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  1. #1

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    OSB-Platten auf alte Holzbalken verlegen

    Hallo,
    wir haben die alten Dielen herausgerissen und müssen jetzt einen neuen Fußboden verlegen.

    Das Haus wurde 1931 gebaut. Die Deckenbalken müssen jetzt ausgeglichen werden.

    Wir wollen eine Lattung auf die zum Teil abgerundeten Deckenbalken schrauben, im Anschluss eine Konterlattung darauf die man vorher per Niviliergerät ausgleicht.

    Danach 22 iger OSB-Platten und Trockenestrichplatten verlegen.

    Ist das so in Ordnung?
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  2. OSB-Platten auf alte Holzbalken verlegen

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  3. #2

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    Was ist da Drunter?
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  4. #3
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    Lehm usw.
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  5. #4

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    Ziemlich umständlich.. nach meinem Geschmack.
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  6. #5
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    Wäre das denn ok?

    Was ist die Alternative?
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  7. #6

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    Was ist denn der Grund der Maßnahme? Und was wollt ihr damit erreichen?
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  8. #7
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    Die Lattung soll den Fußboden ausgleichen, weil derzeit alles krum und schief ist.

    Die OSB-Platten hätten dann eine Höhe, auf denen man dann die Estrichplatten verlegt.
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  9. #8

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    Wie siehts mit Feuchtigkeit aus? Gabs oder gibt es damit Probleme?

    Die Lattung würde ich generell weglassen und mit Schüttung arbeiten, ist weniger umständlich. Präferieren würde ich aber einen ganz anderen Aufbau, der ist aber auch kostspieliger, von der Wertigkeit vermutlich aber besser. Erdreich und OSB gefällt mir nicht so, auch wenn hier normalerweise genug Luft unter ist. Zumal mir das Thema kalter Fußboden im Kopf rumschwirren würde und so Dinge die der Gesetzgeber fordert, wenn man alte Bauteile anfässt.

    Wir reden hier doch vom EG oder? Oder über einen Fehlboden in der Geschoßdecke?
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  10. #9
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    Es handelt sich um den alten Dachboden, also Obergeschoss.

    Mit Feuchtigkeit haben wir keine Probleme.
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  11. #10

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    Gut, dann ging meine Richtung in die falsche... Naja macht ja nix.

    Ich persönlich würde die Unebenheiten mit Schüttung ausgleichen, aber das ist Geschmackssache. Die Konterlattung lass mal weg, die ist sinnlos und führt Belastungstechnisch auch zu nix gutem. Wenn dann höhe die Balken die ihr auf eure jetzt vorhanden Balken schraubt aus. Darauf dann die OSB, lieber 25mm als 22mm. Trockenestrichplatten würde ich mit integrierter Dämmung nehmen. Schüttung im Boden lassen.

    Zu guter letzt, bevor ihr irgendetwas tut. Statiker konsultieren, der soll die neuen Lasten einmal durchrechnen und sich das Tragwerk ansehen. Spart euch nicht das Geld, es ist eure Gesundheit die ihr mit ein paar Euronen gefährdet.
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  12. #11

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    Ich würd mal drüber nachdenken, die Balken mit Dielen auszugleichen, die an den Balken angeschraubt werden. Das bekommt man 100% sauber und gerade hin mit einem Schnurgerüst... Was dannn noch an Unebenheiten übrig bleibt schluckt die Dämmung...
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Gut, dann ging meine Richtung in die falsche... Naja macht ja nix.

    Ich persönlich würde die Unebenheiten mit Schüttung ausgleichen, aber das ist Geschmackssache. Die Konterlattung lass mal weg, die ist sinnlos und führt Belastungstechnisch auch zu nix gutem. Wenn dann höhe die Balken die ihr auf eure jetzt vorhanden Balken schraubt aus. Darauf dann die OSB, lieber 25mm als 22mm. Trockenestrichplatten würde ich mit integrierter Dämmung nehmen. Schüttung im Boden lassen.

    Zu guter letzt, bevor ihr irgendetwas tut. Statiker konsultieren, der soll die neuen Lasten einmal durchrechnen und sich das Tragwerk ansehen. Spart euch nicht das Geld, es ist eure Gesundheit die ihr mit ein paar Euronen gefährdet.

    Bei mir lag die gleiche Situation vor. Hatte auch zuerst vor, die Unebenheiten mit Schüttung auszugleichen. Problem dabei: ein Teil der Last würde auf die mit Lehm gefüllten Fehlböden abgeleitet, wofür diese nicht unbedingt ausgelegt sind. Nach Rücksprache mit einem in Altbauten sehr erfahrenen Architekten habe ich dann wieder neue, etwas dickere Dielen, verlegen lassen. Diese wurden jede einzeln ausgeglichen und direkt mit den Balken verschraubt. Laut Architekt hatte der alte Holzdielenboden nämlich auch eine statsiche Funktion (Deckenscheibe). Wichtig ist jedoch, daß die Befestigung der Dielen direkt von oben (nicht in der Nut) erfolgt und pro Diele und Balken jeweils mit 2 Schrauben bzw. Näglen.
    Einen super tollen Schallschutz erhält man bei solchen alten Holzbalkendecken sowieso nicht, es sei denn man hat noch genügend Aufbauhöhe zur Verfügung um über der Dielung noch irgendwelche Maßnahmen zu ergreifen.

