Themenstarter
    Avatar von Ricky
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    Bin morgen dort, dann werd ich Fotos machen und die Unterlagen durchsehen - der Keller befindet sich an zwei Seiten komplett im Erdreich, an den restlichen zwei Seiten bis 1.60m, ausgenommen beim Zugang auf etwa 4.00m Länge.

    Die Böschung senkt sich bis etwa 4.00m von der Grundstücksgrenze aus Richtung Haus gleichmäßig ab (in 5 Jahren etwa 15cm)

    Wurde in der Einreichplanung als Hobbyraum bezeichnet - ob dann als Wohnraum zu nutzen zugelassen?
    Der Keller wurde meines Wissens als weiße Wanne ausgeführt - ob wirklich und wie auch alle anderen offenen Fragen werden dann nach erfolgtem Besuch beantwortet.

    Dank hier erstmal an alle die sich mit dem befassen!
    Wünsche allen auch ein frohes Weihnachtsfest!
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  9. #8
    Inkognito
    Gast
    Zitat Zitat von Ricky Beitrag anzeigen
    Die Böschung senkt sich bis etwa 4.00m von der Grundstücksgrenze aus Richtung Haus gleichmäßig ab (in 5 Jahren etwa 15cm)
    Autsch. Ja, gehen Sie zum Tragwerksplaner/Geotechniker. Gehen Sie sofort dorthin. Gehen Sie nicht über Los.

    Wurde damals ein Baugrundgutachten angefertigt? Wer hat die Böschung zum Nachbarn angelegt?

    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    NuHr ein Gipskleks? Amen.
    Klar kann man für irgendwelche Messstreifen mehr Geld ausgeben, aber um zu sehen ob sich da noch was bewegt ist das mehr als ausreichend. Aber das Thema hat sich eh' erledigt, s.o.
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9

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    Zitat Zitat von Inkognito Beitrag anzeigen
    Klar kann man für irgendwelche Messstreifen mehr Geld ausgeben, aber um zu sehen ob sich da noch was bewegt ist das mehr als ausreichend.
    Du wirsts wissen.
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  12. #10

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    Lochau liegt zwischen Lindau und Bregenz auf österreichischer Seite. Ich will jetzt nicht unken, aber wir hatten vor ein paar Jahren hier schon mal einen Betonkeller am Hang, der fleißiges Rißwachstum hatte. In der Diskussion kam raus, daß sehr kräftig von den (deutschen) anerkannten Regeln der Technik abgewichen worden war, bis dann auf Seite 2 oder 3 rauskam, daß der Bau in Österreich stand, wo andere Regeln gelten (die aber auch nicht befolgt worden waren).

    Vielleicht nur leicht übertrieben: bevor eine weiße Wanne in Ortbetonbauweise mit Rißbreitenbegrenzung sichtbare Risse entwickelt, kugelt sie lieber am Stück den Hang runter.
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