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  1. #1

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    Solarflüssigkeit aufgefüllt/ ausgelaufen

    Hallo zusammen,
    bei uns wurde in dieser Woche die Solarflüssigkeit aufgefüllt. Dabei ist es zu größeren Problemen gekommen. Die Anlage wurde während der Rohbauphase mit 4 Bar abgedrückt und vor der Befüllung mit Solarflüssigkeit vor ein paar Tagen auch. Der Druck bei der Solarflüssigkeit wurde wohl auf 2 Bar eingestellt. Nach einer kurzen Zeit ist es dann zu dem Problem gekommen. Das Dachgeschoß oben ist ausgebaut. Die Leitung der Solarflüssigkeit verläuft im Drempel vom Dach. Laut Aussage vom Heizungsmonteur ist hier eine Dichtung weg geflogen und die Solarflüssigkeit ist ausgelaufen. Der Monteur konnte noch ca. 25 Liter aufwischen. Laut seiner Aussage fehlen Ihm 2-3 Liter der Flüssigkeit. Die rosa Flüssigkeit ist im EG schon durch das WDVS an den Fenstern nach außen gelaufen. Man meinte Wasser sucht sich eben seinen Weg. Wir haben nun einen kleinen Trockner bekommen den wir laufen lassen sollen. Sieht aus wie ein Heißlüfter nur mit Tank. Nach fast einer Woche habe ich das Gefühl das der Bereich der unter Wasser stand noch nicht weiter getrocknet ist. Werden die Reste der Flüssigkeit überhaupt aus dem Holz raus trocknen? Gibt es gesundheitliche bedenken da sich in dem Bereich wo der Trockenbau jetzt offen ist sich ein Kinderzimmer befindet. Welche Vorkehrungen sollten noch getroffen werden um keine späteren Schäden zu haben? Gibt es Bestimmungen das die Leitung mit der Solarflüssigkeit bis zum Dach komplett durchgängig sein muss oder dürfen Teilstücke miteinander verschraubt werden? Bei so einer Verschraubung ist der Schaden wohl aufgetreten.

    Danke für ein paar weitere Infos.
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  2. Solarflüssigkeit aufgefüllt/ ausgelaufen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Als allererstes würde ich von der ausgelaufenen Solarflüssigkeit das Sicherheitsdatenblatt mit den gesundheitlichen Risiken holen und eine Grobinformation hieraus entnehmen. Dann mit dem Blatt den Kinderarzt konsolidieren ... die sollten solche Gefahren einschätzen können.

    Siehe auch mal hier ...
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  4. #3

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    Zitat Zitat von ralf9000 Beitrag anzeigen
    ...mit dem Blatt den Kinderarzt konsolidieren ... die sollten solche Gefahren einschätzen können.
    Das glaubst Du doch wohl selbst nicht, und das Wort heißt "konsultieren" ...
    Bei 'nem Sicherheitsingenieur wärst Du besser aufgehoben...
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Rosmarin Beitrag anzeigen
    Das glaubst Du doch wohl selbst nicht, ...
    Wenn das mein Kind wäre, das, wie der TE schreibt, in einem Raum nur von einer Wand durch auslaufende Solarflüssigkeit getrennt ist, die Flüssigkeit schon in die andere Richtung gelaufen ist, wäre auch anzunehmen, sie könnte auch die andere Richtung nehme.

    Es sind schon ganze KiTa's wegen Glykol geschlossen worden, siehe hier ...

    Zitat Zitat von Rosmarin Beitrag anzeigen
    Bei 'nem Sicherheitsingenieur wärst Du besser aufgehoben...
    Du kannst es anders halten und für Deine Kinder solche Gefahren ignorieren. Zu den Gefahren selber lies auch mal hier ...

    Zitat Zitat von Rosmarin Beitrag anzeigen
    ... und das Wort heißt "konsultieren" ...
    Leider wieder die Rechtschreibkorrektur, kannst aber den aufgesammelten Fehler gerne behalten.
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  6. #5

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    @ralf9000
    Es macht keinen Sinn, wahllos Zeitungsartikel zu einer chemischen Stoffgruppe (da gibt es mehrere Tausende Varianten - mit z.T. deutlich unterschiedlichen Eigenschaften/Gefährdungen) zu posten ohne das (hier) klar ist, um welche genaue Substanz es beim TE gerade geht.

    Ich weiß nicht, was für Zusätze bei den Wärmeträgermedien von Solarmodulen normalerweise eingesetzt werden. Meine Vermutung: Dampfdruck der Flüssigkeit (außer dem dominierenden Wasseranteil) ist relativ niedrig bis nicht vorhanden. Somit keine Gefahr über Dämpfe und Luft. Solange die Kinder das nicht an der Wand auflecken, wäre ich persönlich erst mal entspannt.

    Natürlich ersetzt das nicht, dass man sich die Zusammensetzung und die Hinweise des Herstellers (auch im Hinblick auf andere Schäden: Verklebung WVDS, Folie etc.) anschauen sollte.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von ralf9000 Beitrag anzeigen
    Als allererstes würde ich von der ausgelaufenen Solarflüssigkeit das Sicherheitsdatenblatt mit den gesundheitlichen Risiken holen und eine Grobinformation hieraus entnehmen.
    Das ist richtig, aber alles andere was Du geschrieben hast, inkl. der links, ist absolut sinnfrei und hat mit dem Fall des TE nichts zu tun.

    In einer Solaranlage wird meist Propylenglykol eingesetzt, das zudem noch mit Wasser gemischt wird. Das Mischungsverhältnis liegt bei typ. 1/3 Propylenglykol auf 2/3 Wasser. Damit sind die Anlagen bis unter -20°C "geschützt". Konzentrationen über 40% kommen in unseren Breitengraden praktisch nicht vor (Frostschutz bis etwa -30°C).

    Propylenglykol ist kein kennzeichnungspflichtiger Gefahrenstoff und wird teilweise sogar Lebensmitteln zugesetzt (Gruß an die Weintrinker. ).
    Natürlich nicht in den o.g. Konzentrationen, aber die Gefährdung ist doch überschaubar.

    Nach Aussage des TE bzw. dessen HB konnte dieser 2-3 Liter der Solarflüssigkeit nicht mehr aufwischen. d.h. irgendwo im Haus sind jetzt max. 1 Liter Propylenglykol über eine größere Fläche verteilt. Dieser Rest wird mit der Zeit Austrocknen, ist dabei weder entzündlich, noch bei Berührung reizend.

    Zitat Zitat von LangerSN
    Gibt es Bestimmungen das die Leitung mit der Solarflüssigkeit bis zum Dach komplett durchgängig sein muss oder dürfen Teilstücke miteinander verschraubt werden? Bei so einer Verschraubung ist der Schaden wohl aufgetreten.
    Mir ist keine "Vorschrift" bekannt nach der hier keine zugelassenen Verbinder eingesetzt werden dürften. Ich bin zwar kein Freund von Schraubverbindungen an thermisch hoch belasteten Rohren, aber grundsätzlich spricht nichts dagegen. Ob die verwendete Schraubverbindung zulässig war, dazu müsste man den Hersteller bzw. das Datenblatt befragen.
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