    Gruß
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Die Lattung würde ich generell weglassen und mit Schüttung arbeiten, ist weniger umständlich.
    Gar nicht gut!
    Das würde zu einer unzulässigen Belastung der Fehlbodengefache führen.

    Wie es der Fragesteller vorhat, ist es ME schon in Ordnung (vorausgesetzt, unterhalb jener Decke befinden sich ebenfalls beheizte Wohnräume).
    Bei größeren Unebenheiten kann auch das Anbringen einer gekreuzten Kantholzlage (das sollten schon deutlich mehr als "Latten" sein) angebracht sein. So kann man ggf. auch den Auflagerabstand für die Platten verringern.

    Ich würd mal drüber nachdenken, die Balken mit Dielen auszugleichen, die an den Balken angeschraubt werden.
    Auch davon würde ich in diesem Fall absehen.
    Ist ohne (zumindest temporäres) Entfernen der Fehlbodenfüllung kam zu machen. Oft reicht die Balkenhöhe (oberhalb der Fehlbodendielen) nicht bzw. die Festigkeit ist dort zu gering.
    In solchen Fällen ist der Aufbau von oben dem von der Seite klar überlegen (Belastbarkeit, Stabilität auf Dauer)!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Siedler Beitrag anzeigen
    Bei mir lag die gleiche Situation vor. Hatte auch zuerst vor, die Unebenheiten mit Schüttung auszugleichen. Problem dabei: ein Teil der Last würde auf die mit Lehm gefüllten Fehlböden abgeleitet, wofür diese nicht unbedingt ausgelegt sind.
    Und wo steht das jetzt in meinem Beitrag? Da steht das ich die Unebenheiten mit Schüttung ausgleichen würde. Nicht aber steht da, das der Kalle dies direkt auf Fehlboden und Balken schütten würde. Sondern viel mehr auf die zuvor verlegte OSB Lage. Wie willst du dass denn verdichten, wenn es auf dem Fehlboden liegt? Ein Stampf und durch die Geschoßdecke?... Naja in Zukunft sollte ich genauer auf die Forumlierung achten, damit mir sowas nicht angedichtet wird...

    Nach Rücksprache mit einem in Altbauten sehr erfahrenen Architekten habe ich dann wieder neue, etwas dickere Dielen, verlegen lassen. Diese wurden jede einzeln ausgeglichen und direkt mit den Balken verschraubt. Laut Architekt hatte der alte Holzdielenboden nämlich auch eine statsiche Funktion (Deckenscheibe). Wichtig ist jedoch, daß die Befestigung der Dielen direkt von oben (nicht in der Nut) erfolgt und pro Diele und Balken jeweils mit 2 Schrauben bzw. Näglen.
    Deshalb unter anderem die Aussage zum Statiker. Der wird beurteilen können ob es sich damals um eine Deckenscheibe handelte, zwangsläufig kann man diese ja mit OSB dennoch ausführen. Was natürlich zu erhöhtem Verschnitt führen kann, weil die Deckenbalken sicher nicht aufs OSB Rastermaß verteilt wurden. Ich meine letztens auch eine Studie gelesen zu haben, die untersucht hat ob normale Verlegeplatten mit N+F und Verleimung eine statische Scheibe bilden können. Ergebnis habe ich aber nicht gelesen.


    Einen super tollen Schallschutz erhält man bei solchen alten Holzbalkendecken sowieso nicht, es sei denn man hat noch genügend Aufbauhöhe zur Verfügung um über der Dielung noch irgendwelche Maßnahmen zu ergreifen.

    Gruß
    Drunter kann man mit Federschiene und Gipskarton arbeiten, oben mit OSB, Schüttung und Trockenestrich. Damit dürfte schon Werte erreicht werden die als angenehm empfunden werden könnten.

    @Julius: Ich denke das du mich Missverstanden hast Von einer gekreuzten Balkenlage halte ich dennoch nichts. Sofern wir uns hier im DG befinden.
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  17. #15

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    @Kalle: Da bin ich wohl nicht der einzige, der das Deinem Beitrag falsch entnommen hat (s. Beitrag von Julius!). Gedanken kann ich leider nicht lesen.
    Abgesehen davon, würde mich schon interessieren, wie Du die OSB direkt auf die Balkenlage verschrauben willst (die alten Balken sind i.d.R. schon sehr uneben) und dann damit noch eine Deckenscheibe erreichen willst.
    Einen vernünftigen Schallschutz kann man natürlich auch bei alten Holzbalkendecke erreichen - wenn denn eine entsprechende Aufbauhöhe zur Verfügung steht. Und da liegt oft das Problem. Mal eben den Fußbodenaufbau um 5, 6 oder 8 cm zu erhöhen geht eben meist nicht.

    Gruß
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