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Kellerwände Trockenlegen

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  1. #1

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    Kellerwände Trockenlegen

    Wir haben in meinem Elternhaus (Bj ~1930) feuchte Kellerwände, was evtl. an der nicht vorhandenen Perimeterdämmung, Abdichtung, Horizontalsperre usw. liegen könnte.

    Auf jeden Fall haben wir so nach und nach fast alle Kellerräume ausgeschachtet und hergerichtet. mit Betonboden und Estrich usw.

    jetzt meine Frage, um die Feuchtigkeit am aufsteigen in der Wand zu hintern, gibt es da Systeme die man selbst umsetzen kann, oder ist die einzig richtige Möglichlichkeit nen Profi holen und verpressen lassen? Wir haben in den Räumen die bis jetzt fertig sind nur ne art Sanierputz aufgetragen, der jetzt allerdings nach ca. 10 Jahren wieder ausblühungen aufweist. Jetzt Wollen wir den größten Raum (frühere Werkstatt) mit ca. 45m² zum Büro umbauen, und da muss halt alles passen. Von Aussen wurde das Haus bereits neu verputzt und neue Fenster und Türen sind auch schon drin. Das wasser kann also nur von unten kommen, da wir sonst keinerlei Probleme mit Feuchtigkeit im Haus haben.

    Der Wandaufbau ist im unteren Bereich sowas wie Magerbeton oder Sandstein/Beton/Klinker Mischung. Wie das halt so früher war. Der Keller liegt auf keiner Seite im Boden.

    Vielleicht kann hier ja jemand aus Erfahrung was dazu schreiben.
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  2. Kellerwände Trockenlegen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Inkognito
    Gast
    Wie kann ich mir das "Ausschachten von Kellerräumen" vorstellen? Ich hoffe nicht ausbuddeln bis UK Fundament und auffüllen...
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  4. #3
    Themenstarter

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    nein nicht bis unterkannte Fundament, aber da ja kein wirklicher Fußbodenaufbau drin war (nur Erdreich und oben drauf zwischen 10 und 1cm Zementschlämme oder sowas) Haben wir halt ca. 40-50cm raus, Filterkieß, Folie, Beton, Dämmung und Dann Estrich mit Belag rein.

    Die Fundamente waren deutlich tiefer drin.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von AndiSteinmetz Beitrag anzeigen
    nein nicht bis unterkannte Fundament, aber da ja kein wirklicher Fußbodenaufbau drin war (nur Erdreich und oben drauf zwischen 10 und 1cm Zementschlämme oder sowas) Haben wir halt ca. 40-50cm raus, Filterkieß, Folie, Beton, Dämmung und Dann Estrich mit Belag rein.

    Die Fundamente waren deutlich tiefer drin.

    Daß die Fundamente deutlich tiefer drin sind, glaube ich ganz ehrlich gesagt nicht. Die Fundamente solcher Häuser bestehen meist aus Bruchsteinen, die nicht sonderlich tief im Erdreich liegen. Eine solche Ausschachterei halte ich schon für sehr riskant. Die Keller waren damals als Nutzkeller konzipiert. Dort wurden Obst und Gemüse gelagert. Einen solchen Keller als Wohnraum umzufunktionieren wird wohl schwer funktionieren.
    Und die ganze Rumbuddlerei richtet meist mehr Schaden an, als das es Nutzen bringt.

    Gruß
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  6. #5

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    Ich denke wenn Du aufsteigende Feuchtigkeit hast kommst Du um eine Horizontalsperre nicht herum.
    Schau einfach mal hier: Hier ist nix mit Schleichwerbung
    Ist ganz gut beschrieben.

    Trockene Grüße

    Sven
    Geändert von Achim Kaiser (03.01.2014 um 18:07 Uhr) Grund: Nutzungsbedingungen beachten - Werbung kann beim Forumsbetreiber geschaltet werden - Danke
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  7. #6

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    *räusper* Werbeplazierung wird hier nicht gerne gesehen und nach ein paar Verwarnungen mit Duschen bestraft...
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  8. #7

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    Es besteht die Möglichkeit die "Horizontalsperre" durch Flüssigglas, zu "ersetzen" nenne ich das mal.
    So haben wir es jedenfalls früher gemacht.
    Alle 10cm bis 15cm ca. 25° Winkeln eine Bohrung durchführen und mit einer Spritze rein laufen lassen.
    Kannst du Problemlos selber machen, wir haben damals zwar ne Schulung gemacht damit der Hersteller durch Ausführung von Zertifizierten Fachleuten Garantie gibt, aber mehr Frikadellen Brötchen gegessen als etwas neues gelernt dort
    Nennt sich Kiesol von Remmers, ist wirklich teuer aber im Eigenheim würde ich es machen.
    Meines Wissens ist es gerade im Altbau gut geeignet.
    Hoffe ich konnte dir etwas neues mitteilen
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  9. #8
    Inkognito
    Gast
    "Flüssigglas" ist etwas irreführend.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserglas
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9

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    Man hat es früher Flüssigglas genannt, welche genaue Zusammensetzung das Produkt enthält entzieht sich meiner Kenntniss.
    Es ist aber ein Produkt das es nicht erst seit gestern gibt, der Hersteller gab damals 10 Jahre Garantie auf sein Produkt, vorrausgesetzt der, der es ausgeführt hat ist Zertifiziert.

    Einfach mal nach dem Produkt googlen und das Merkblatt anschauen, wiki zeigt nicht das genaue Produkt auf.
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  12. #10
    Inkognito
    Gast
    Der Begriff Flüssigglas ist schon richtig, es ist halt nicht das, was sich der Laie unter flüssigem Glas vorstellt, daher der Link.
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